Schlagwort: Projekt

Frau-Lady-K-Juni-Rückblick

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Mein Juni…. ich kann es nicht wirklich beschreiben, wie dieser war.
Er war etwas hektisch und aufregend. Und doch immer wieder ruhig und fast tröddelig in seinem Alltagstrott.
Das Schönste war wohl, dass ich die Ostsee gesehen habe, in der Ostsee baden war und diesen unglaublichen Sonnenuntergang dort 3 Abende lang in stiller Ehrfurcht genoss.
Aber auch, dass die Pläne für mein neues Schlafzimmer endlich komplett ausgereift wurden. Das Projekt steht! Und zwar so, dass ich seit Juni endlich ein imaginäres Foto in meinem Kopf herum trage, an das ich mich beim Umschauen und Organisieren richten kann. Ich hab sogar schon angefangen das Zimmer, welches dann mein Schlafzimmer wird (jetzt ist es noch mein Chaos-und-Bastelzimmer) auszuräumen. Ich bin total stolz auf mich, wie gut ich auch im Ausmisten bin! Ich trenne mich wirklich auch von Dingen. Die Organisation der Umgestaltung dieses Raumes, und die neue Zweckverleihung haben wirklich etwas reinigendes.
Und außerdem startete der Sommer! Und es wurde auch richtig Sommer! Mit all seinen Ptypischen Charakterzügen, die eben nur der Sommer zeigen kann.
Nachts am See sitzen mit lieben Freunden, beim Lagerfeuer… Die Nächte generell länger werden lassen. Sommer-Cocktails und das Summen von Stimmen auch noch spät Nachts in den Gassen der Stadt. Unglaublich leckeres Essen! Endlich Spaghetti-Träger-Tops tragen und diese genügen auch Nachts um elf noch. Und auch diese Gerüche… achtet mal darauf, die Luft riecht in bestimmten Nuancen nur im Sommer so! Und dann diese Natürlichkeit mit der ich im Sommer ausgehe. Einfach nur Pferdeschwanz, Wimperntusche und Lipgloss – fertig. Eine Sommerfrau braucht kein Make-up – das hat die Sonne schon erledigt.
Und es ist so sehr wunderbar, so wunderbar, dass ich es fast nicht beschreiben kann, dass ich in meinen Urlaub gestartet bin! Wenn ich das soeben aufschreibe, dann quietscht in meinen Hirn ein kleines Männchen voller Freude!
Mein Juni war schön, und doch hatte ich im Juni auch zum ersten Mal diese Sehnsucht wieder, diese Sehnsucht nach der Liebe, nach jemanden mit dem ich mehr teile, als ich es mit meinen Freunden oder meine Familie mache. Einem Wegbegleiter… Da ich sehr romanitsch veranlagt bin, so ganz tief in meinem Herzen kann ich das nicht leugnen, ist es fast so, als müsste ich die Worte benutzen, dass es die Sehnsucht nach einem „Seelenverwandten“ ist. Ich weiß, ich finde das auch irgendwie kitschig, aber ich kann meine Gefühle nicht länger leugnen. Aber bitte ein Seelenverwandter, den ich unglaublich sexy finde und auf den ich total scharf bin…. 🙂 So viel Ansprüche müsen sein…  🙂   Aber bisher blieb es nur eine Sehnsucht und ich habe keine Aktivitäten unternommen, um dies zu forcieren. Denn auch wenn diese Sehnsucht aufkam, und zwar so, dass ich sie sogar zugebe (das ist ein großer Schritt für mich, dieses „Zugeben“), so bin ich doch nicht einsam oder alleine. Und trotzdem bin ich mit dem Verlauf meiner Tage, so wie sie im Juni waren zufrieden.
Meine seltsamen Träume haben mich übrigens nach der dritten Nacht, also von Sonntag auf Montag endlich losgelassen, und so konnte ich den Juni auch noch mit ruhigem Schlaf ausklingen lassen. Ich habe meinen Koalabär in mir also wieder gefunden 🙂

