Schlagwort: Sibli

Life’s Impressions: 05.08.15: Kurzurlaub am See

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IMG_1492Ich habe Touri vor meiner Haustür gespielt.
Gleich mit Sibli, nach der Arbeit um Punkt 17 Uhr los.
An den See! Ist ja nur 10 Minuten von mir vom Büro weg.

Zuerst mal Baden und Schwimmen. Einfach rein! Herrlich!
Dann – Wein in einer BeachBar und eine kleine Touri-Runde gedreht zum bewegen, in einem Touri-Kiosk schönen Kitsch angeschaut und Sonnehütte anprobiert und Grimassen gemacht. Haben Sibli und ich gelacht!  In einem Schloss-Restaurant auf der See-Terasse einen Mexican-Chicken-Salat genießen.
Nochmals Lust gehabt, an einer anderen Stelle ins kühle Nass zu hüpfen, weil es uns so angemacht hat.
Und zum Schluß zum Sonnenuntergang Scheiß-auf-Kalorien einen Amaretto-Becher direkt am Wasser genüßlich ausgeschleckt!
Feierabend-Urlaub! Auch wenn es nur kurz ist… Aber ich liebe es!

 

Glückskind-Ich!

 

Tagebuch: 04.08.15: Retter über den Tag

Heute hat mir die geführte Meditation mit dem Mantra „Liebe und Vertrauen strahlen aus mir“ wirklich geholfen. Sie hat mich sozusagen über den Tag gerettet. Ich würde sagen, jetzt bin ich wirklich in der Meditation drin, kann sie genießen und ernten, so dass sie hilft.
Ich bin nämlich von gestern auf heute auch nur auf 4,5 Stunden Schlaf gekommen.
Ich habe keine Ahnung was das ist. Ich kann einfach nicht schlafen. Ich habe keine Sorgen, Ängste oder konkrete Gedanken, die mich wach halten. Ich dringe nur nicht in den Schlaf. Die Gedanken, die mich heimsuchen, sind nicht mal fertig gedachte Gedanken. Es sind Fetzen zu unterschiedlichen Themen. Und beruflich ist nichts dabei gewesen. Ich bin gestern um ein Uhr dann wieder aufgestanden, nachdem ich so schlaflos war. Um halb zwei habe ich mir Baldrian-Tinktur in ein Glas. Und habe während es wirkte, mir meine Fotos und Erinnerungen auf dem Handy sortiert. Es ist dann nicht so, dass ich nicht erschöpft wäre. Aber es reicht halt nicht zum schlafen.
Der Baldrian hat gewirkt und ich bin um zwei ins Bett getapst.
Diese 4,5 Stunden haben auf jedem Fall schon mal mehr bewirkt, als die gefühlten Null-Stunden von Sonntag auf Montag. Ich war pünktlich bei der Arbeit.
Mittags kam dann schon die Müdigkeit und ich habe die geführte Meditation 15 Minuten durchgeführt. Es hat gewirkt, wie ein kleines Nickerchen. Ich bin entspannt wieder in den Raum zurückgekehrt. Und konnte meine Arbeit den Mittag über mit Gelassenheit erledigen.
Ich bin froh, dass ich zu der geführten Meditation gefunden habe, und diese bei mittlerweile so gut anschlägt.
Ich bin mir sicher, ohne die Meditation wäre ich fahrig gewesen, launisch, unbelastbar. Wahrscheinlich hätte Sibli alles ab gekriegt. So haben wir einfach beide gegenüber sitzend gearbeitet.
Dennoch spüre ich das zu-wenig-schlafen.
Nomalerweise wäre heute Höhlen-Dienstag.
Das habe ich gestrichen. Ich habe beschlossen, dieses immer was erledigen, immer was machen, immer durchhalten – ist für heute mal ausgeschaltet.
Ich bin einfach nach Hause. Habe alle Fenster geöffnet. Mir ein schönes Vesper zum Abendessen gegönnt. Ein bisschen gelesen. Und habe einfach mal dafür gesorgt, dass ich runterfahre.
Ich glaube heute Nacht kann ich schlafen. Ich werde aber vorsichtshalber gleich die Baldiran-Tinktur nehmen, und nicht erst warten, bis ich entnervt in der Wohnung herumtigere. Vielleicht kann ich die Insomnia besiegen. Sie sucht mich ja öfters mal heim. Und ich wünschte, ich würde die Gründe kennen, denn dann könnte ich gezielt gegensteuern.

