Schlagwort: Spaghetti-Bolognese

wie immer verplant im Kopf

Irgendwie weiß ich noch gar nicht wie mir ist. Das ist jetzt aber zuerst mal nicht als negativ zu betrachten. Es ist einfach die übliche Verplantheit nach einer Woche, die rasend verging und die die auch im Rückblick sich für mich irgendwie strange anfühlt. Das übliche Gefühl, welches an einem Samstagmorgen bei mir mittlerweile zu 50% eintritt.
Ich versuche mich gerade zu sortieren, was denn so an diesem Wochenende ansteht.

Mache ich doch einfach mal ein Brainstorming…  so für mich im Stillen. In meinem Lebens-Kritzel-Smash-Book.

Gestern Abend habe ich das Wochenende bei Himmelstürmer eingeläutet. Wir haben Spaghetti Bolognese gekocht, gegessen, gequatscht, Wein getrunken. Um Mitternacht war ich dann zu Hause.
Es war einfach nur ein gemütlich und schöner Abend unter zwei befreundeten Menschen – und ein bisschen Ablenkung für uns beide auch von dem ganzen Hamsterrad, in welchem wir uns beide ja die ganze Woche über befinden.

Wenn der Kopf auf den Schreibtisch knallen mag

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es damals in der Schule war.
Dann wenn ich zu spät ins Bett bin.
Und die Schulstunden andere Dimensionen annahmen und beinahe endlos zu sein schienen.
Ich war in diesen Schulstunden dann körperlich anwesend, sah aber mit leeren Augen einfach nur stur gerade aus.
Was der Lehrer da vorne an der (damals noch eine normale grüne) Tafel erzählte, bekam ich definitiv nicht wirklich mit. Hin und wieder musste ich gähnen, weil ich war ja soooo müde. Was die einzige körperliche Reaktion war, an solchen Tagen. Ansonsten musste ich meine Konzentration dafür aufbringen mit dem Kopf nicht auf den Schultisch zu knallen und wegzupennen.
Genauso ging es mir heute im Büro.
Es war keine Schulstunde, aber die Stunden im Büro nahmen heute auch eine ganz eigene, neue Dimension an.
Ab halb zwölf morgens war es dann schon etwas schlimm.
Ja, die Weihnachtsfeier bei den neuen Kollegen von dem großen Firmenbruder, der uns nun inne hat, die steckte mir schon sehr in den Knochen.
Der Alkohol war es nicht. Ich musste ja von dem Treffpunkt, an dem wir Kollegen uns zusammenrotteten, um dann gemeinsam in Fahrgemeinschaften zwei Stunden zu der Feier zu fahren, eben noch ein Fahrzeug führen. Aber es war halt lang, und für heute einfach wenig Schlaf, denn ich lag erst um halb drei heute morgen im Bett und um sieben klingelte schon wieder der Wecker.
Auch damals in der Schule war an meinen müden Tagen kein Alkohol schuld. Ich war wie auf der Weihnachtsfeier gestern, immer eine von diesen „braven“, die nicht tranken. Aber schon in der Schule kam eben mein Koalabär-Charakter sehr zum Vorschein. Dieser Koalabär-Charakter kolidiert dann natürlich regelmäßig mit dem „ich-will-aber-nichts-verpassen“-Charakter in mir. Nun ja, ein Übel muß man hin nehmen. Und mein Übel heute hieß: unendliche Stunden. Und das mit dem Kopf, der auf die Tischplatte knallt wäre auch beinahe passiert.

Aber die Weihnachtsfeier war nett. Ich habe zur Kenntnis genommen, dass die neuen Kollegen von dem großen Firmenbruder auch nur Menschen sind. Und die meisten sind sogar sehr nett. Ja, wir hatten schon Spaß miteinander. Und: die haben ein paar richtige Schnuckelchen dort!
Auch hier wurde ich wieder an die Schulzeit und den Schulhof erinnert, denn einer von den neuen Kollegen, war sogar so eine Sahneschnitte, dass ich praktisch vor ihm geflüchtet bin. Nein, ich wollte ihm nicht vorgestellt werden, denn ich wusste genau, dass ich nur Bullshit reden würde. So etwas weiß ich vorher, wie das ablaufen würde. Das habe ich bei diesen Menschen sofort im Gefühl. Eben wie früher auf dem Schulhof: „stammel, stammel, stammel… äääähhh…. häh?… nööööööööö….. stammel, stammel, stotter… öh, jaaaaa…. oooookkkaaay…. äh….“
Naja, das lass ich doch dann mal lieber, dachte ich mir.

