Schlagwort: Vorfreude

Frau-Lady-K-Mai-Rückblick

Da sind wir nun, bzw. ich.
Der Mai ließ gestern seinen letzten Tag schweifen, und zum Glück war es ein Sonntag. Es war ein wunderbarer Sonntag. Ich habe mich mal wieder so richtig gehen lassen. Wundervoll! Wie lange tat ich das nicht mehr. Gestern fühlte es sich so an, als wäre es eine halbe Ewigkeit im Universum gewesen, dass dies zuletzt vorkam. Und gestern, an diesem letzten Tag im Mai, gönnte ich mir diesen Luxus mal wieder.

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Mein Mai war der Monat des Wandels.
Ich hatte eine extremst hohe Schlagzahl auf der Arbeit in den Monaten zuvor. Und dann fühlte ich mich irgendwann krank, aber ich ging weiter zur Arbeit. Und eines Abends beschloß ich, dass es Zeit ist, mal zum Arzt zu gehen. Ich fühlte mich wie in einer schlimmen Erkältung, ich hatte ganz schreckliche Halsschmerzen und mit tat mein ganzer Körper weh, jeder Muskel schmerzte. Und ich hatte schon seit zwei Wochen ganz schlimme Ohrenschmerzen. Der Arzt schrieb mich krank. Und diese Auszeit ließ eine neu-Sortierung zu.
Ich habe beschlossen, dass ich keine zwei Präsentationen mehr an einem Arbeitstag haben werde.  Und ich habe beschlossen, dass ich mehr auf meinen Feierabend achte. Und zwar etwas mehr in Richtung pünktlich Feierabend. Ich habe beschlossen, wieder meine Hobbies zu achten und auch wieder mehr zu basteln. Und meine Pläne für die Wohnung umzusetzen, die seit März in meinem Kopf herumgeistern. Und seit Mitte Mai ziehe ich dies auch durch. Und siehe da: die einkommenden, äußeren Faktoren, welche mich beeinflussten nehmen ebenfalls ab.

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Und dann ist da dieses Meditationsprojekt. Und ja, „GoodFairyTale“ hat absolut recht. Ich schließe keinen Frieden mit der klassischen Meditation und ich breche das Projekt ab.
Aber ein Gutes hat es doch. Ich habe letzte Woche geführte Meditationen entdeckt und Imaginationsübungen. Dies funktioniert klasse und ich genieße es. Und die Imaginationsübungen und die geführten Meditationen, wie z.B. die Körperreise funktionieren auch innerhalb kurzer Zeit (ca. 15 Minuten). Dies ist wirklich entspannend und gibt mir das Gefühl, als würden meine Batterien aufladen. Zudem hat mich dieses Meditationsprocjekt zu Yoga geführt. Und dies habe ich nun in den 3 Wochen ebenfalls als eine wahre Wunderwaffe kennengelernt. Meine Rückenschmerzen, die mich seit November immer wieder quälten sind besser und kehren nicht mehr so oft.  Und auch hier habe ich sogar nach bereits 15 Minuten das Gefühl, als würde ich entspannen, über mich hinauswachsen und kann in diesen 15  Minuten aufladen, vergessen was mich geärgert hat und mit neuem Blick danach weiter machen. Es ist klasse. Ich habe nach dem Mittagessen oft die Bürotüre zugemacht und diese kurze Yogasession mit Ursula Karven als Vorturnerin gemacht. Was soll ich sagen: Ich bin infiziert.
Ich habe mir jetzt eine Yogamatte bestellt, damit ich auch eine habe, die ich im Büro platzieren kann. Den das Abrollen z.B. ist auf unserem harten Teppich im Büro nicht so angenehm, wie mit Matte.
Außerdem hat das Yoga eine tolle Sanduhrfigur an mir wieder hervorgezaubert. Diese nahm seit November immer mehr ab. Jetzt ist sie wieder da! 🙂

Dann bin ich mal gespannt, was der Juni so bringt. Und ob ich es durchhalte, meine Work-Life-Balance etwas ausgeglichener zu halten. Ich hoffe es sehr auf mich. Ich kann durchaus an meine Grenzen gehen, das ist grundsätzlich kein Problem. Aber ich habe erkannt, wenn ich mich über 8 Wochen an und über meiner Grenze bewege, fühle ich mich richtig krank und komme zu dem Zustand, dass ich nicht mehr kann.
Und hiermit erhebe ich mein Glas Rotwein: ein Prost auf den Mai, der vergangen und mir die Augen zum Wandel öffnete… und ein Prost auf den Juni, der noch in 29 weiteren aufregende und wunderbaren Tagen vor mir liegt.