Schlagwort: Kommunikationsprotokoll

Wenn Eltern quengelige Kinder sind

Oh man, echt! Ich sag’s Euch!
Da stellen sich Eltern immer über Einen. Bla Bla Bla… ihr jungen Menschen… Bla Bla Bla… solche Sprüche wie: „Also, jetzt könntest echt mal erwachsen werden!“ bekam ich auch schon zu genüge zu hören. Und tun immer so, als würde ich mich ja soooooo anders verhalten. Nein, nicht anders. Eher fremdartig.
Daweils habe ich das Gefühl, dass meine Eltern sich vom Stadium des Erwachsenen wieder zurückbilden. Zurück zu nervigen, quengeligen Teenagern! Drama-Queens!
Echt mal! *aufreg*schnaub*grummel*

Ich bin nämlich gerade vom Weiher vom Schwimmen und rumlümmeln um zehn nach Hause gekommen, rief meine liebe Frau Mutter auf meinem Handy an.

 
Kommunikationsprotokoll:
Sie, ganz hektisch: „Bist Du zu Hause?“
Ich, genervt aufgrund ihrer Tonlage: „Ja.“
Sie, immer noch hektisch-hysterisch: „Bist Du schon im Bett?“
Ich dachte mir, nur: Man, jetzt hör auf zu fragen und sag was Du willst.
Sagte aber: „Nein.“
Sie, unverändert hysterisch: „Ich hab mich mit Papa gestritten und habe mich geweigert mit ihm weiter im Auto zu fahren!“
Ich: „???“
Sie: „Ich stehe in K an der Straße und komme nicht nach Hause.“
Ich: „Oh man, echt… Ihr seid wie die Kinder.“
Sie: „Ja, ist ja gut. Tschüss.“
Und legt auf.
Ich so mir gedacht: ‚Häh? Was sollte das denn jetzt?‘

 
Also habe ich zurückgerufen. Und sie zusammengestaucht, dass sie sich jetz mal reißen soll. *aufreg*keif*aufreg*
Abgeklärt, wo sie ist und losgefahren. Echt, hatte ich da mal Bock drauf!
Ich hab sie dann da aufgegabelt, wo sie sagte. 100 m weiter vorne wäre eine Bushaltestelle gewesen. Nein! Mutter muss sich auf ein Mäuerchen setzen, da wo man am doofsten Halten kann und den sterbenden Schwan mukieren. *keif*
Zum Glück hat sie im Auto dann ihr Plappermäulchen gehalten. Papperlapp oder gejammer oder was Hysterisches hatte ich echt nicht vertragen.
Ich kann mir schon ganz gut vorstellen, wie das abgelaufen ist. Deshalb musste sie auch gar nichts erzählen. Echt, was wäre so schwer gewesen von ihr, 30 Minuten die Zähne zusammenzubeißen, die Klappe zu halten und meinen Vater mit Schweigen zu strafen, anstatt dieses bockige: „Halt sofort an. Ich fahr mit Dir nicht mehr weiter!“ Glaubt mir, auch wenn es so scheint, dass ein Mensch so was nur tut, wenn es wirklich notwendig zu sein scheint: auf meine Eltern trifft dies nicht zu. Die sind echt einfach nur gerade wieder mal pubertär-blöd-kindisch!
Aber wehe, ich hätte mir das erlaubt. Die Moralpredigt und Anweisungen zum weiteren „erwachsenen Verhalten“ wäre zum niedernknien gewesen. Aber ich darf eine Stunde in der Nacht rumgurken.

Altwerden ist eben nichts für Weicheier!

 

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Ich habe heute abend meinen Opi „ge-babysitted“.
Omi A. möchte immer Mittwochabends in ihr Seniorenturnen.
Und seit Opi immer wackeliger auf den Beinen ist,  auch mit dem Rollator mehrere Meter nur mit größter Anstrengung zurücklegen kann, will sie ihn nicht mehr alleine lassen.
Zudem ist er bereits öfters hingefallen, und er kommt alleine nicht mehr hoch.
Opi ist 96 Jahre alt.
Alles plausible Gründe, warum Omi A. für ihn einen Babysitter bestellt.

Doch: Opi ist da ein bisschen verstimmt.
Frechheit…. was soll das… er wird doch wohl mal 1,5 Stunden alleine bleiben… die spinnen doch alle… was die sich einbilden.

