Schlagwort: Seltsam

Rumdattel-Samstag

Irgendwie ist heute ein seltsamer Tag.
Ich bin heute morgen aufgestanden, nachdem ich von alleine aufgewacht bin (weil ist ja Samstag und da ist der Wecker ausgestellt), und lief so in die Küche (weil mein Körper schrie nach Kaffee) und schaute so mal nach meinem Handy. Da musste ich abrupt stehen bleiben und mich mal ordentlich erst am Kopf kratzen, denn mein Handy sagte zu mir es sei 12:08 Uhr! Mittags!
Ööööhhhh, was?
Ich bin dann zu einer anderen Uhr gelaufen und hab Uhren-Vergleich betrieben, einfach um sicher zu gehen, dass mein Handy nicht spinnt.
Tatsache! Es war nach 12 Uhr Mittags!
Ich habe von gestern auf heute 12 Stunden geschlafen!
Einfach so?
So schlimm fertig habe ich mich gestern Abend gar nicht gefühlt, dass ich erwartet hätte, dass sich mein Körper so viel Schlaf holt.
Aber na gut, war jetzt so.
Und dann ging es mit mir aber den ganzen Tag so verplant weiter.
Den ganzen Mittag bin ich wie im Nebel herum gelaufen, hab mal dies und mal das aufgeräumt, aber irgendwie bin ich doch mit nichts effektiv vorangekommen. Ich nenne solche Tag „Rumdattel-Tag“.

Morgen muß ich Koffer packen. Ich bin nämlich am Freitagnachmittag ganz spontan von Dirty-Harry gebeten worden, ihn bei einem wichtigen Termin bei einem Interessenten im hohen Norden zu unterstützen. Der Hilferuf kam so spontan, weil eigentlich ein andere Kolleg mit hätte sollen, und der lässt nun Dirty-Harry knallhart sitzen. Es ist wirklich „hängen lassen“. So ein Kameraden-Schwein, echt mal!
Dieses besagte Kameraden-Schwein hat schon ein paar mal solche Nummern abgezogen. Und was mich ärgert ist, dass er immer wieder damit durchkommt! Das regt mich total auf!
Ich fahr schon morgen Abend mit dem Zug zu Dirty-Harry’s Wohnort, denn er wohnt 100 km von mir weg, beziehe ein Hotelzimmer und am Montagmorgen um sechs Uhr geht es auf zum Flughafen.

Was auf jedem Fall noch auf dem Plan steht ist spülen. Ich bin dann bis Dienstagabend weg. Da geht das mal gar nicht, dass das Geschirr in der Spülen stehen bleibt. Und staubsaugen und in der Küche und im Bad den Boden wischen. Das ist auf jedem Fall noch To-Do. Bevor ich den Koffer packe.

Gedenken am Dienstag, 15.09.2015

Ich hatte heute einen ganz seltsamen Dienstag.
So ist mir heute auf einmal siedendheiß eingefallen, dass am 13.09. (,also vorgestern, als wir alle bei Omi A.’s Geburtstagsfeier saßen,) Opi’s 97zigster Geburtstag gewesen wäre. Genau an dem Tag, an dem wir nichts Besseres zu tun hatten, als uns die Bäuche voll zu schlagen.
Ich war total schockiert von mir, dass es mir erst jetzt, zwei Tage später, eingefallen ist.
Das hat meinen ganzen weiteren Tag begleitet. Ich war traurig und musste an Opi denken, den wir im Februar beerdigt hatten.
Keiner hat am 13.09. Opi erwähnt. Ich auch nicht. Schade und sehr traurig!

Tagebuch & Life’s Impressions: Montag, 03.08.15: Müder Wochenstart

Ich hatte einen ganz schön müden Wochenstart, an diesem Montag.
Irgendwie habe ich meinen Hintern gestern nicht ins Bett gebracht. Und ich habe viel zu viel geraucht.
Ich muss diese Scheiße echt aufhören. Ich hasse mich dafür! Für diese Schwäche, über die ich keine Kontrolle habe!
Ich mache gleich morgen einen Termin bei diesem seltsamen schweizer Parapsychologen, mit dem mit Hilfe von Hypnose schon richtig HardCore-Ketten-Raucher aus dem Bekanntenkreis meiner Eltern aufgehört haben.
Einer hat die Zigaretten, wie meine Mutter sich immer ganz plump ausdrückt „gefressen“. Und er hat es seit fünf Jahren nun schon geschafft.
Ich schaffe es einfach nicht alleine.
Ja, und dann konnte ich irgendwie nicht richtig schlafen. Fragt nicht warum.
Ich schwöre: Mich hat nichts umgetrieben. Keine seltsamen Gedanken. Nichts! Keine Ahnung, warum ich nicht so richtig geschlafen habe.
Heute morgen bin ich natürlich ziemlich gebeutelt und ganz klar viel, viel, viel, viel zu spät aufgestanden.
Wie vom LKW überfahren habe ich mich gefühlt. Und Achtung: Nochmals ein Schwur: Ich habe echt gestern nur diesen einen Wodka-Tonic getrunken und nicht zehn. Aber gefühlt habe ich mich so. So ein Mist! Das nächste Mal saufe ich richtig. Dann weiß ich wenigstens, wieso ich mich so fühle.
Eigentlich müsste ich um acht im Büro aufschlagen. Ich habe mein Auto aber erst nach neun im Parkhaus geparkt.