So: Jetzt gehe ich in die Badewanne.

Nächste Woche haben wir unsere eigene Weihnachtsfeier. Auch an einem Donnerstag. Ich glaube, ich muss mir am Freitag darauf frei nehmen. Nochmals in die Schulzeit möchte ich nicht zurück versetzt werden.
Und morgen muß ich mal wieder UNBEDINGT meine Spaghetti-Bolognese kochen.

Einfach nur Hobby am Feierabend zum 14.09.2015

Ich habe heute meinen Feierabend ausschließlich mit meinen liebsten Hobbies zugebracht. Sonst nichts.
Ich bin 5 km Laufen gewesen, obwohl es in Strömen goß und ich habe es mal wieder genossen im Regen zu laufen. Im Herbst, kurz bevor es dunkel wird, und wenn es regnet, nur dann ist dieses spezielle goldene Licht überall auf den Straßen, die glänzen und glitzern. Dannach eine halbe Stunde Yoga. Dann geduscht und anschließend eine Viertelstunde eine geführte Meditation durchgeführt und erfrischt habe ich mich an einem neuen Rezept versucht: Vegane Bolognese mit Zucchini-Spaghetti.
Diese werde ich morgen ins Büro mitnehmen als mein Mittagessen.
Ich musste auch gleich eine kleine Portion versuchen, und ich muss sagen: Ich bin begeistert. Das Rezept kreiert eine super fruchtige Sauce. Wunderbar.
Zufrieden kann ich jetzt einschlafen, meinen Feierabend habe ich nur mit meinen Muse-Dingen verbracht.

Wein, Entspannt? Mir doch egal…

Ich war gestern tatsächlich von halb acht bis um EINS auf FS-Mädels Geburtstagsfeier. Wer hätte das denn gedacht?

Ich habe ein Last-Minute-Geschenk zusammen gestellt: Einen 35 Euro Gutschein von Alnatura, um dort einzukaufen, denn FS-Mädel kocht gerne vegetarisch. Dazu einen Bio-Rotwein, Qinoa, Chia-Samen und ein veganes Curry-Kürbis-Pesto. Alles schön in einen Korb… Voilà: Last-Minute-Geschenk-á-la-Lady-K.

Es war heute übrigens ganz dringend mal wieder Zeit für meine Bolognese!

Hierzu eine Notiz an mich selber: Hallo Kleine, wenn Du fest im Plan hast, am Abend noch laufen zu gehen, dann solltest Du nicht während des Kochens Deiner super-Lieblings-Bolognese ein Glas Rotwein trinken. Da hast Du nämlich noch einen nüchternen Magen und dann wirst Du gleich unmotiviert für alles was in weitesten Sinne mit Anstrengung zu tun hat. Und so wird das mit dem Laufen nichts mehr. Also, merke Dir das, ja? Mir zu liebe. Danke Dir. Deine K.

Wobei der Rotwein echt, wirklich, richtig, super, lecker war…  😛

Ich wollte ja noch… ich sollte doch….

Maaaaan…..

Ich wollte Euch doch noch erzählen, wie mein Gespräch mit meinem Chef am 13.08. war.

Aber in der Woche ging es dann schon wieder so dermaßen darunter und darüber, dass da an einen ausführlichen Blogbericht nicht zu denken war. Und das Wochenende versank genauso im Chaos.

Erstmal meine Wohnung. Hier ein paar Life-Impressions von letztem Wochenende:

 

Chaos in meiner Wohnung und in mir drin... Ruhelosigkeit überall
Chaos in meiner Wohnung und in mir drin… Ruhelosigkeit überall

 

Das Chaos in meiner Wohnung, habe ich großräumig beseitigt. In mir drin teilweise auch.