Frau-Lady-K-Mai-Rückblick

Da sind wir nun, bzw. ich.
Der Mai ließ gestern seinen letzten Tag schweifen, und zum Glück war es ein Sonntag. Es war ein wunderbarer Sonntag. Ich habe mich mal wieder so richtig gehen lassen. Wundervoll! Wie lange tat ich das nicht mehr. Gestern fühlte es sich so an, als wäre es eine halbe Ewigkeit im Universum gewesen, dass dies zuletzt vorkam. Und gestern, an diesem letzten Tag im Mai, gönnte ich mir diesen Luxus mal wieder.

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Mein Mai war der Monat des Wandels.
Ich hatte eine extremst hohe Schlagzahl auf der Arbeit in den Monaten zuvor. Und dann fühlte ich mich irgendwann krank, aber ich ging weiter zur Arbeit. Und eines Abends beschloß ich, dass es Zeit ist, mal zum Arzt zu gehen. Ich fühlte mich wie in einer schlimmen Erkältung, ich hatte ganz schreckliche Halsschmerzen und mit tat mein ganzer Körper weh, jeder Muskel schmerzte. Und ich hatte schon seit zwei Wochen ganz schlimme Ohrenschmerzen. Der Arzt schrieb mich krank. Und diese Auszeit ließ eine neu-Sortierung zu.
Ich habe beschlossen, dass ich keine zwei Präsentationen mehr an einem Arbeitstag haben werde.  Und ich habe beschlossen, dass ich mehr auf meinen Feierabend achte. Und zwar etwas mehr in Richtung pünktlich Feierabend. Ich habe beschlossen, wieder meine Hobbies zu achten und auch wieder mehr zu basteln. Und meine Pläne für die Wohnung umzusetzen, die seit März in meinem Kopf herumgeistern. Und seit Mitte Mai ziehe ich dies auch durch. Und siehe da: die einkommenden, äußeren Faktoren, welche mich beeinflussten nehmen ebenfalls ab.

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Und dann ist da dieses Meditationsprojekt. Und ja, „GoodFairyTale“ hat absolut recht. Ich schließe keinen Frieden mit der klassischen Meditation und ich breche das Projekt ab.
Aber ein Gutes hat es doch. Ich habe letzte Woche geführte Meditationen entdeckt und Imaginationsübungen. Dies funktioniert klasse und ich genieße es. Und die Imaginationsübungen und die geführten Meditationen, wie z.B. die Körperreise funktionieren auch innerhalb kurzer Zeit (ca. 15 Minuten). Dies ist wirklich entspannend und gibt mir das Gefühl, als würden meine Batterien aufladen. Zudem hat mich dieses Meditationsprocjekt zu Yoga geführt. Und dies habe ich nun in den 3 Wochen ebenfalls als eine wahre Wunderwaffe kennengelernt. Meine Rückenschmerzen, die mich seit November immer wieder quälten sind besser und kehren nicht mehr so oft.  Und auch hier habe ich sogar nach bereits 15 Minuten das Gefühl, als würde ich entspannen, über mich hinauswachsen und kann in diesen 15  Minuten aufladen, vergessen was mich geärgert hat und mit neuem Blick danach weiter machen. Es ist klasse. Ich habe nach dem Mittagessen oft die Bürotüre zugemacht und diese kurze Yogasession mit Ursula Karven als Vorturnerin gemacht. Was soll ich sagen: Ich bin infiziert.
Ich habe mir jetzt eine Yogamatte bestellt, damit ich auch eine habe, die ich im Büro platzieren kann. Den das Abrollen z.B. ist auf unserem harten Teppich im Büro nicht so angenehm, wie mit Matte.
Außerdem hat das Yoga eine tolle Sanduhrfigur an mir wieder hervorgezaubert. Diese nahm seit November immer mehr ab. Jetzt ist sie wieder da! 🙂

