Schlagwort: Krankmeldung

Nur kurz Hallo sagen und mal winken

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Hi,
ich wollte mich einfach mal melden und auch diese Episode meines Lebens in meinem Tagebuch-Kurznotizen hier festhalten.
Am 08.02. haben meine erschrockenen Kollegen den Notarzt mit Sanka gerufen, weil ich urplötzlich eine Lähmung auf der kompletten linken Körperseite hatte. Das allgemeine Krankenhaus wollte mich dann nicht lange behalten und ließ mich am 16. dann in eine Spezialklinik verlegen, was nun seitdem mein Daheim ersetzt.
Es geht langsam aufwärts und mit Glück darf ich vielleicht, wenn ich mich anstrenge, aus der Neurologie dann wieder in mein echtes zu Hause.
Liebe Grüße an Euch und haltet so wie ich auch immer schön den Kopf über Wasser ~ Eure K.
✌🎭🌼🌺🌹⛅🌈🏥🔜🔜🔜🔜💮

Zu Hause geblieben

Ich bin heute nicht zur Arbeit.
Es war irgendwie zu übel heute Morgen.
Ich hab mich krank gemeldet und war bis um halb drei heute Mittag im Bett.
Und das ist auch der Ort, an den ich mich jetzt wieder zurückziehen werde.
Bis morgen dann… 🐨

Frau-Lady-K-Mai-Rückblick

Da sind wir nun, bzw. ich.
Der Mai ließ gestern seinen letzten Tag schweifen, und zum Glück war es ein Sonntag. Es war ein wunderbarer Sonntag. Ich habe mich mal wieder so richtig gehen lassen. Wundervoll! Wie lange tat ich das nicht mehr. Gestern fühlte es sich so an, als wäre es eine halbe Ewigkeit im Universum gewesen, dass dies zuletzt vorkam. Und gestern, an diesem letzten Tag im Mai, gönnte ich mir diesen Luxus mal wieder.

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Mein Mai war der Monat des Wandels.
Ich hatte eine extremst hohe Schlagzahl auf der Arbeit in den Monaten zuvor. Und dann fühlte ich mich irgendwann krank, aber ich ging weiter zur Arbeit. Und eines Abends beschloß ich, dass es Zeit ist, mal zum Arzt zu gehen. Ich fühlte mich wie in einer schlimmen Erkältung, ich hatte ganz schreckliche Halsschmerzen und mit tat mein ganzer Körper weh, jeder Muskel schmerzte. Und ich hatte schon seit zwei Wochen ganz schlimme Ohrenschmerzen. Der Arzt schrieb mich krank. Und diese Auszeit ließ eine neu-Sortierung zu.
Ich habe beschlossen, dass ich keine zwei Präsentationen mehr an einem Arbeitstag haben werde.  Und ich habe beschlossen, dass ich mehr auf meinen Feierabend achte. Und zwar etwas mehr in Richtung pünktlich Feierabend. Ich habe beschlossen, wieder meine Hobbies zu achten und auch wieder mehr zu basteln. Und meine Pläne für die Wohnung umzusetzen, die seit März in meinem Kopf herumgeistern. Und seit Mitte Mai ziehe ich dies auch durch. Und siehe da: die einkommenden, äußeren Faktoren, welche mich beeinflussten nehmen ebenfalls ab.