Ich habe mir heute in der Arbeit zwei Meditationskissen bestellt. Total Schöne! Nachdem ich ja jetzt öfters meditiere, schreibe ich hier bewusst von den Kissen im Plural. Ich habe mir nämlich zwei bestellt. Eines für zu Hause und eines fürs Büro. Ich schließe nach dem Essen in der Mittagspause nämlich meine Bürotüre und mache dann entweder Yoga oder meditiere eben. Sibli ist dann immer nicht da, weil sie mit ihrem Hund Gassi geht. Ich habe dann also echt meine Ruhe. Bisher habe ich immer auf meiner Yoga-Matte meditiert. Meine Black-Roll habe ich auch schon ins Büro geschleppt. Bald ist es dort kein Arbeitszimmer, sondern ein Sport-Yoga-Lady-Wohnzimmer 😉

Mein freudig erwartetes Meditationskissen! <3
Mein freudig erwartetes Meditationskissen!

Wenn Sibli nicht mit ihren Hund Gassi gehen muss, weil ihr Mann vielleicht mal gerade frei hat, oder ihre Kinder Ferien haben und diese sich um den Hund kümmern, hat Sibli sogar schon mit Yoga gemacht.
Deshalb bin ich auch froh, dass ich zu Yoga und zur Meditation gefunden habe. Denn vorbei sind die Mittagspausen, die diesen Namen gar nicht verdient haben, da ich mit den mitgenommenen Hektik, Druck und Stress von zu vor mein Essen verschlang, um dann sofort wieder weiter zu arbeiten. Jetzt mache ich richtig und die volle Zeit Pause und tue mir auch noch was Gutes. Also, kann man sagen, dass das vor 3 Monaten, als ich ebenfalls über einen Post in einem Meditations-Blog hier auf WordPress mich eingelesen habe, eine schicksalhafte Eingebung war.
Meine Magie an die ich glaube: Das Universum kümmert sich um mich!  ❤
Oder ich selbst mich um mich, da ich mir wieder ein Instrument für meinen persönlichen Notfallkoffer an trainiert habe. Meine Güte: Die „Andere“, von der ich mich im Februar ja mit einem Abschlussgespräch verabschiedete, wäre so sehr stolz auf mich! Oder vielleicht trage ich ja selbst eine „Andere“ in mir. Self-Therapy sozusagen.  🙂

Ach übrigens: Ich habe heute wirklich den schweizer Para-Psychologen angerufen. Er hat eine super symphatische Stimme. Er hat mich gut informiert, wie er in der Hypnose vorgeht, was es kostet, dass er auch danach als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Er ist leider etwas voll. Ich habe am 01. September einen Termin. Klar, dass ich gespannt bin, wie ein Flitzebogen. Ich erhoffe mir so viel daraus. Und es kommt mir vor, als wäre nur durch dieses Telefonat und durch die Terminvereinbarung Land in Sicht.

Tagebuch: 31.07.15: Seltsamer Tag

Heute war einfach nur ein seltsamer Tag.
Einfach zu viel Termine, zu viele Telkos, zu viele Abgaben einzuhalten.Das erforderte ein Arbeitspensum heute für mich von 8 Uhr bis 19:30 Uhr.
Kommt halt manchmal vor. Ich will ja nicht klagen. Was erledigt werden muss, muss erledigt werden. Dort wo ich in der Pflicht stehe, stehe ich in der Pflicht und nehme meine Verantwortung an. Und die Projektmanagerin in mir fordert auch  noch ihren Perfektionismus.
Das Ganze wurde auch noch hinausgezögert, dass ich eine Stunde Pause machte, weil Sibli einen Prosecco ausgab. Einfach so… ohne weiteren Grund. Sie hatte einfach Lust sich am Freitagmittag zum Einklang des Wochenendes einen Anzusaufen. Das haben wir dann zu viert auch getan. Dennach habe ich noch 3 Stunden eine weiter !Achtung!Unwort! Ausschreibung bearbeitet. Ich garantiere Euch: Das Ergebnis ist bestimmt grandios, schließlich war ich dann echt spritzig unterwegs… *Schmunzel*