Das Chaos in mir drin entstand einfach, weil die ganze Woche zuvor so viel anstand, weil so viel Arbeit wieder war, weil das Gespräch mit Chef für mich so wichtig war und weil ich genau wusste, dass das Wochenende ohne Ende zugeknallt ist und auch die darauffolgende Woche (also die letzte Woche) echt hart wird, weil ich drei Tage am Stück (Mo., Die., Mi.) unterwegs war.

Seit Donnerstag bin ich wieder ein bisschen geerdeter. Auch, weil ich dieses Wochenende ganz ruhig gemacht habe. Früh schlafen gehen, Sport machen…. meine Dinge erledigen. Hin und wieder brauche ich wirkich, wirklich so ein Wochenende.
Das letzte Wochenende hingegen war schon wieder so hammer… mit allem: Geburtstagsparty von FS-Mädel mit zu viel Alkohol und erst wieder in den frühen Morgenstunden ins Bett kommen, weil ich im besoffenen Zustand meinen FWB noch zu mir bestellte, weil ich eben soooo sehr Lust auf Sex hatte.
Aber hey… er ist sofort gekommen… 🙂

Dementsprechend daneben und tot war ich natürlich dann letzten Sonntag. Und dann musste ich natürlich noch Packen und Projektmappen zusammenstellen und und und…. nun ja… die To-Do-Liste ist ja oben in dem Chaos-Bereich abgebildet.

Aber ich habe es geschafft.
Danny-FWB hat mich dann am Donnerstag zu sich eingeladen, weil er ja wusste, dass mein Kühlschrank wegen 3-Tage-Aussendienst ratzebutze leer sein würde, was er auch war.
Und hat mich am Donnerstagabend bekocht… er hatte einen Film geholt, den wir uns dann nachdem ich duschte noch anschauten… und dann wurde es wieder so eine schöne Nacht, dass ich auf Freitag doch tatsächlich nur 3,5 Stunden Schlaf bekam.
Aber hey, ich hab den Freitag bombenmäßig rumgebracht. Keine Ahnung, wie ich das geschafft habe. Es ging wirklich gut, erstaunlicherweise.
Ich habe es am Freitagabend sogar noch geschafft eine halbe Stunde zu laufen.

 

So und nun zu meinem Gespräch mit Chef:

Er lässt mich nur ungern raus, und aktzeptiert meine Entscheidung Down-zu-shiften zu dem jetztigen Zeitpunkt auf keinem Fall. Er findet ich mache das alles einfach zu gut. Er sagte, er würde es so sehr schade finden, wenn ich das nicht mehr so ausführen kann, wie jetzt und er würde es als Talentvergeudung ansehen.
Er findet es allerdings bedenklich, dass ich oft an meine Grenzen kommen, und das sollte verhindert, bzw. gut beobachtet werden. Dass aber in dem Bereich, den ich mir ausgeguckt habe demnächst zu machen ein Stellendefizit da ist, sieht er auch so.
Er hat sich sehr bemüht, so viel Druck wie möglich von mir zu nehmen. So, z.B. hat er mich von meiner Umsatz-Zielerreichung entbunden. Was da ist bis 31.12. ist da, was nicht, das dann nicht. Genauso haben wir jetzt alle zwei Wochen ein Jour-Fix von einer halben Stunden, in dem besprochen wird, wie es mir mit meinen Projekten und meinen Aufgaben geht, damit er möglichst schnell eingreifen kann, oder mir Hilfe zur Seite stellen kann.
Er möchte, dass wir das nun mal so dieses Jahr machen und dann im Januar nochmals sprechen.
Er meinte auch, dass ich keine Angst haben brauche, dass er den Druck oder die Aufgaben nächstes Jahr erhöht.