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Und dann ist da dieses Meditationsprojekt. Und ja, „GoodFairyTale“ hat absolut recht. Ich schließe keinen Frieden mit der klassischen Meditation und ich breche das Projekt ab.
Aber ein Gutes hat es doch. Ich habe letzte Woche geführte Meditationen entdeckt und Imaginationsübungen. Dies funktioniert klasse und ich genieße es. Und die Imaginationsübungen und die geführten Meditationen, wie z.B. die Körperreise funktionieren auch innerhalb kurzer Zeit (ca. 15 Minuten). Dies ist wirklich entspannend und gibt mir das Gefühl, als würden meine Batterien aufladen. Zudem hat mich dieses Meditationsprocjekt zu Yoga geführt. Und dies habe ich nun in den 3 Wochen ebenfalls als eine wahre Wunderwaffe kennengelernt. Meine Rückenschmerzen, die mich seit November immer wieder quälten sind besser und kehren nicht mehr so oft.  Und auch hier habe ich sogar nach bereits 15 Minuten das Gefühl, als würde ich entspannen, über mich hinauswachsen und kann in diesen 15  Minuten aufladen, vergessen was mich geärgert hat und mit neuem Blick danach weiter machen. Es ist klasse. Ich habe nach dem Mittagessen oft die Bürotüre zugemacht und diese kurze Yogasession mit Ursula Karven als Vorturnerin gemacht. Was soll ich sagen: Ich bin infiziert.
Ich habe mir jetzt eine Yogamatte bestellt, damit ich auch eine habe, die ich im Büro platzieren kann. Den das Abrollen z.B. ist auf unserem harten Teppich im Büro nicht so angenehm, wie mit Matte.
Außerdem hat das Yoga eine tolle Sanduhrfigur an mir wieder hervorgezaubert. Diese nahm seit November immer mehr ab. Jetzt ist sie wieder da! 🙂

Dann bin ich mal gespannt, was der Juni so bringt. Und ob ich es durchhalte, meine Work-Life-Balance etwas ausgeglichener zu halten. Ich hoffe es sehr auf mich. Ich kann durchaus an meine Grenzen gehen, das ist grundsätzlich kein Problem. Aber ich habe erkannt, wenn ich mich über 8 Wochen an und über meiner Grenze bewege, fühle ich mich richtig krank und komme zu dem Zustand, dass ich nicht mehr kann.
Und hiermit erhebe ich mein Glas Rotwein: ein Prost auf den Mai, der vergangen und mir die Augen zum Wandel öffnete… und ein Prost auf den Juni, der noch in 29 weiteren aufregende und wunderbaren Tagen vor mir liegt.

Frau-Lady-K-Februar-Rückblick

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Tja… nun ist der Februar dahin. Und der erste Tag des März dämmerte heute.
Das schöne daran ist, dass der Frühling nun bald kommt.
Ich bin nämlich gar kein Winter-Mensch. Und deshalb halte ich meine Arme jetzt schon offen, um den Frühling bald umarmen zu können.
Der Februar war ein höchst-seltsamer Monat für mich.
Es sind Dinge passiert, welche mich das Gefühl bekommen lassen, als wäre ich aus dem Leben herausgenommen worden… aus meinem normalen Leben zumindest.
Das lag daran, dass der Februar schon damit begann, dass ich von meinem Wohn-Bundesland, durch 3 weitere Bundesländer der Republik reiste, jeden Tag an einen anderen Ort weilte, und dann wieder in mein Wohn-Bundesland zurückfuhr.
Diese Zeit war aufregend, aber auch schön.
Und dann bin ich krank zurückgefahren… und mein Opi starb an meinen ersten Tag des Krankseins.
Und dieses Mal hat es mich so niedergestreckt, wie schon seit 5 Jahren nicht mehr. Ich lag zwei Wochen flach. Die erste Woche konnte ich mich auch bedingt durch den Todesfall nie wirklich auskurieren. Ich hatte das Gefühl, dass ich alle Kraft für die Dinge sammelte, die da so passierten, wie z.B. die Beerdigung. An diesem Tag bin ich um acht Uhr abends total erschöpft ins Bett gefallen.
Bedingt durch die Reise in der ersten Februarwoche und dann durch die Trauer um meinen Opi mit dem zeitgleichen Niederliegen, ist es so, als hätte ich alle Rituale, die mir zuvor gut taten, gezwungenermaßen fallen gelassen.
Und das Kranksein hat mich sehr träge werden lassen.
Die letzte Woche war für mich im Spüren so, als ob ich mich wieder Schritt für Schritt in das Leben zurück kämpfen würde, in mein Leben meine ich.
Ich bin noch nicht ganz da, wo ich zuvor war. Aber es wird merklich besser.
Und ich habe mit dem Kranksein erneut wieder das Rauchen aufgehört.
Es sind immerhin nun 3 Wochen. Hierauf bin ich unglaublich stolz.
Im Moment ist es von der Haut her ganz schrecklich. Meine Haut entgiftet und ich habe wunderschöne Pickel 😉
Aber auch das wird besser.
Und ich habe im Februar wieder Kontakt zu Öko-Gise aufgenommen. Ich hatte seit Juli keinen Kontakt mehr zu ihr. Bewusst. Ich konnte nicht mehr mit ihr und ihrem unzufriedenen Verhalten. Sie weiß selbst nicht, was mit ihr war, sagte sie.
Auf jedem Fall haben wir uns gestern, an dem letzten Tag dieses Februars, zu einem ganz langen Frühstück in einem uhrigen Lokal bei uns in der Stadt getroffen.
Ich bin froh, wieder zu meiner langjährigen Freundin gefunden zu haben, bin aber auch froh, dass ich diese Monate des Abstands hatte.
Jetzt kommt erst mal der März… Ich bin gespannt was er bringt und hoffe er ist mir freundlicher gesinnt, als der vergange Monat.