Aber heute, als ich ihn Opi-sittete gab es dennoch ein paar nette Momente.

 

Kommunikationsprotokoll:

Opi: „Hey… Du…. Feele…. Hey….“
K.: „Ja, Opi?“
Opi: „Hey… ähm… also… könntest Du… ähm…“
K.: „Was denn Opi?“
Opi: „Ach Mist…. jetzt hab ich es vergessen.“
Pause… mit lauten Schnauben von Opi… dann plötzlich nach wenigen Sekunden von Opi: „Das ist echt jetzt aber Deine Schuld…“
😀 Pause…
Ich knabbere an einem Apfel.
Lautes Aufjuchzen von Opi: „Ah… jetzt weiß ich es wieder!“
K.: „Ja? Was war es denn Opi?“
Opi: „Ach ne… das war doch was Anderes…. es war doch nicht das! Immernoch Deine Schuld. Weil Du immer so eine Zwischenfrage stellst, wenn mein Gehirn einmal wieder richtig arbeitet. Du bringst es damit durcheinander. Lass das…“
Sprach Opi, doch in seinen Augen saß der Schalk der Selbstironie und er grinste über sich selbst und freute sich über seine zurechtgelegte Ausrede.

Letztendlich gab es  noch mal einige solcher Momente.
Aber Opi musste immer über sich selber lachen. Schmunzelte über sich.
Entschuldigte Dinge mit, dass es wohl nicht so wichtig gewesen wäre, wenn er es so schnell vergisst.
Dafür unterhielten wir uns über manche Dinge aber dreimal.
Wenn ich beim vierten Mal darauf Aufmerksam machte, drehte er seine Entschuldigung, die er zuvor anbrachte (und dieses Mal nicht vergessen hatte!) um: Wir müssen da ja öfters darüber sprechen, daran sieht man auch, dass es dieses Mal wirklich wichtig sei…

Als meine Omi von ihrem Seniorenturnen kam, meinte er dann nur ganz trocken zu mir zum Abschied:
„Weisst Du… Merk Dir eins: Altwerden ist eben nichts für Weicheier!“

Ich finde mein Opi könnte mit seiner trockenen Art auf die Bühne, wie z.B. Dr. Eckhard v. Hirschhausen. 😀

Magischer Feenstaub in der Nacht

Meine Lieben… Hola die Waldfee…. habe ich ein Erlebnis hinter mir!

Ich bin im Dauergrinse-Modus! Die Endorphine ließen heute nicht nach!

Ich habe mich nämlich gestern mit dem Potential Nr. 5 getroffen, den Typ den ich im Parkhaus an der Firma angequatscht habe und ihn um seine Telefonnummer fragte. Und ich habe ihn dann einfach bis heute morgen behalten!

Wir haben uns auf sieben gestern abend verabredet. Wie in jeder Stadt in Deutschland, die eine gewisse Anzahl an Einwohner aufzuweisen hat, gibt es auch in unserer Stadt ein Irish Pub. Hier hatten wir ausgemacht. Telefoniert hatten wir schon die letzten zwei Wochen immer wieder mal und viel sms-geschrieben.