Dann bin ich mal gespannt, was der Juni so bringt. Und ob ich es durchhalte, meine Work-Life-Balance etwas ausgeglichener zu halten. Ich hoffe es sehr auf mich. Ich kann durchaus an meine Grenzen gehen, das ist grundsätzlich kein Problem. Aber ich habe erkannt, wenn ich mich über 8 Wochen an und über meiner Grenze bewege, fühle ich mich richtig krank und komme zu dem Zustand, dass ich nicht mehr kann.
Und hiermit erhebe ich mein Glas Rotwein: ein Prost auf den Mai, der vergangen und mir die Augen zum Wandel öffnete… und ein Prost auf den Juni, der noch in 29 weiteren aufregende und wunderbaren Tagen vor mir liegt.

Tag 9 bis Tag 12 – Meine 30 Tage mit Meditation

Tag 9 lief noch ganz reibungslos. Aber ich war wieder total müde. Zum Glück musste ich nicht arbeiten, und konnte mich dann nach der Meditation diesem Bedürfniss des Mittagsschlafes beugen. Wieso bin ich denn dannach so fertig, dass ich das Gefühl habe, jetzt muss ich mich unbedingt hinlegen und schlafen? Das nervt… Echt!

😛

Tja, die restlichen Tage: mit Meditation war nicht so viel, ganz ehrlich gesagt. Also gar nichts.
Letzten Freitag wurde mir mein Urlaub „aus betrieblichen Gründen“ gestrichen. Nun ja, knallhart gestrichen kann man nicht sagen. Ich wurde ganz freundlich gefragt, ob ich ab Mittwoch wieder arbeiten könnte. Und da die mich wirklich brauchten, wegen mehreren Dingen, die zugleich unerwartetet reinkamen, habe ich halt „Na gut…“ gesagt.
Und am Mittwoch, also Tag 10, hatte ich morgens noch ganz fest vor, die Meditation in der Mittagspause zu machen. Und was war: Mit den Kollegen gequatscht, mich verquatscht… voll die Meditation vergessen… Abends im Bett ist mir dann an Tag 10 siedend heiß eingefallen, dass ich sie vergessen hatte. Ganz klar, dass ich mich, wenn ich gerade am Einschlafen bin, nicht mehr aus dem Bett trolle…
Am Donnerstag, Tag 11, hatte ich ganz fest vor, die Meditation in unserem Ruheraum in der Mittagspause durchzuführen, und habe mir sogar eine Erinnerung in mein Handy eingespeichert. Dies hat auch gute Dienste vollbracht und ich stackselte hochmotiviert ein Stockwerk nach unten und habe mich sogar richtig auf die 10 Minuten meditatives Atmen gefreut. Vor dem Fitnessraum, einen Schlenker nach links, denn dort war immer der „ruhige“ Ruheraum, und stehe vor einer durchgebrochenen Wand, einem orange-weißen Absperrband und einem Schild: „Aufgrund der andauernden Verbesserungen bezüglich der neuen Brandschutzbestimmungen entsteht hier ein Fluchtweg. Während der Bauarbeiten diesen Durchgang allerdings bitte nicht benutzen und den Ausgang rechts wählen.“
Na super…. rechts gibt es auch noch einen Ruheraum, aber der ist definitiv kein Ruheraum.  Die Tür grenzt an einen Raum, in welchem eine Tischtennisplatte steht und ein Tischkicker. Beides reichlich genutzt in der Mittagspause, untermalt mit Musik, die ebenfalls durch die Türe des Ruheraums durchdringt. Zudem kommen die männlichen Brunftgeräusche der Spielenden, das Quietschen der weiblichen Cheerleadern, die ja auch nicht fehlen dürfen und das klackern und knocken des harten Balles vom Tischkicker der wie blöd gegen die Bande knallt. Zudem ist im anderen Raum, also hinter dem Ruheraum, eine weitere Firma eingemietet, die sich auf die Herstellung von Apfelchips spezialisiert hat, und ihre Schneidemaschine dort platzierte. Die ist soooo laut, und dass ständig Tack-Schnuffffffft-Tack-Schnufffffft ist dann echt nervend. Na toll, in dem noch verbleibenden Ruheraum konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen irgendwie zu meditieren.