Irgendwann erwischt es Jeden!

Mich hat es erwischt.

Gefühlt liegt ja sowieso halb Deutschland flach und schniefen sich, wenn sie denn noch leben, jetzt vollends zu tode.

Diesemal ist es eine gaaaaaaaaaaaaaannnnnnnnnnnnnnnnzz unglaublich fiese Erkältung, die mich ganz heimtückisch überfallen hat. So schlmm war es seit Jahren schon nicht mehr.
Angeschlichen hat sie sich – voller Arglist – das Miststück!

Schon letzte Woche am Dienstag, ich bin mit dem Zug von Baden-Württemberg nach Hessen gefahren, habe hier einen wirklich guten Termin gehabt und bin weiter in das westliche Nordrhein-Westfalen. Im Hotel angekommen hat ein Kollege auf mich gewartet und wir sind in ein Restaurant.
Da meinte ich schon: „Hey… sag mal… was denn das jetzt… in meiner Nase hängt voll der Pfropfen und ich kann aber nicht schnäuzen!“
Mein Kollege N., so liebenswürdig, wie er ist: „Ha ha ha… das kommt garantiert noch richtig als Erkältung raus!“
Aber sonst war nichts. Ich war putzmunter.

Am Mittwoch hatten wir einen Termin und während dieses Termins merkte ich bereits: Es wird gaaaaaaaaaannnnnnnnnz schummrig!
Ich habe nach dem Termin N. noch zum Flughafen gebracht, wir haben noch einen Tee zusammen getrunken und danach habe ich am Flughafen gleich mal die halbe Apotheke leer gekauft. Schließlich musste ich ja wieder ins Hotel, noch ein bisschen arbeiten und am nächsten Tag meinen Termin in Niedersachsen wahrnehmen.

Die gute pflanzliche Immunabwehr habe ich mir gleich reingepfiffen.
Und zwar ordentlichst. Ich hatte auch gar kein Appetit mehr.

Ich habe mir dann abends im Hotelzimmer nur noch eine Gesichtsmaske gemacht und bin um halb neun bereits ins Bett – SCHLAFL! Ganz tief und feste SCHLAFL machen!

Am nächsten Morgen, nach 10 Stunden Schlaf, fühlte ich mich tatsächlich wieder fit und brüstete mich schon, dass ich den Infekt abgewehrt habe.

Termin hinter mich gebracht. Sogar sehr gut hinter mich gebracht.

Und noch schnell eine Freundin in der nächst-größeren-Großstadt besucht.

Da war alles gut. War halt ein bisschen erschöpft von der ganzen Anspannung aus den Terminen, aber sonst.
Ich habe den größten Pizza-Lappen aller Zeiten gesehen.

Am Freitag, als ich bei meiner Freundin aufwachte, war nur ein bissi leicht verstopfte Nase und ein bissi seltsamer Kopf, aber der ging mit der Dusche und dem Frühstück weg.
Dann nix mehr. Ich habe es mal darauf geschoben, dass ich das erste mal in 2015 wieder Wein getrunken habe.

Und am Samstag im Zug beim Heimfahren – da musste ich wieder an meinen Kollegen N. denken, denn: Es kam! Es kam heraus… ganz gewaltig.