Zu spät auf der Arbeit.
Zu spät auf der Arbeit.

 

Träge habe ich dann meine Arbeit aufgenommen und vorsichtshalber Sibli vorgewarnt, dass ich für keine stetige Laune garantieren kann, da ich gefühlt fast gar nichts geschlafen habe und scheiß-verdammt-müde bin. Nur so präfentiv, für den Rest des Tages.
Meinen Smoothie konnte ich mir zum Frühstück auch nicht machen. Also, habe ich mir im Kiosk einen gekauft. Wenn ich so müde bin, kann ich nur mit genügend Zucker-Zufuhr durchhalten. Auch so eine Schwäche von mir. Müde = viel Essen + viel Zucker

Zucker-Zufuhr
Zucker-Zufuhr

Wie in Watte gepackt und überhaupt nicht nervlich belastbar, habe ich diesen Tag irgendwie herumbekommen.
Und klar, dass ich an so einem Weichspüler-Tag, pünktlich Feierabend mache. Mir doch egal, ob ich eine Stunde zu spät war. Die nächste Überstunde oder Wochenend-Arbeit kommt bestimmt. Also, was soll’s?
Und zu Hause, hatte ich keine Lust alleine zu sein, und nur tod rumzuhängen. Denn um sechs Uhr schon ins Bett gehen, oder ein kurzes Nickerchen machen, nur damit ich heute abend wieder nicht zur normalen Zeit ins Bett komme? Kommt nicht in Frage! Also, heißt es durchhalten! Sich beschäftigen! RAUS! Keiner, den ich kontaktierte war zu Hause oder erreichbar, oder da. Also, habe ich mich alleine in einen Biergarten aufgemacht. Und war so neben der Spur, dass ich mich echt an meinem ersten Zentangel versucht habe. Weil ich ja sowieso immer mein Notizbuch dabei habe, habe ich auch immer einen Kulli und Buntstifte dabei. Und ich war total erstaunt. Es hat mich wirklich, wirklich, wirklich, wirklich runter gebracht. Im positiven Sinne. Oh Wunder, oh Wunder, oh Wunder! Sachen gibt es… Mal-Meditation, so wie ein Mandala, nur selbst-kreiert.
Auf jedem Fall wandert in meine mich stetig begleitendes Kreativ-Täschchen jetzt auch ein Stabilo-Feinmarker. Mit dem klappt das dann nämlich viel besser, als mit einem Kulli.

Mein allererstes Zentangle. Noch nicht fertig.
Mein allererstes Zentangle. Noch nicht fertig zu diesem Zeitpunkt.

 

Jetzt muss ich noch, so wie es gestern abend mit mir selbst vereinbart habe, mein Geschirr spülen. Abgemacht ist schließlich abgemacht, und selbst wenn es „nur“ eine Abmachung mit mir selbst ist. Wobei? Sind Abmachungen mit sich selbst, nicht die Wichtigsten, die man treffen kann?
In diesem Sinne: Auf das die Woche sich einpendele und ich bitte meine Mitte und meinen Schlaf wieder finde.

Tagebuch: 31.07.15: Seltsamer Tag

Heute war einfach nur ein seltsamer Tag.
Einfach zu viel Termine, zu viele Telkos, zu viele Abgaben einzuhalten.Das erforderte ein Arbeitspensum heute für mich von 8 Uhr bis 19:30 Uhr.
Kommt halt manchmal vor. Ich will ja nicht klagen. Was erledigt werden muss, muss erledigt werden. Dort wo ich in der Pflicht stehe, stehe ich in der Pflicht und nehme meine Verantwortung an. Und die Projektmanagerin in mir fordert auch  noch ihren Perfektionismus.
Das Ganze wurde auch noch hinausgezögert, dass ich eine Stunde Pause machte, weil Sibli einen Prosecco ausgab. Einfach so… ohne weiteren Grund. Sie hatte einfach Lust sich am Freitagmittag zum Einklang des Wochenendes einen Anzusaufen. Das haben wir dann zu viert auch getan. Dennach habe ich noch 3 Stunden eine weiter !Achtung!Unwort! Ausschreibung bearbeitet. Ich garantiere Euch: Das Ergebnis ist bestimmt grandios, schließlich war ich dann echt spritzig unterwegs… *Schmunzel*

Aber hey, dafür wirken die Kortison-Depots unter meiner Wirbelsäule an der Nervenentzündung.
Ich bin gestern zum ersten Mal seit Monaten eingeschlafen, ohne dass ich diesen dumpfen linksseitigen Schmerz am Rücken hatte. Und heute morgen im Bad hat es auch keine Ausfallerscheinungen gegeben. Fortschritt!
Heute mache ich nichts mehr… Sofa… Relaxen… Chillen… lesen… Feierabend… Ab ins Schnurzurella-Land! Und Vorfreude auf zwei Tage Wochenende. Zuerst habe ich mir überlegt, ob ich Himmelstürmer antriggern soll. Letztendlich habe ich mich dagegen entschieden, denn ich habe heute meine mir als Frau zustehende 10.000 gesprochene Worte bei weitem überschritten. Ich mag heute mit niemand mehr laut sprechen.