Schlagwort: müde

Mal wieder zu wenig geschlafen…

Meine lieben Leute, ich bin ja soooo müde!
Das Problem ist, dass ich am Sonntagabend meinen Hintern immer nicht ins Bett bekomme. Ich nehme es mir immer vor, so wie gestern, dass ich früh schlafen gehe. So um zehn kommt der Vorsatz immer her. Und dann sehe ich immer noch dieses, und (mehr …)

Müdes Richtfest am 21.09.

Der Mittwoch gilt ja bekanntlich, in seiner Funktion als Wochenmitte, auch in manchen Gefilden als „Richtfest“. Das heißt so viel wie: „Die Hälfte ist geschafft!“
Die Gemüter aller arbeitsamen Büro- und Handwerker- und sonst-was-Beruf-Tiere stimmen sich auf das Wochenende ein und fangen an sich darauf zu freuen. Bei manch einem Arbeitstier wurde auch ab Mittwoch, 12 Uhr (die exakten Koordinaten des Richtfestes) auch beobachtet, wie sich ab hier auf wundersame Weise die Kraft regeneriert und das Arbeitstier immer munterer wird mit jedem Fortschreiten einer Stunde. Nun, auch mir war dieser Effekt schon an manchen Tagen begegnet. (mehr …)

Hierfür gibt es keine Überschrift

Ich wollte keine Blogpause machen. Es war nicht geplant. Ich hatte nicht die Nase voll. Ich benötigte nicht einfach eine computerfreie Zeit (,die es sowieso nicht wahr). Ich habe es einfach verbummelt, bin rausgekommen. Irgendwie.
Mein letzter Beitrag war vor 2,5 Monaten. Es war Anfang Juli.
Seitdem habe ich einen schönen Sommer verbracht.
Und dieser neigt sich nun zu Ende.
Seit der Herbst seine ersten Vorboten sendete (ich finde morgens in der Frühe spüre ich es immer am Ehesten, wenn der Herbst so langsam Einzug erhalten möchte), seit bestimmt einigen Wochen schon, kam dann so langsam der Gedanke ans Bloggen wieder. (mehr …)

Regenwetter am 16 Apr 16

Die Prioritätenliste ist heute deutlich geschrumpft, wenn ich es mit meinem überschwenglichen Aktionismus von gestern vergleiche. Heute war ich nämlich vorrangig anstatt motiviert nur eines: Super-Müde.
Nicht einmal meine Badlampe, die gestern Abend beschlaß, alle Birnen durchbrennen zu lassen, hat mich dazu bewegen können zum Baumarkt zu fahren und neue Glühbirnen zu holen. Ist nicht so schlimm, ich habe heute Nacht den Workaround entwickelt zuerst das Flurlicht anzumachen, dann scheint es genügend rein, dass ich die Lampen vom Spiegelschrank an machen kann.
Das Wetter teilt meine Stimmungslage und ist genauso trostlos.
Einkaufen muss ich auch nicht, alles da. Aber hey, ich war bei der Apotheke! Ich war schon draußen.
Und selbst Schwesterchen ließ sich anstecken und sagt das Kino heute abend ab. Ihr geht es genauso, wie mir.
Trotzallem raffel ich mich jetzt auf und absolviere etwas „frische-Luft-schnappen“. Kann ja so nicht angehen, dass ich den ganzen Tag eingemummelt in der Kuscheldecke mit meinem Buch verbringe (warum eigentlich? Warum kann das nicht sein?)
Vielleicht kann ich mich sogar dazu aufraffen, während des Samstagabend-Films zu bügeln… aber ich will ja jetzt mal nicht überschwenglich werden.

Das eigene Bett

Ich bin wieder zu Hause.
Gestern kurz mal im Norden, und abends dann wieder zurück in den Süden, um dann von dem südlichen Flughafen des Nächtens dann 100 km weiter nördöstlich in das nächste Hotel zu fahren, um in einem beschaulichen Städtchen heute dann einen Termin zu haben. Und dann nach dem Termin heute abend wieder 3 Stunden nach Hause gefahren, ganz weit in den Süden.
Die Nächte waren kurz. Ich bin aus dem meinem Rhythmus draußen und werde jetzt gleich, nachdem ich geduscht habe, mich in mein Bettchen trollen.
Der Koalabär in mir schreit ganz mächtig nach seinen vollen sieben bis acht Stunden Schlaf. Und im eigenen Bett ist es doch am Schönsten.
Also, in diesem Falle: allen Mäusen und Mäuserichen eine Gute Nacht.
Schafft’s gut morgen.

