Schlagwort: Wein

Festzeit

Alles fing ja am Dienstag mit der Höhle an.
Mein Lotterleben…
Oder: Mein aufregendes Leben… mein jetzt-gerade-super-schönes-Leben.
Seit dem war ich jeden Abend aus. Bin keinen Abend vor Mitternacht heimgekommen.
Am Mittwochabend habe ich Himmelstürmer getroffen in einer unserer beider Lieblins-Lokation. Am Donnerstag war ich mit FS-Mädel aus. Und gestern war ich auf einem Traditionsfest in einer benachbarten Stadt mit OEJ. Es war eine absolut geniale Sommernacht. Und ich trank mal wieder zu viel Wein.
Und heute, am Tag des wichtigen EM-Spiels, (mehr …)

wie immer verplant im Kopf

Irgendwie weiß ich noch gar nicht wie mir ist. Das ist jetzt aber zuerst mal nicht als negativ zu betrachten. Es ist einfach die übliche Verplantheit nach einer Woche, die rasend verging und die die auch im Rückblick sich für mich irgendwie strange anfühlt. Das übliche Gefühl, welches an einem Samstagmorgen bei mir mittlerweile zu 50% eintritt.
Ich versuche mich gerade zu sortieren, was denn so an diesem Wochenende ansteht.

Mache ich doch einfach mal ein Brainstorming…  so für mich im Stillen. In meinem Lebens-Kritzel-Smash-Book.

Gestern Abend habe ich das Wochenende bei Himmelstürmer eingeläutet. Wir haben Spaghetti Bolognese gekocht, gegessen, gequatscht, Wein getrunken. Um Mitternacht war ich dann zu Hause.
Es war einfach nur ein gemütlich und schöner Abend unter zwei befreundeten Menschen – und ein bisschen Ablenkung für uns beide auch von dem ganzen Hamsterrad, in welchem wir uns beide ja die ganze Woche über befinden.

Zugfahren Macht Freude?

Es geht los.

Ich bekomme gleich zu Beginn die „absoluten Freuden“ des Reisens (ironisch gesprochen) mit, in dem der Zug rappelvoll ist, so dass ich auf einem Behelfsplatz sitze. Aber wenigstens sitze ich. Einige arme Mitreisende hatten da nicht so viel Glück. Was machen denn nur soooo viele Menschen am Sonntagabend in einem Regionalzug? Ich dachte ja, dass ich mit der Anreise am Sonntag (zumindest bis zum Zwischenstopp Flughafen) der Rush-Hour entkomme. Ich habe wohl das volle Programm gebucht inklusive kreischenden Kleinkindern, die sich im Chor duellieren, wer den schrillsten Schreilaut herausbringt und es zuerst zu Migräneanfällen bei den anderen Reisende bringt. Zuerst war es nur ein Kleines. Doch bald darauf haben fünf weitere Kidies, wahrscheinlich aus purer Solidarität, angefangen mit einzusteigen. Hach je, ich bin das halt einfach nicht gewöhnt (sonst so in meiner ruhigen Singlewohnung und ansonsten in meinem Erwachsenenbüro. Die einzigen schrillen Kreischtöne die ich kenne, sind die, die verursacht werden, wenn im Club die Anlage übersteuert wird oder der DJ auf Minimal steht). Ich weiß, ich bin ein Lappen! Naja, egal… Die Zugfahrt dauert nicht so sehr lange. Das Überlebe ich schon. 

Ich hoffe ja, dass ich im Hotel eine Kleinigkeit alá Süppchen oder ähnliches noch Essen kann und dann werde ich auch sehr bald (der Plan ist bis 10) ins Bett gehen. Ein Glas Rotwein müsste es bewerkstelligen, dass ich schnell in seichte Träume falle. Und dann hoffentlich morgen um halb fünf gut aus den Federn aufspringe. (Ich hasse Giga-frühes Aufstehen! 💩👻💀🙅🏻)