Aber hey, dafür wirken die Kortison-Depots unter meiner Wirbelsäule an der Nervenentzündung.
Ich bin gestern zum ersten Mal seit Monaten eingeschlafen, ohne dass ich diesen dumpfen linksseitigen Schmerz am Rücken hatte. Und heute morgen im Bad hat es auch keine Ausfallerscheinungen gegeben. Fortschritt!
Heute mache ich nichts mehr… Sofa… Relaxen… Chillen… lesen… Feierabend… Ab ins Schnurzurella-Land! Und Vorfreude auf zwei Tage Wochenende. Zuerst habe ich mir überlegt, ob ich Himmelstürmer antriggern soll. Letztendlich habe ich mich dagegen entschieden, denn ich habe heute meine mir als Frau zustehende 10.000 gesprochene Worte bei weitem überschritten. Ich mag heute mit niemand mehr laut sprechen.

Ausnahmezustand… und wieder zurück auf normal

Ich habe seit Freitag fünf Tage Ausnahmezustand begonnen.
Zuerst einmal war am Freitag das Sommerfest bei uns in der Firma. Es war ganz nett. Nur ganz nett, weil ich einfach so derbe matschig und am A*s*h war, dass es sich gewaschen hatte.
Es ist auch das erste Sommerfest in der Firma, nach welchem ich noch selbst heimfahren konnte und um eins in meinem eigenen Bett lag, anstatt bei Sibli um halb drei, kichernd und beömmelt auf der Terrasse zu enden und mit Sibli gemeinsam in ihrem Regal nach weiteren Wein zu suchen. Schon alleine deshalb verdient der vergangene Freitagabend und das Sommerfest unserer Firma das Prädikat  A.U.S.N.A.H.M.E.
Zudem finde ich es als absoluten Liebesbeweis zu meiner Firma, dass ich an diesem Freitag überhaupt an dem Sommerfest teilgenommen habe. Nun gut, okay, el-Chéfé hat bereits im Februar diesen Termin als Pflichtevent angesagt. Aaaaaaber am Freitag startet auch immer mein heiß geliebtes Bürgerfest, oder Stadtfest, eben der Ausnahmezustand meiner Stand. Am Freitag ist immer das Antrommeln der Trommelcorps auf dem mittelalterlichen Marktplatz und die Insignienübergabe des Oberbürgermeisters an die Corps. Eigentlich ein absoluter Pflichttermin! Und zwar SUPER-ABSOLUT. Nun gut, nächstes Jahr. Aber ganz bestimmt.
Dafür dass ich am Freitag gefehlt habe, hatte ich bis einschließlich gestern frei. Und habe den Samstag, Sonntag, Montag und Dienstag mit vollen Zügen mitgenommen. Hauptnahrungsmittel: Maß oder Radler-Maß (,wenn ich schwächelte). Außer am Samstag, da ist auch immer das Bürgertreffen und dort gibt es unzählige Weinstände… schon klar, also, was hier hauptsächlich verzehrt wurde ;-)Und getanzt habe ich wieder, ich sag’s Euch: bis die Ballarinas qualmten. Die ganz Stadt war über diese Tage auch blau-weiß angezogen, in unseren Stadtfarben. Ich finde das total schön.
Auch ich wandelte ausschließlich in Blau-Weiß, vom Haargummi, über die Kleidung, zu den Schuhen, bis hin zu meinen Nägeln. Bis Dienstag-Nacht eben. Und geflirtet habe ich!
HA HA HA, ich bin noch super in Form sag ich Euch!  Und Küsse hab ich verteilt. Es gibt nämlich während dem Fest diesen Brauch. Man fragt nach dem… hm -ich kann jetzt nicht den wirklichen Namen sagen, sonst ist meine Anonymität dahin, ihr wüsstet in welcher Stadt ich wohne und wie das Fest heißt – also nenne ich es den „Stadt-Fest-Kuss“ oder den „R-Kuss“. Auf jedem Fall wird ein Mädel oder eine Frau dannach gefragt. In einem ganz bestimmten Format muss gefragt werden. Der Anwärter muss auf die Knie und diesen Spruch sagen: „Mei, Du fesche R-Braut! Ich bitte hochachtungsvoll um einen R-Kuss! Du Perle im Schwabenland!“ Ich weiß, ist abgedroschen. Aber ich kann nichts dafür, ich find es trotzdem toll, dass die Männer einmal im Jahr gezwungen sind ein richtiges Brim-Bam-Borium nur wegen eines einzigen Kusses zu machen! Ich kann nichts machen, ich find das sooooo old-fashioned und deshalb so romantisch! Die R-Braut führt natürlich eine Strichliste und jeden Abend wird mit ihren Mädels untereinander ordentlich angegeben. Ja, so eine Stadt im Ausnahmezustand lässt uns wieder zu Teenagern auf dem Schulhof mutieren. Aber, ich fand es cool! Das ganze Paket   😉
Und den Mittwoch, den habe ich glatt und sauber zum Erholen benötigt. Und das war echt nötig. Ich habe mich auf dem Bürgertreffen, den Sonntag mit zahlreichen Bands in der Stadt, den Montag mit Bürger-Frühstück um sieben morgens, Festumzug von 9 bis 12 Uhr mit anschließenden Biergarten-Besuch auf dem Rummel (sehr ausgedehnt) bis am nächsten Morgen um zwei, am Dienstag Adlerschießen (keine Angst, Holzsymbole) und Alten-Schießen, dann wieder Biergarten und durch schlendern auf dem Rummel und Kotz-Schleuder Begutachtung, Feuerwerk und danach tanzen im Bierzelt – mit dem ganzen Programm hab ich mich diese Tage so verausgabt, dass ich echt am Mittwoch mal etwas digastricus da stand… oder lag… oder saß… Ich werde alt     😛
Aber der Ausruhtag gestern hat mich wieder zurück zu normal gebracht.