Er war voll süß und hat mir eine Flasche selbstgemachten Eierlikör mitgebracht. Und dann saßen wir da und haben gequatscht. Ewig….Und ich trank einen Weißwein nach dem Anderen. Wir flirteten ziemlich heftig. Und ich wusste sehr bald: „Dich, mein Knackarsch, will ich heute abend mit heim nehmen!“
Weil es so ein lauer Frühlingsabend war, saßen wir draußen. Und der Tisch zwischen uns war so breit. Als er einmal von der Toilette zurück kam, setzte ich mich neben ihn. Ich dachte mir, da ist dann der „Zugriff“ einfacher!
Und ich weiß nicht, ob es der Wein war, oder das Flirten… auf jedem Fall, wollte ich von diesen Mann unbedingt geküsst werden!
Kennt ihr das? Ihr sitzt wo mit jemanden und alles in Euch konzentriert sich nur auf das Gegenüber. So sehr, dass sogar die Umwelt verschwindet. Man hat nur diese Person im Fokus. Genau so ging es mir gestern mit Potential Nr. 5.
Als ich mir nochmals einen Wein bestellte, meinte er, dass er ja auch gerne was trinken würde, aber er müsse ja noch heim fahren. Ich daraufhin: „Du darfst gerne was trinken, denn Du schläfst heute Nacht bei mir!“
Sein Gesichtsausdruck war etwas verdutzt und er entgegnete mir mit einem langgezogenen „Ooooookaaayyy…“
Aber anstatt einer positiven Antwort bestellte er sich somit einen Cuba-Libra= das war ein eindeutiges „Ja“.
Wir redeten weiter und lachten und ich saß da und dachte mir: „Mein Gott! Küss mich endlich!“ Aber er tat es nicht.
Irgendwann, es war mittlerweile schon nach Mitternacht ~ Die Luft wurde kühler und ein sanfter Wind zog auf und streichelte um mich herum und trug einen angenehmen, warmen Duft mit sich ~ bezahlte er und nahm meine Hand.
Wir liefen zu mir. Und so viel wir zuvor geredet hatten, sprach die 15 Minuten Fußweg bis zu mir keiner von uns Beiden ein Wort. Wir hielten uns einfach nur an der Hand. Ich habe in diesen Minuten nicht einmal etwas gedacht. In meinem Kopf war einfach nichts… angenehme Stille in meinem Kopf!
Bei mir angekommen, setzten wir uns in die Küche und ich machte Potential Nr. 5, der Danny heißt, einen Gin-Tonic… und mir auch. Und wir redeten weiter.
Das ging noch ewig so und ich dachte mir, dass ich bald platze vor Ungeduld!
Warum küsste dieser Typ mich nicht!
Maaaaaan… da waren so viele Momente in denen wir uns schon so nah waren… es war nur noch einen Wimpernschlag entfernt… und immer, wenn unsere Lippen sich fast berührten, spürte ich schon dann, wie mein Herzschlag sich exponential erhöhte und so ein Surren in der Luft lag…. mein Feenstaub war zurück… Ich schwöre in der Luft glitzerte es jedes Mal ein bisschen mehr, wenn unsere Lippen nur noch einen Zentimeter von einander entfernt waren.

Lady K.: „Findest Du nicht, dass dieses Zwischenmenschliche mit zunehmender Reife immer schwieriger wird?“
Danny: „Was meinst Du?“
Lady K.: „Nun komm schon… sei mal ehrlich: Wenn wir 16 oder 17 Jahre alt wären, dann hätten wir schon längst die wildeste Knutscherei.“
Danny: „Mag sein… Wieso? Willst Du eine Knutscherei?“
Lady K.: „Verdammt noch mal! Jaaaahaaa! Ich warte seit ungefähr vier Stunden darauf, dass Du mich endlich küsst!“
Danny grinst unverschämt: „Ich weiß… Und das gefällt mir!“
Lady K.: „Boah! Wie bitte? Das ist ja… also dafür sollte man Dich… also… *schnauf*prust*“
Danny grinste immer noch unverschämt, und zwar sowas von….
Lady K.: „Ich würde einfach wissen wollen, wie Du küsst. Denn weisst Du, wenn Einer nicht gut küsst, dann geht mal gar nichts bei mir!“
Danny: „Ööööhhhh…Bisher gab es keine Beschwerden. Oder sie haben nichts gesagt.“
Lady K.: „Ich würde was sagen. Und Du könntest dann im Gästebett übernachten.“
Mein Gott! Diese Augen… wie er mich mit diesen blauen Augen fixierte… ich bekam eine rießen Gänsehaut!
Lady K.: „Und ich gestehe: Ich bin auch schon seit mindestens drei Stunden scharf auf Dich. Verdammt-noch-mal!“

