Schlagwort: Glückskind

Life’s Impressions: 05.08.15: Kurzurlaub am See

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IMG_1492Ich habe Touri vor meiner Haustür gespielt.
Gleich mit Sibli, nach der Arbeit um Punkt 17 Uhr los.
An den See! Ist ja nur 10 Minuten von mir vom Büro weg.

Zuerst mal Baden und Schwimmen. Einfach rein! Herrlich!
Dann – Wein in einer BeachBar und eine kleine Touri-Runde gedreht zum bewegen, in einem Touri-Kiosk schönen Kitsch angeschaut und Sonnehütte anprobiert und Grimassen gemacht. Haben Sibli und ich gelacht!  In einem Schloss-Restaurant auf der See-Terasse einen Mexican-Chicken-Salat genießen.
Nochmals Lust gehabt, an einer anderen Stelle ins kühle Nass zu hüpfen, weil es uns so angemacht hat.
Und zum Schluß zum Sonnenuntergang Scheiß-auf-Kalorien einen Amaretto-Becher direkt am Wasser genüßlich ausgeschleckt!
Feierabend-Urlaub! Auch wenn es nur kurz ist… Aber ich liebe es!

 

Glückskind-Ich!

 

Detox-Smoothie und mein Detox-Abendessen

Also, erst einmal… man soll sich ja ein Frühstück, einen Smoothie und zwei Hauptgerichte auswählen.
Ich habe es nicht geschafft mit den zwei Hauptgerichten. Ich war nach dem Frühstück um halb zehn lange satt, so dass ich erst um drei den Smoothie trank. Und jetzt gab es ein Hauptgericht als Abendessen. Und ich bin pappen-satt!
Also, diesen Test haben die Detox-Rezepte nun schon einmal bestanden.
Trotz geringer Kalorienanzahl und wenig Fett ist man den ganzen Tag zufrieden.
Das machen wahrscheinlich diese Geschmackserlebnisse, die man beim Verzehr der Gerichte hat.
Und auch das Zubereiten: es ist ein Fest für die Sinne. Man riecht die frischen Kräuter, den Ingwer, die Schärfe von unterschiedlichsten Zutaten… alles ist total Farbenfroh…
Ja, wahrscheinlich wird man schon alleine durch das Sinneserlebnis „satt“.
Das Abendessen hätte ich sogar fast nicht geschafft, bei der letzten Kartoffel musste ich echt kämpfen….
Das war also ein super-erfolgreicher Sonntag für mich. Und ich hätte nie gedacht, dass ich mit unter 800 kcal auskommen kann an einem Tag 🙂

Hier noch mein Smoothie:

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Das Original von mir zubereitet
So sollte der Smoothie laut Zeitschrift aussehen
So sollte der Smoothie laut Zeitschrift aussehen

Rezept "Yellow Smoothie" aus Zeitschrift
Rezept „Yellow Smoothie“ aus Zeitschrift

Also zum Smoothie: er ist nicht so sonnengelb, wie auf dem Reklamebild der Zeitschrift. Wie denn auch, da ist eine Bananan und eine Ananas drin. Die 3 Passionsfrüchte kommen da nicht dagegen an, und lassen ihn so schön sonnenorange werden. Die haben da was gemogelt bei der Zeitschrift.
Aber der Smoothie schmeckt auch in der Farbe „dreckig-Eierschalen-beige“ gut. :-)Sogar ausgezeichnet schmeckt er!

Und nun zum Hauptgericht:

Detox-Rezept Hauptgericht "Pellkartoffeln mit rote-Beete-Salsa"
Detox-Rezept Hauptgericht „Pellkartoffeln mit rote-Beete-Salsa“

 

Detox-Hauptgericht "Mein Orginal"
Detox-Hauptgericht „Mein Orginal“

 

Und das Hauptgericht ist super lecker! Ich hätte nie gedacht, dass es so eine Geschmackskompisition ist, die Kartoffel mit dem Joghurt-Meerrettich-Dip und dem Salsa!
Wenn man sich den perfekten Bissen auf sein Besteck bastelt, also einen Biß mit von allem ein bisschen, dann ist das total toll auf der Zunge. Ich hätte nie gedacht, dass das so frisch und gut schmeckt. Ich habe nämlich erwartet, dass das total öde und langweilig schmecken wird. Aber nein, es ist super! Ich glaube ich habe ein neues Lieblingsrezept, ohne Übertreibung jetzt!
Und mit einer Zubereitungszeit von unter einer halben Stunde ist das auch noch ein Bomben-Feierabendrezept!