Zudem glaubt er, dass viele Dinge für mich nur so anstrengend sind, weil es „erste Male“ sind, die ich erlebe. „Das zweite und dritte Mal geht lockerer ab…“ so er.
Und er hat mir den Kopf gewaschen, dass viel Stress von mir auch hausgemacht sei:
So würde er es unglaublich finden, wie ich mich bei einer Projektvorstellung in der Verantwortung sehe und meine, dass ich mir schon im Vorweg ausrechne, wieviele Opportunities der Betrieb reinholen müsste im Falle des Verlustes von der Projektvorstellung. Er meinte, das sei überhaupt nicht mein Problem, dafür sei er da, dafür sei er Geschäftsführer – und ich müsste mir um so was keinen Kopf machen.
Und er meinte, dass er findet, dass ich oft zu viel kämpfe. Und in Zukunft würde er, wenn er das Gefühl hätte, ich würde es schon wieder tun… Kämpfen wie eine Löwin bis zur nervlichen Grenze… dann würde er einschreiten, und würde dem Projekt einen Stop setzen, und entweder der Interessent schließt dann ab oder nicht.

Also… diese Jahr mal jetzt reinspüren, wie es sich anfühlt mit mehr Anleitung und mehr Unterstützung.

Auf jedem Fall, war es sehr wichtig, dass ich meinen Mund aufgemacht habe und gesagt habe, dass ich hin und wieder meine Grenzen erreiche. Es war wirklich auserordentlich wichtig…. Und ich weiß, dass ich immer einen Job in dieser Firma haben werde… das wurde sogar in dem Gesprächsbogen von ihm so aufgenommen….  Dann kann ja nur alles gut werden 🙂

Menschen, die zugeben, wo ihre Schwächen sind, und dies nicht vertuschen, sind Alltagshelden… so war ich auch eine Heldin!

Es ist auf jedem Fall spätestens nächstes Wochenende, oder vielleicht sogar mal schon abends unter der Woche dringend Zeit für meine Spaghetti-Bolognese! Unbedingt!

 

Es wird schwierig… Oder… Gedankenkreisen in der Badewanne

Gedankenkreisen
Gedankenkreisen

 

Gestern war es mal wieder so weit. Von Donnerstag auf gestern bin ich bis um 4 Uhr nachts herumgegeistert. Immer wenn mich etwas zu tief in mir drin wurmt, kann ich nicht einschlafen.
Ich brauchte also unbedingt meine Spaghetti Bolognese! Mein Soul-Food! Ich weiß nicht warum es so ist, aber wenn mich irgendwas umtreibt, dann hilft mir meine selbstgemachte Bolognese. Das Kochen erdet mich dann ungemein.
Und danach musste ich in Badewanne, ganz dringend. Der Tag mit meinen eigenen Gedanken, mit diesem Kribbeln, mit dieser Anspannung, mit diesem Hin-und-Her in mir drin war einfach total anstrengend. Emotionale Anstrengung. Eine neue Seite von mir, die ungewohnt ist zu spüren, weil ich diese Seite nicht so oft in dieser Intensität bei mir trage.
Aber die Gedanken standen nicht still.

Liebe Ella, auch dieses mal hast Du wieder recht.
Es wird verdammt schwierig.
Verdammt… verdammt…. verdammt…. verdammt…. verdammt schwierig.

Und Aurelia wird auch nicht gerade begeistert sein, wenn sie von diesem schwankenden Ding da liest… von dieser Chaos-Lady, die ich mal wieder bin. Denn ich bin gerade gar keine „fabulous woman“ (, um den Titel von Aurelia’s Blog mal aufzugreifen).

