Schlagwort: Vorsätze

Mal wieder zu wenig geschlafen…

Meine lieben Leute, ich bin ja soooo müde!
Das Problem ist, dass ich am Sonntagabend meinen Hintern immer nicht ins Bett bekomme. Ich nehme es mir immer vor, so wie gestern, dass ich früh schlafen gehe. So um zehn kommt der Vorsatz immer her. Und dann sehe ich immer noch dieses, und (mehr …)

Ich mache mal wieder Schluss!

Schon wieder…
Wieder einmal trifft mich diese Zeit. Ich bin ganz klar dem Sprichwort aufgelaufen, das da heißt: „Kalorien sind Tiere, die nachts die Klamotten enger nähen!“
So ist es bei mir auch wieder.
Ich begegne der Situation, dass ich Blazer habe, die im Sommer noch luftig waren und jetzt um die Arme und die Brust herum spannen. Noch einen Tacken mehr und ich bekomme sie nicht mehr zu!

Ich mag mich auf Fotos nicht mehr und mein Gesicht wird ein Mondgesicht.

Die Therapie wegen der entzündeten Nerven im Rücken ist nun seit Mai 2015 im vollen Gange (nachdem ich mich seit Dezember 2014 damit rumschlage) und noch nicht abgeschlossen. Jetzt bekomme ich begleitend zur Physio, also zu der Körper-Anderen, ab dem 08. Februar eine Infusionstherapie. Dann sollte es nach sechs Infusionssitzungen endlich mal abgeschlossen sein. Bis jetzt haben der Orthopäde, die Körper-Andere und ich gemeinsam bereits eine 40% Verbesserung herbeigeführt. Was auch schon eine ganz schöne Hausnummer ist und ich dafür auch wirklich dankbar bin.
Aber ich bin definitiv in ein schlimmes, böses Leben verfallen.
Die ausdauernde Bewegung wurde weniger und ich unzuverlässiger.
Ich bin kein Freund davon Verantwortung abzuschieben. Fett wird jeder ganz alleine selbst, da ist niemand sonst schuld.
Ich alleine habe jede Entscheidung getroffen, was ich esse.
Und deshalb werde ich ab jetzt fest die Entscheidung treffen, den ungesunden und unschönen Ess-Lebens-Wandel ein Ende setzten.
Ich habe ansonsten gerne auch mal mir einen Teller mit Gemüse-Sticks gemacht. Wieso jetzt nicht mehr? Diese Frage kann ich mir schwer beantworten.
Die üblichen Gründe eben, wie Bequemlichkeit etc. Aber wie es zu dieser Bequemlichkeit kam, das kann ich schwerlich jetzt ad-hoc nachvollziehen.
Mein Yoga kann ich machen, ohne dass ich danach ganz schlimm eingeschränkt bin trotz meiner nörgelnden Nervenbahnen. Das wird ja wohl nun zu bewerkstelligen sein und zwar regelmäßig, auch wenn es nur 15 Minuten sind. Meine Physioübungen sollte ich sowieso regelmäßiger machen. Und welcher Grund sollte mehr gewichtig sein, als der, dass es mir gut tut?

Der Ausschlag, also den ganz großen Schock, hat mir der Aufenthalt im Hotel die letzten Tage gegeben, als ich auf Geschäftsreise war. Da bin ich nämlich an diesem Ganzkörper-Spiegel vorbeigehuscht, als ich nackt aus der Dusche kam. Und ich habe mich fast nicht wieder erkannt und fand das auch sehr uncharmant, was dort im Spiegel entlanghuschte.
Und weil ich mich selber gerne habe, und nicht in die Ausrede verfallen möchte alá <Liebe Dich so wie Du bist> werde ich dieses Schockerlebnis ernst nehmen. Dieses Erlebnis und der Schock, dass mein blau-weiß gestreifter Blazer echt an den Armen spannt!

Also… auf geht es! Schweinehündin Elsbeth: sei gewarnt, denn ich sage Dir den Kampf an, Du Miststück!
Auch nicht unbedingt um jetzt schnellst möglichst 10 kg oder so abzunehmen, aber einfach aus Fürsorge zu mir selber heraus. Ich muss auch keine Modelmaße haben. Aber ich möchte mich so gesund und gut wie möglich behandeln. Und dies ist auch der erste Punkt, an welchem es schon oft gehappert hat. Der guten Behandlung zu mir selber. Also, fange ich das wieder an.