Wenn der Kopf auf den Schreibtisch knallen mag

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es damals in der Schule war.
Dann wenn ich zu spät ins Bett bin.
Und die Schulstunden andere Dimensionen annahmen und beinahe endlos zu sein schienen.
Ich war in diesen Schulstunden dann körperlich anwesend, sah aber mit leeren Augen einfach nur stur gerade aus.
Was der Lehrer da vorne an der (damals noch eine normale grüne) Tafel erzählte, bekam ich definitiv nicht wirklich mit. Hin und wieder musste ich gähnen, weil ich war ja soooo müde. Was die einzige körperliche Reaktion war, an solchen Tagen. Ansonsten musste ich meine Konzentration dafür aufbringen mit dem Kopf nicht auf den Schultisch zu knallen und wegzupennen.
Genauso ging es mir heute im Büro.
Es war keine Schulstunde, aber die Stunden im Büro nahmen heute auch eine ganz eigene, neue Dimension an.
Ab halb zwölf morgens war es dann schon etwas schlimm.
Ja, die Weihnachtsfeier bei den neuen Kollegen von dem großen Firmenbruder, der uns nun inne hat, die steckte mir schon sehr in den Knochen.
Der Alkohol war es nicht. Ich musste ja von dem Treffpunkt, an dem wir Kollegen uns zusammenrotteten, um dann gemeinsam in Fahrgemeinschaften zwei Stunden zu der Feier zu fahren, eben noch ein Fahrzeug führen. Aber es war halt lang, und für heute einfach wenig Schlaf, denn ich lag erst um halb drei heute morgen im Bett und um sieben klingelte schon wieder der Wecker.
Auch damals in der Schule war an meinen müden Tagen kein Alkohol schuld. Ich war wie auf der Weihnachtsfeier gestern, immer eine von diesen „braven“, die nicht tranken. Aber schon in der Schule kam eben mein Koalabär-Charakter sehr zum Vorschein. Dieser Koalabär-Charakter kolidiert dann natürlich regelmäßig mit dem „ich-will-aber-nichts-verpassen“-Charakter in mir. Nun ja, ein Übel muß man hin nehmen. Und mein Übel heute hieß: unendliche Stunden. Und das mit dem Kopf, der auf die Tischplatte knallt wäre auch beinahe passiert.

Aber die Weihnachtsfeier war nett. Ich habe zur Kenntnis genommen, dass die neuen Kollegen von dem großen Firmenbruder auch nur Menschen sind. Und die meisten sind sogar sehr nett. Ja, wir hatten schon Spaß miteinander. Und: die haben ein paar richtige Schnuckelchen dort!
Auch hier wurde ich wieder an die Schulzeit und den Schulhof erinnert, denn einer von den neuen Kollegen, war sogar so eine Sahneschnitte, dass ich praktisch vor ihm geflüchtet bin. Nein, ich wollte ihm nicht vorgestellt werden, denn ich wusste genau, dass ich nur Bullshit reden würde. So etwas weiß ich vorher, wie das ablaufen würde. Das habe ich bei diesen Menschen sofort im Gefühl. Eben wie früher auf dem Schulhof: „stammel, stammel, stammel… äääähhh…. häh?… nööööööööö….. stammel, stammel, stotter… öh, jaaaaa…. oooookkkaaay…. äh….“
Naja, das lass ich doch dann mal lieber, dachte ich mir.

So: Jetzt gehe ich in die Badewanne.

Nächste Woche haben wir unsere eigene Weihnachtsfeier. Auch an einem Donnerstag. Ich glaube, ich muss mir am Freitag darauf frei nehmen. Nochmals in die Schulzeit möchte ich nicht zurück versetzt werden.
Und morgen muß ich mal wieder UNBEDINGT meine Spaghetti-Bolognese kochen.