Ich wurde gestern von der „Anderen“ gefragt, was mein Bauch mir sagt, wenn ich von Danny spreche und an die vergangene Nacht und die Gespräche mit ihm denke.
„Es ist wie wenn Schmetterlinge sich an den Flügeln berühren, weil es so viele sind, die da in meinem Bauch sind.“ antwortete ich.
Und dann fragte, sie was mein Bauch sagt, wenn ich an meinen Plan denke, ihm zu sagen, es war’s.
„Kloss, dumpf…. wie ein Stein“
Worauf ich verzweifelt mit den Augen rollte, denn jetzt kann ich mich nicht mal mehr auf mein Bauchgefühl verlassen. Das ist ja total in die andere Richtung, wie ich es möchte! Frechheit! Mein Bauchgefühl sollte auf meiner Seite sein!
Auch die „Andere“ brach dann eine Regel. „Andere“ dürfen nämlich niemals klare Tipps geben, oder ihre eigene Meinung kundtun. Sie sollten nur „anleiten“. Aber sie meinte, nun könnte sie nicht anders. Und sie sagte genau dasselbe wie Ella. Ich solle da hingehen, solle es kurz und knapp und KLAR sagen, was ist… und dann schnell gehen. Ganz schnell…. denn sie meinte, wenn ich ihm nur eine Millisekunde Zeit gebe zu agieren, dann wäre es schon vorbei.

Und was auch noch dazu kommt. Ich bemerkte seit gestern die absolute Ambivalenz in mir.
Ich war/bin entschlossen, es zu beenden, bevor es anfängt.
Aber gleichzeitig spürte ich bei dem Gedanken ihn wieder zu sehen…. Vorfreude!
Neeeeeeiiiiiiiiiiinnnnn!!! Ich freute (freue) mich darauf, ihn wiederzusehen.

Ich führe es darauf hin zurück, dass es zuviel Kontakt war, seit letztem Sonntag, als er ging. Zuviel miteinander gesprochen… zu viel einander am Telefon gereizt, miteinander gelacht, sich ausgetauscht… er wollte mich schon am Mittwochabend wieder sehen, aber ich sagte „nein“, da ich das Gefühl hatte ich muss noch nachdenken. Was totaler Schwachsinn war, denn mein Denkvermögen litt schon zu viel unter dieser bösen Ablenkung, dass es doch keine blanke Logik hervorbrachte.

Aber es ist auch zu faszinierend… Er kriegt es doch glatt hin, dass er sich meldet, sich klar ausdrückt und keinen Zweifel daran lässt, was Sache ist und was er will und schafft es trotzdem, dass es spannend bleibt.
Nomalerweise ist es bei mir nämlich so, dass es „langweilig“ wird, wenn ein Typ es mir zu einfach macht.
Aber Danny schafft es den Spannungsbogen mehr als aufrecht zu erhalten!
Aber schon alleine aus diesem Grund, weil er mich nämlich total Irre, Gaga und Dudu macht, muss ich mir ihn vom Hals schaffen! Einfach weil er mich auch zu viel durcheinander bringt.
Und das fühlt sich an, wie Kontrollverlust. Und, ich glaube, ich bin ein kleiner Kontrollfreak. Und kann mit mir selber gar nicht umgehen, wenn ich so…. seltsam bin… und so neben mir stehe.
Und ich darf einfach nicht daran denken, wie es sich anfühlt ihn zu berühren, oder von ihm im Arm gehalten zu werden.
Oder oft fühle ich mich schnell eingeengt von den Männern. Danny hat es raus, dass ich es mit ihm schön finde, wie er sich meldet und in welchem Rhythmus. Ich fühle mich nicht meiner Freiheit beraubt.

Ich habe noch nie einen Mann getroffen, der mir mit so viel Sensibilität begegnet und trotzdem so eine Härte in sich trägt. Der Empathie aufbringt, aber auch gleichzeitig total zu machen kann. Der Aufmerksam ist und auch anleiten kann. Der ein feinfühliges Gespür hat und dieses dann auch noch dazu gebraucht, damit spielen zu können.
Er ist das Spiel mit dem Feuer… ich weiß er ist gefährlich… aber ich muss auch zugeben, dass dies auch so sehr reizvoll ist.

Aber ich muß mich an meinem Vorhaben festhalten.
Ich glaube, ich stell mich jetzt vor den Spiegel und übe das, was ich ihm sage…
Es muss mit Härte gesagt werden…. Genau… und in aufrechter Haltung, ich werde mich nicht mal hinsetzen, ich bleibe stehen… ratter meinen Spruch runter und gehe… Punkt!

Denn sonst rede ich mich selbst um Kopf und Kragen und schaufele mir mein eigenes Herz-Grab.