Bis ich wieder zu Hause war im Ländle, da war ich schnitzelfertig.
Eigentlich war ja dann geplant schnell ins Bett zu gehen und mich auszukurieren.
Aber nein, meine Heizung ist unter meiner Abwesenheit aus irgendwelchen Gründen ausgefallen! So ein Scheiß! In meiner Wohnung war es nur 10°C!

Aber Papa ist gleich gekommen, der wollte eh noch zu Opi, und hat es gerichtet.

Und ich war so am A*s*h!

Ja, als dann Opi starb und alle kamen um von ihm Abschied zu nehmen, und als da dann 19 Personen in der Wohnung von meiner Omi rumstanden, rumliefen, saßen, sprachen, weinten und sich trösteten, wunderte ich mich doch nicht schlecht über mich selber, dass ich es bis um ein Uhr Nachts aushielt.

Dafür erwischte es mich am Sonntag noch doller.

Am Montag, diese Woche blieb ich dann zu Hause, nachdem ich auch noch ganz schlimme Halsschmerzen hatte und erfolglos versuchte normal zu atmen.

Am Dienstag (also gestern) hätte ich eigentlich wieder auf Tour sollen bis Donnerstag,also morgen.
Das habe ich dann aber schön sein gelassen.
Èl-Chefe hatte Verständnis und meinte am Telefon nur, da ich mich sowieso anhöre, wie der Speisesaal im Altersheim, würde er es auch am besten finden, wenn meine Termine verschoben werden. Sibli hat das dann im Büro für mich erledigt.

Von Montag auf Dienstagnacht dachte ich übrigens mehrfach ich ersticke. Weil mein Näschen so derbe zu war, da war nichts zu machen.
Sogar dieses sau-teure, grüne Zeugs (,von welchem ich ja vermute, dass es Aliens abgezapft wird,  die in Area 51 gezüchtet werden und in ihren Adern Gold-Lava anstatt von Blut haben – denn nur so lässt sich mir der Preis dieses Wundermittels erklären), ja sogar diese grüne Zeugs half nicht!
Auf das konnte ich mich sonst immer verlassen!
Ich war die Frau aus der Werbung – normalerweise! Ihr wisst schon… für einen erholsamen Schlaf und so… den hatte ich nomalerweise mit Erkältung mit dem grünen Alien-Saft sicher! Dieses mal nicht….

Meine Stimme ist so belegt, dass alle erschrecken, wenn ich sie anspreche.
Meine Nase so rot, dass ich Rudolf in den Schatten stelle – aber spielend.
Und wenn ich huste (, der hat mich erst seit gestern beglückt), kommt eine beige-grüne mittelfeste Masse heraus.
Echt toll! Da fühle ich mich wie eine echte Sex-Machine (ACHTUNG! IRONIE!).

Also, so ein fieses Miststück von Erkältung hat mich schon lange nicht mehr erwischt!
Und außerdem bin ich jetzt bei Tag 7! Nicht mal mehr auf die Volksweisheit „3 Tage kommt sie, 3 Tage bleibt sie, 3 Tage geht sie“ kann man sich verlassen!

Gestern bei dem Abschiedsgebet für meinen Opi, habe ich auch gerade mal dieses bis zu genau „Gehet hin in Frieden“ ausgehalten. Dann musste ich aus dieser eisig-kalten Kirche rausstöckeln, um mich eines so heftigen Hustenanfalls zu ergeben, dass es mich sogar gewürgt hat.  Den anschließenden Gottesdienst habe ich nicht mehr mit gemacht – erstens hätte ich nicht nochmals in der kalten Kirche überlebt und zweitens hätte ich alle die ganze Zeit genervt mit meinem Husten. Total Sozialkompatibel so was! Echt…!

Nun ja…. ich bin ja eine starke Lady und auch ein bisschen verrucht und verrückt… das macht mich ja auch ein bisschen Unkrautelig… und Unkraut vergeht nicht. Außerdem haben wir Mädels doch schon viel Schlimmeres hinter uns, also überlebe ich das auch ganz sicher… aber trotzdem… wenn ich dieses Miststück von Erkältung, das mich dieses Jahr heimgesucht hat, einmal persönlich gegenüber stehe, dann trete ich ihr in den Hintern!