Heute Morgen musste ich dann früher raus. Weil ich nämlich gleich um halb acht zu der Nachbesprechung von meinen MRT-Befund zum Orthopäden musste. Der hat mir drei Spritzen in die Wirbelsäule, oder hinter die Wirbelsäule oder wo auch immer gesetzt, weil zwei unterschiedliche Nerven bei mir entzündet sind. Diese Fieslinge haben mir auch die Schwierigkeiten beim Laufen verursacht. Und die Schmerzen danach. Der Ortho behauptete es wäre danach viel besser. JA  VON  WEGEN!  GELOGEN!  Ich habe den ganzen Tag während der Arbeit meinen Rücken dreifach, als sonst gespürt. Jeder Wirbel hat geschmerzt. Und da war dieses Brennen und dieses Ausstrahlen. An dem unteren Wirbel, bei welchem er spritzte auf die linke Seite hin, an dem mittleren Wirbel (der schmerzt jetzt immer noch) strahlen und brennen auf die rechte Seite, der obere gespritzte Wirbel strahlte und brannte zu den Schultern. Ey… ich sag’s Euch. Glaubt keinem Arzt, vor allem nicht, wenn er eine Spritze in der Hand hält… außer er versichert Euch, dass ein total geiles Mittel drin ist, das eindeutig unter das Betäubungsmittel fällt. Sonst glaubt ihm nicht!
Nun ja, jetzt bin ich mal gespannt, ob die Beschwerden abklingen, ob ich mich morgen im Bad fertig machen kann, ohne mir schmerzhaft den Bereich über dem Steißbein zu reiben, und ohne dass ich mich zwischendurch hinsetzen muss. Laut Ortho muss ich innerhalb von einer Woche eine drastische Verbesserung verspüren. Und damit das nicht mehr wieder vorkommt, habe ich eine Heilmittelverordnung zu einer weiteren Physio verschrieben bekommen.
Seit drei Monaten mache ich ja bereits eine Physio, wegen meines schiefen Auftretens auf dem linken Bein, dem Abknicken in Sprunggelenk deswegen und dem daraus resultierenden schiefen Ganges. Das hat schon super viel gebracht und meine Therapeutin ist echt klasse. Ich werde die Physio zur Behebung der „Funktionsstörung“ im Rücken auch mit ihr machen.

Die Physio macht mir Spaß. Es gefällt mir, mich um meinen Körper zu kümmern. Und wenn ich die ersten Besserungen in meinem Rücken verspüre, dann darf ich wieder anfangen zu laufen. Aber bei der Veranstaltung, diesem Lauf, auf dem ich letztes Jahr einen Halbmarathon lief, wird es wohl dieses mal lediglich zu einem Viertelmarathon Nordic-Walking reichen. Mein Stolz hat daran ordentlich zu knabbern. Aber es bringt nichts wenn ich in 8 Wochen meine Muskeln und meine Wirbelsäule unter Umständen wieder in den Zustand bringe, in welchen ich sie seit Januar diesen Jahren ertrage. Deshalb lieber mitmachen und nur Walken, und die Nervenentzündung richtig auskurieren.