Frau-Lady-K-Mai-Rückblick

Da sind wir nun, bzw. ich.
Der Mai ließ gestern seinen letzten Tag schweifen, und zum Glück war es ein Sonntag. Es war ein wunderbarer Sonntag. Ich habe mich mal wieder so richtig gehen lassen. Wundervoll! Wie lange tat ich das nicht mehr. Gestern fühlte es sich so an, als wäre es eine halbe Ewigkeit im Universum gewesen, dass dies zuletzt vorkam. Und gestern, an diesem letzten Tag im Mai, gönnte ich mir diesen Luxus mal wieder.

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Mein Mai war der Monat des Wandels.
Ich hatte eine extremst hohe Schlagzahl auf der Arbeit in den Monaten zuvor. Und dann fühlte ich mich irgendwann krank, aber ich ging weiter zur Arbeit. Und eines Abends beschloß ich, dass es Zeit ist, mal zum Arzt zu gehen. Ich fühlte mich wie in einer schlimmen Erkältung, ich hatte ganz schreckliche Halsschmerzen und mit tat mein ganzer Körper weh, jeder Muskel schmerzte. Und ich hatte schon seit zwei Wochen ganz schlimme Ohrenschmerzen. Der Arzt schrieb mich krank. Und diese Auszeit ließ eine neu-Sortierung zu.
Ich habe beschlossen, dass ich keine zwei Präsentationen mehr an einem Arbeitstag haben werde.  Und ich habe beschlossen, dass ich mehr auf meinen Feierabend achte. Und zwar etwas mehr in Richtung pünktlich Feierabend. Ich habe beschlossen, wieder meine Hobbies zu achten und auch wieder mehr zu basteln. Und meine Pläne für die Wohnung umzusetzen, die seit März in meinem Kopf herumgeistern. Und seit Mitte Mai ziehe ich dies auch durch. Und siehe da: die einkommenden, äußeren Faktoren, welche mich beeinflussten nehmen ebenfalls ab.

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Und dann ist da dieses Meditationsprojekt. Und ja, „GoodFairyTale“ hat absolut recht. Ich schließe keinen Frieden mit der klassischen Meditation und ich breche das Projekt ab.
Aber ein Gutes hat es doch. Ich habe letzte Woche geführte Meditationen entdeckt und Imaginationsübungen. Dies funktioniert klasse und ich genieße es. Und die Imaginationsübungen und die geführten Meditationen, wie z.B. die Körperreise funktionieren auch innerhalb kurzer Zeit (ca. 15 Minuten). Dies ist wirklich entspannend und gibt mir das Gefühl, als würden meine Batterien aufladen. Zudem hat mich dieses Meditationsprocjekt zu Yoga geführt. Und dies habe ich nun in den 3 Wochen ebenfalls als eine wahre Wunderwaffe kennengelernt. Meine Rückenschmerzen, die mich seit November immer wieder quälten sind besser und kehren nicht mehr so oft.  Und auch hier habe ich sogar nach bereits 15 Minuten das Gefühl, als würde ich entspannen, über mich hinauswachsen und kann in diesen 15  Minuten aufladen, vergessen was mich geärgert hat und mit neuem Blick danach weiter machen. Es ist klasse. Ich habe nach dem Mittagessen oft die Bürotüre zugemacht und diese kurze Yogasession mit Ursula Karven als Vorturnerin gemacht. Was soll ich sagen: Ich bin infiziert.
Ich habe mir jetzt eine Yogamatte bestellt, damit ich auch eine habe, die ich im Büro platzieren kann. Den das Abrollen z.B. ist auf unserem harten Teppich im Büro nicht so angenehm, wie mit Matte.
Außerdem hat das Yoga eine tolle Sanduhrfigur an mir wieder hervorgezaubert. Diese nahm seit November immer mehr ab. Jetzt ist sie wieder da! 🙂

Dann bin ich mal gespannt, was der Juni so bringt. Und ob ich es durchhalte, meine Work-Life-Balance etwas ausgeglichener zu halten. Ich hoffe es sehr auf mich. Ich kann durchaus an meine Grenzen gehen, das ist grundsätzlich kein Problem. Aber ich habe erkannt, wenn ich mich über 8 Wochen an und über meiner Grenze bewege, fühle ich mich richtig krank und komme zu dem Zustand, dass ich nicht mehr kann.
Und hiermit erhebe ich mein Glas Rotwein: ein Prost auf den Mai, der vergangen und mir die Augen zum Wandel öffnete… und ein Prost auf den Juni, der noch in 29 weiteren aufregende und wunderbaren Tagen vor mir liegt.