Schlagwort: nicht-rauchen

Telegramm zum 02.09.2015

*bin müde*um 4:45 Uhr aufgestanden*Außendienst mit Herbi*Herbi von einer Partnerfirma* Ich liebe Herbie*Ironisch gemeint!*morgen auch wieder um fünf aufstehen*Ich habe einen Hausgeist!*Bei mir fallen lauter Dinge von selber um!*Unheimlich*Viel los auf Arbeit, morgen im Office, Freitag wieder Außendienst*hab Smart-TV heute abend (alleine) eingerichtet, schon ganz cool*den zweiten Tag vegetarisch*1,5 Tage Rauchfrei, Hypnose hat soweit gewirkt, aber es ist trotzdem schwer*Durchhalten beim Nicht-Rauchen muss noch von meinem Limbi und der Schweinehündin Elsbeth bestätigt werden*Seit ich mein Wohnzimmer wieder umgestellt habe, bin ich hier viel lieber*geh jetzt ins Bett*Aus die Maus*Gruß und Kuß an alle*Am Wochenende einfach nur endlos ausschlafen geplant!*Schnurzurella-Land*

Tagebuch & Life’s Impressions: Montag, 03.08.15: Müder Wochenstart

Ich hatte einen ganz schön müden Wochenstart, an diesem Montag.
Irgendwie habe ich meinen Hintern gestern nicht ins Bett gebracht. Und ich habe viel zu viel geraucht.
Ich muss diese Scheiße echt aufhören. Ich hasse mich dafür! Für diese Schwäche, über die ich keine Kontrolle habe!
Ich mache gleich morgen einen Termin bei diesem seltsamen schweizer Parapsychologen, mit dem mit Hilfe von Hypnose schon richtig HardCore-Ketten-Raucher aus dem Bekanntenkreis meiner Eltern aufgehört haben.
Einer hat die Zigaretten, wie meine Mutter sich immer ganz plump ausdrückt „gefressen“. Und er hat es seit fünf Jahren nun schon geschafft.
Ich schaffe es einfach nicht alleine.
Ja, und dann konnte ich irgendwie nicht richtig schlafen. Fragt nicht warum.
Ich schwöre: Mich hat nichts umgetrieben. Keine seltsamen Gedanken. Nichts! Keine Ahnung, warum ich nicht so richtig geschlafen habe.
Heute morgen bin ich natürlich ziemlich gebeutelt und ganz klar viel, viel, viel, viel zu spät aufgestanden.
Wie vom LKW überfahren habe ich mich gefühlt. Und Achtung: Nochmals ein Schwur: Ich habe echt gestern nur diesen einen Wodka-Tonic getrunken und nicht zehn. Aber gefühlt habe ich mich so. So ein Mist! Das nächste Mal saufe ich richtig. Dann weiß ich wenigstens, wieso ich mich so fühle.
Eigentlich müsste ich um acht im Büro aufschlagen. Ich habe mein Auto aber erst nach neun im Parkhaus geparkt.

Zu spät auf der Arbeit.
Zu spät auf der Arbeit.

 

Träge habe ich dann meine Arbeit aufgenommen und vorsichtshalber Sibli vorgewarnt, dass ich für keine stetige Laune garantieren kann, da ich gefühlt fast gar nichts geschlafen habe und scheiß-verdammt-müde bin. Nur so präfentiv, für den Rest des Tages.
Meinen Smoothie konnte ich mir zum Frühstück auch nicht machen. Also, habe ich mir im Kiosk einen gekauft. Wenn ich so müde bin, kann ich nur mit genügend Zucker-Zufuhr durchhalten. Auch so eine Schwäche von mir. Müde = viel Essen + viel Zucker

Zucker-Zufuhr
Zucker-Zufuhr

Wie in Watte gepackt und überhaupt nicht nervlich belastbar, habe ich diesen Tag irgendwie herumbekommen.
Und klar, dass ich an so einem Weichspüler-Tag, pünktlich Feierabend mache. Mir doch egal, ob ich eine Stunde zu spät war. Die nächste Überstunde oder Wochenend-Arbeit kommt bestimmt. Also, was soll’s?
Und zu Hause, hatte ich keine Lust alleine zu sein, und nur tod rumzuhängen. Denn um sechs Uhr schon ins Bett gehen, oder ein kurzes Nickerchen machen, nur damit ich heute abend wieder nicht zur normalen Zeit ins Bett komme? Kommt nicht in Frage! Also, heißt es durchhalten! Sich beschäftigen! RAUS! Keiner, den ich kontaktierte war zu Hause oder erreichbar, oder da. Also, habe ich mich alleine in einen Biergarten aufgemacht. Und war so neben der Spur, dass ich mich echt an meinem ersten Zentangel versucht habe. Weil ich ja sowieso immer mein Notizbuch dabei habe, habe ich auch immer einen Kulli und Buntstifte dabei. Und ich war total erstaunt. Es hat mich wirklich, wirklich, wirklich, wirklich runter gebracht. Im positiven Sinne. Oh Wunder, oh Wunder, oh Wunder! Sachen gibt es… Mal-Meditation, so wie ein Mandala, nur selbst-kreiert.
Auf jedem Fall wandert in meine mich stetig begleitendes Kreativ-Täschchen jetzt auch ein Stabilo-Feinmarker. Mit dem klappt das dann nämlich viel besser, als mit einem Kulli.