Ich lief wie ein angefahrenes Reh im Gebäude herum, und überlegte fieberhaft wo ich denn jetzt meditieren könnte. In meinem Büro saß meine Kollegin und hat mit Schatzi gequasselt – also Fehlanzeige. In der Küche bei uns sitzen immer jede Menge Leute…. würde nur noch die Toilettenkabine bleiben. Da wäre ich alleine, kann abschließen und es ist einigermaßen ruhig. Aber äh… sorry… äh…. neeeeeeee!
Also fiel die Meditiation an Tag 10 ebenfalls flach, denn abends wollte ich noch was von meinem Abend haben, und nicht von der Meditiation, wie es meine vorangegangenen Erfahrungen einfach gezeigt haben, so geplättetet wieder hervortretten, dass ich gleich schon um halb neun oder so ins Bett falle.
Dafür hatte ich an Tag 10 nachmittags mein Physio mit der Ultraschallbehandlung (diese Frau hier ist nämlch total kaputt 🙂 ), und das war total entspannend und schön, und ich bin total relaxed wieder ins Büro zurück.
Heute, Tag 12 habe ich dann gleich mal pauschal beschlossen, dass es mit Meditation nichts wird. Denn morgens würde mich das killen, und ich würde direkt wieder im Bett liegen und gar nicht erst im Büro ankommen, weil mich die Meditation ja immer so fertig macht. Also fällt die Morgen-Meditation, was ja bei Anderen wahre Wunder wirkt, für mich mal aber auf jedem Fall flach. Mittags gibt es keinen Platz bei mir im Geschäft, und abends will ich nicht schon wieder die Müdigkeitskeule überzogen bekommen. Deshalb habe ich beschlossen heute abend an der frischen Luft im Garten 45 Minuten meine Gymnastik zu machen, und dann zu Pianomusik mein Relax-Yoga. Und das hat wirklich gut getan. Ich habe mich wirklich entspannt, die Arbeit hinter mir gelassen und sitze nun sehr entspannt auf dem Sofa. Also, was will ich mehr? Ich denke jeder muss seinen Weg hier finden.
Morgen ist Samstag, da bin ich nicht auf der Arbeit und werde nochmals Meditation versuchen. Am Sonntag auch… aber wenn das mich weiter so arg müde macht, dann ist dieses Projekt eventuell das erste Projekt von mir, dass ich abbrechenkönnte.

Tag 5 bis Tag 8 – Meine 30 Tage mit Meditation

Natürlich habe ich jeden Tag meine Meditation gemacht.
Allerdings stört es mich, dass ich dannach nicht „erfrischt“ bin. Ich bin danach dann immer wirklich reif für einen Mittagsschlaf. Sollte der Effekt von Meditation nicht ein Anderer sein? Nämlich, dass man das was war abschüttelt und dann wieder bereit ist für das, was der Rest des Tages bringt?
Bei mir nicht.  ~~~~ Sei es drum, ich habe dieses Projekt begonnen, ich werde es bis zum Tag 30 durchziehen.

Was ich parallel die letzten 3 Tage gemacht habe, ist „Relax-Yoga“.
Das hat einen sehr guten Effekt bei mir. Mal abgesehen davon, dass ich bemerkte wie verdammt steif ich doch in allen Gliedern geworden bin, entspannt und erfrischt mich dies zugleich.

Werde weiter über die anstehenden 30 Tage berichten.

Knutsch Euch!