Danny grinste weiter sein unverschämtes Grinsen und fixierte mich einfach nur mit diesem Stahlblick. Und ich blieb nun stumm. Von meiner Seite aus war alles gesagt!
Meine Unterlippe schob sich trotzig vor… Ich war kurz davor beleidigt zu werden!
Und dann auf einmal, nach einer gefühlten Ewigkeit des Fixiert-Werdens von Danny, spürte ich seine Hand in meinem Nacken und er zog mich zu sich ran. Der Herr hatte wohl beschlossen, dass ich genug mit Warterei gequält wurde.
Seine Lippen auf meinen waren wunderbar und machten mir definitiv Lust auf mehr!
Ich ergriff die Initiative, nahm ihn wortlos an die Hand und führte ihn ins Schlafzimmer.
Ich drückte ihn ins Bett und setzte mich auf ihn.
Seine Hände unter meiner Sommerbluse waren unglaublich weich und warm auf meiner Haut. Ganz langsam ging alles… wie wir uns nacheinander unserer Kleidung entledigten… alles ganz langsam…
Und da war sie wieder: Meine Ungeduld! Ich dachte mir echt, ich werd nicht mehr… „Mach mal hinne!“ schrie es in mir zu ihm…. aber ich blieb stumm.
Und dann beschloß ich, mich zu entspannen und mich darauf einzulassen.
Und es wurde wunderschön…. und sehr intensiv. Ich hatte das so noch nie mit einem Mann. Jeder Milimeter von meinm Körper wurde von ihm geküsst und gestreichelt und hin und wieder leicht gebissen – aber nur ganz zart. Dieses sich nach und nach und nicht in Hektik sich gegenseitig widmen, war für mich fast Neuland und erregte mich nicht weniger, als das Fast-Foward, das ich sonst so kannte.
Und siehe da… irgendwann waren wir wirklich ganz nackt.
Ich umfasste sein Glied und – ohne jetzt zu labbern – dachte ich werd nicht mehr!
Noch eine Premiere für Lady K. Ich wunderte mich, gelinde ausgedrückt, um den beträchtlichen Umfang!
Und ohne Flax – der Umfang war so beträchtlich, dass ich sogar ein bisschen den Schiesser bekam!
Also, ich konnte ja jetzt echt doch schon einiges an Erfahrung sammeln, aber dass Einer so „dick“ ist, hatte ich bis jetzt auch nicht und da hatte ich schon bedenken, ob das wohl gut gehen könnte. Und dazu auch noch irgendwie größer, wie sonst so immer. Aber ich beschloss mich wieder zu entspannen.
Danny merkte wohl meine Unsicherheit und meinte zu mir: „Kein Angst… Ich bin vorsichtig.“
Er streichelte mich weiter und das Gefühl „Haut auf Haut“ war einfach nur unsäglich schön.
m_2810912_MZ5tHrbi457s.jpg.640Wenn er mich dann zwischen seinen Küssen mich leicht biss, dachte ich ich verliere noch den Verstand! Danny’s Körper ist (nicht nur wegen dem zuvor erwähnten) pralle Männlichkeit. Schon alleine diese Arme von ihm! Und diese Schultern! Sein ganzer Rücken! Und dieser Arsch! Mit diesen Beinen dann noch…. *Seufz*

Und dann hob er mich auf sich… und drang in mich ein. Es war schon erst etwas gewöhnungsbedürftig… Aber dann wurde es doch wunderbar. Nur bei einer Stellung hat es wegen seines Umfangs und seiner Göße echt weh getan. So feinfühlig, wie Danny aber ist, hat er das sehr schnell gemerkt.
Und mein Güte – der hatte eine Kondition!
Es endete dann schließlich mit mir unten… 🙂
Er lag leicht auf mir drauf und küsste noch meinen Hals. Ich hatte immer noch die Augen geschlossen und meine Oberschenkel zitterten.
Lady K.: „Das war die beste Entscheidung des Tages Dich mit zu mir zu nehmen…“
Danny biss mich in die Schulter, ich zuckte und meinte nur: „Danke…“

Wir sind dann totmüde eingeschlafen. Bevor wir einschliefen schaute ich auf die Uhr: Es war fünf Uhr. Der Morgen dämmerte bereits und die Vögel sangen mich mit ihrem Morgenlied in den Schlaf.
Um neun waren wir schon wieder wach…. und taten zuerst mal das, womit wir auch aufgehört haben.
Dann sind wir aufgestanden und Danny bekam noch zwei Tassen Kaffee von mir und wir unterhielten uns. Ich war ein bisschen arg verplant, nach dieser kurzen Nacht 😉
Frühstücken wollte er nichts, denn er war um zwölf zu einem Mittagessen eingeladen.
Und um halb elf dann ging er.
Wir verabschiedeten uns mit einem Kuss und einer innigen Umarmung.
Wie es jetzt weiter geht, weiß ich noch nicht.