Mein allererstes Zentangle. Noch nicht fertig.
Mein allererstes Zentangle. Noch nicht fertig zu diesem Zeitpunkt.

 

Jetzt muss ich noch, so wie es gestern abend mit mir selbst vereinbart habe, mein Geschirr spülen. Abgemacht ist schließlich abgemacht, und selbst wenn es „nur“ eine Abmachung mit mir selbst ist. Wobei? Sind Abmachungen mit sich selbst, nicht die Wichtigsten, die man treffen kann?
In diesem Sinne: Auf das die Woche sich einpendele und ich bitte meine Mitte und meinen Schlaf wieder finde.

Frau-Lady-K-Februar-Rückblick

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Tja… nun ist der Februar dahin. Und der erste Tag des März dämmerte heute.
Das schöne daran ist, dass der Frühling nun bald kommt.
Ich bin nämlich gar kein Winter-Mensch. Und deshalb halte ich meine Arme jetzt schon offen, um den Frühling bald umarmen zu können.
Der Februar war ein höchst-seltsamer Monat für mich.
Es sind Dinge passiert, welche mich das Gefühl bekommen lassen, als wäre ich aus dem Leben herausgenommen worden… aus meinem normalen Leben zumindest.
Das lag daran, dass der Februar schon damit begann, dass ich von meinem Wohn-Bundesland, durch 3 weitere Bundesländer der Republik reiste, jeden Tag an einen anderen Ort weilte, und dann wieder in mein Wohn-Bundesland zurückfuhr.
Diese Zeit war aufregend, aber auch schön.
Und dann bin ich krank zurückgefahren… und mein Opi starb an meinen ersten Tag des Krankseins.
Und dieses Mal hat es mich so niedergestreckt, wie schon seit 5 Jahren nicht mehr. Ich lag zwei Wochen flach. Die erste Woche konnte ich mich auch bedingt durch den Todesfall nie wirklich auskurieren. Ich hatte das Gefühl, dass ich alle Kraft für die Dinge sammelte, die da so passierten, wie z.B. die Beerdigung. An diesem Tag bin ich um acht Uhr abends total erschöpft ins Bett gefallen.
Bedingt durch die Reise in der ersten Februarwoche und dann durch die Trauer um meinen Opi mit dem zeitgleichen Niederliegen, ist es so, als hätte ich alle Rituale, die mir zuvor gut taten, gezwungenermaßen fallen gelassen.
Und das Kranksein hat mich sehr träge werden lassen.
Die letzte Woche war für mich im Spüren so, als ob ich mich wieder Schritt für Schritt in das Leben zurück kämpfen würde, in mein Leben meine ich.
Ich bin noch nicht ganz da, wo ich zuvor war. Aber es wird merklich besser.
Und ich habe mit dem Kranksein erneut wieder das Rauchen aufgehört.
Es sind immerhin nun 3 Wochen. Hierauf bin ich unglaublich stolz.
Im Moment ist es von der Haut her ganz schrecklich. Meine Haut entgiftet und ich habe wunderschöne Pickel 😉
Aber auch das wird besser.
Und ich habe im Februar wieder Kontakt zu Öko-Gise aufgenommen. Ich hatte seit Juli keinen Kontakt mehr zu ihr. Bewusst. Ich konnte nicht mehr mit ihr und ihrem unzufriedenen Verhalten. Sie weiß selbst nicht, was mit ihr war, sagte sie.
Auf jedem Fall haben wir uns gestern, an dem letzten Tag dieses Februars, zu einem ganz langen Frühstück in einem uhrigen Lokal bei uns in der Stadt getroffen.
Ich bin froh, wieder zu meiner langjährigen Freundin gefunden zu haben, bin aber auch froh, dass ich diese Monate des Abstands hatte.
Jetzt kommt erst mal der März… Ich bin gespannt was er bringt und hoffe er ist mir freundlicher gesinnt, als der vergange Monat.