Zunächst einmal: ich habe etwas verändert.
Ich habe 1,5%-Naturjoghurt verwendet und ich habe anstatt einer Schalotte eine halbe rote Zwiebel in die Salsa geschnitten.
Zuerst einmal: Ich darf das, ich habe recherchiert! Beides gefährdet die Detox-Ernährung nicht.
Zudem habe ich in die ganze Menge Salsa (also in komplett 2 Portionen) nur 1 Teelöffel Öl rein, anstatt 1 Esslöffel. Und ich habe anstatt Dijon-Senf meinen normalen mittelscharfen Senf genommen.
Ich habe komplett das Salz weggelassen.
Warum?
Nun zum einen kaufe ich mir jetzt wegen einem Teelöffel nicht extra ein neues Glas Senf.
Zweitens genauso bei der Schalotte, die roten Zwiebeln hatte ich da. Außerdem haben rote Zwiebeln mehr Wums als Schalotten, und wenn man das Salz weglässt braucht man mehr Geschmacks-Wums.
Drittens das mit dem Soja-Zeugs: ich bin da überhaupt kein Freund davon. Soja ist das genmanipulierteste Zeugs, das es auf unserer Erde gibt! Ihr ganzen Vegan-Anhänger solltet Euch mal Gedanken darüber machen. Predigt ihr doch immer, dass ihr Eurem Körper was Gutes tun wollt und so, und dann futtert ihr ein künstlich erzeugt, super genmanipuliertes Lebensmittel! Was denn das? Wasser predigen, Wein saufen, oder wie? Aus Sojasprossen wachst nämlich nicht automatisch ein „Soja-Joghurt“, den man erntet!
Und Milchprodukte sind gesund. Schon die Steinzeit-Menschen haben Stutenmilch, Ziegenmilch und Kuhmilch und Milch von sonstigen Viechern auf 4 Beinen getrunken…
Ich mein diese Veganen können ja machen sie wollen, gerne… aber mich soll bitte keiner zwingen künstlich erzeugte Lebensmittel zu mir zu nehmen, wenn es die echte Variante auch gibt. Viertens ohne Salz: wir essen schon genug Salz. Über all ist Salz hinzugefügt. Salz wird mittlerweile zur Volkskrankheit, weil alles extems gesalzen ist, bzw. wir uns so ernähren, dass wir zu viele Produkte essen und kaufen, in den Salz hinzugefügt ist. Salz ist mit verantwortlich für Bluthochdruck. Und ich dachte mir, wenn schon ein Entgiftungs- und Fastentag, dann ohne Salz. Und man braucht es bei dem Hauptgericht auch nicht. Mit den Kräutern, dem Pfeffer und dem Essig ist schon Würze genug da. Also, ich habe nichts vermisst.

Dann noch viel Spaß beim Nachkochen!

 

 

Das Konto „Abenteuer“ – oder – meine Weihnachtsgeschichte

Ich war eines Donnerstags, so vor 3 Wochen, mal wieder im hohen Norden, in einer der schönsten und aufregendsten Städte von Deutschland. Zumindest ist so mein Empfinden.

Ich habe mir mal den Spaß gemacht, das per zufällig-geschossene Fotos zu dokumentieren.

Denn ich habe ein selbst verschuldet ein Abenteuer dort erlebt. Oder eine vorweihnachtliche Geschichte… wie auch immer: Ich verbuche es mal unter das Konto „Abenteuer“.

Ja, ich musste mal wieder um vier Uhr morgens aufstehen. Ächz!
So total und voll und ganz meine Zeit. *IRONIE*
Ich hatte echt ein bissi Schießie, dass ich verschlafe, da ich die Tage davor so schlecht aufgestanden bin.Also, habe ich mich bei so einem penetranten, telefonischen Weckservice angemeldet.
Festnetz versteht sich… denn da muss ich todsicher aufstehen, um ranzugehen.

Um fünf ging es ins Auto.
Um 5:30 Uhr parken auf dem Parkplatz „Business 2“.
Um 05:35 Uhr Check-In.
Und um 06:10 Uhr flog ich dem Nebel und der Nacht davon in die aufgehende Morgensonne.
Ich finde das immer so schön.
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Ich landete bereits um kurz vor acht.

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Mein geschäftlicher Termin, der mich auf diese Reise schickte, war erst um zwölf und Dirty Harry, mit dem ich den Termin abfackeln sollte, landete erst um zehn. Ich muß da hoch immer schon um sechs fliegen, mein Flughafen hier ist ein ganz kleiner, schnuckeliger Airport – da hab ich nicht so viel Auswahl nach da oben.
Also, beschloß ich mich auf die Suche nach einem Frühstück zu machen.

IMG_0102Ich weiß ja nicht woran es liegt, aber überall wo ich das goldene M sehe, fühle ich mich gleich heimischer. Nicht, dass ich ständig dort zu Essen pflege, aber es heimelt eben… und hin und wieder brauche ich so richtig „unanständiges Essen“.

Aber nein, ich habe mich zusammen gerissen und mir was sehr anständiges und vegetarisches geholt.

IMG_0103War super lecker!
Mit mediterranen Grillgemüse – hmhmhmhmmmmm 🙂

Um zehn habe ich Dirty Harry dann von seinem Arrival-Terminal abgeholt. In einem Café im Terminal haben wir uns noch einen Kaffee gegönnt und den Termin noch durchgesprochen.
Um elf sind wir in die S-Bahn und waren rechtzeitig vor Ort.
Weil wir so früh da waren, mussten wir noch in der Empfangshalle warten.

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Wainting for appointment

Das ist Standard bei uns. Lieber nochmals 15 Minuten auf die Abholung zum Termin warten, als zu spät zu kommen oder anzuhetzen.
Ja, ihr seht richtig. Ich hatte auch einen kleinen Handgepäck-Trolli dabei.
Erstens mache ich den Fehler nie wieder, bei einem Termin, zu welchem ich um fünf Uhr morgens aufbrechen muss, den ganzen Tag in einer anderen Stadt rumrenne und erst um halb elf wieder zu Hause, dass ich da meinen Geschäfts-Laptop (das Ding ist nämlich schwer!) rumzuschleppen (ehrlich, ich hatte vor zwei Wochen Muskelkater in meinen Armen!), und zweitens wollte ich nach meinen Termin „Floaten“ gehen. Das kann man in meiner süßen, kleinen Welt nämlich nicht. Nur in so ganz großen Weltstädten gibt es solche Wellness-Oasen mit Floating-Becken.
Und deshalb begleitete mich mein roter Trolli.

Um zwölf haben Dirty-Harry und ich zwei Stunden den Termin gerockt. Ich muß ja gestehen, dass es echt gut war, dass Dirty Harry dabei war. Der hat das alles so cool entschleunigt. Ich wäre über den Tisch gesprungen – irgendwann bestimmt – so ab Minute 31 – und hätte unsere zwei Ansprechpartner durchgeschüttelt – aber bis zum Letzten. Dirty Harry hat das herunter gefahren.
Wir haben sogar so richtig taktiert – hi hi hi – das hat so dermaßen Spaß gemacht!
Wir sind echt einmal rausgegangen und haben um einen seperaten Raum gebeten, angeblich um uns nochmals besprechen zu können – aber wir wollten nur eine Welle machen 🙂 So ein bisschen mit den Hosenträgern schnippen.
Ich meine es ging schließlich um eine Viertelmillion, da kann man schon mal ein bisschen aufsehen machen, oder?!

Auf jedem Fall haben wir das so gut hinbekommen, von unseren Gesprächspartner ein Kommittent eingeholt (das war auch unser Ziel)… und danach hat uns wieder das Adrenalin eingeholt.
Das ist total oft so nach solchen Terminen. Ich denke mir davor immer, ich spüre gar nichts, ich bin gefühlskalt und emotionslos.

Hah! Weit gefehlt! Nach so einem Termin – In dem Moment, in welchem ich das Firmengebäude des Interessenten verlasse, dann merke ich das Adrenalin, spüre wie aufregend alles war und wie meine Knie eigentlich Pudding sind.
Dirty Harry ging es genauso.
Wir waren total aufgedrillert, ich schätze mal, wir benehmen uns dann wie Kleinkinder auf ADHS.
Wir haben uns dann in einem total süßem und urigen Restaurant ein super-geniales Mittagessen gegönnt.
Also, diese Lokalität habe ich mir gepint auf meiner Map. Denn das ist wirklich ein Geheimtip!
Was witzig war: Die Bedienung kam mit einer Schachtel. Sagte, wir sollen die Augen schließen und jeder kann 3 Postkarten ziehen.
Hier meine:IMG_0105Hmhmmm….
Was dies wohl bedeuten mag.
Die Bedienung rätselte mit uns und unser Fazit:
Aufregende und spannende Zeiten stehen mir bevor. In der Liebe und im Flirten wird es heiß her gehen. Und ich kann die nächste Zeit einiges in meinem Leben erwarten, das auf mich zu kommt. Und ich habe wohl Ansprüche (,aber das ist ja nichts Neues). Aber, es gibt noch mehr als bis hier her. Es wird kommen…. There is more to life than this (wenn ich wüsste, wie schnell das eintrifft wäre ich vorsichtig geworden). Also, das war auf jedem Fall mal das, worauf wir uns einigten, wir Drei.

Nach dem super-leckeren Essen habe ich dann Dirty Harry noch ein bisschen in der S-Bahn begleitet, bin dann umgestiegen in meine U-Bahn, die mich am nächsten zum Floaten bringen sollte.
Ich habe dann einen total schönen 20-minütigen Spaziergang durch ein total süßes Stadtviertel gemacht. Ich fand, es sah dort aus, wie in einem Londoner Vorort.

Romantik eines Stadtteils
Romantik eines Stadtteils

 

Ich bin total viel gelaufen… und fand meine Wellness-Oase nicht.
Irgendwann hab ich angerufen, dass ich die Hausnummer 60 nicht finde.
Oh, verdammt! Falsch verstanden! Hausnummer 160! Aaargh!
Mir wurde empfohlen in den Bus zu steigen und noch zwei Stationen zu fahren, was ich auch tat.
Und dann begann meine Reise in die Zeitlosigkeit.
Zuerst mal eine Ganzkörper- Hot Stone Massage. Seufz!
Ich entspannte so sehr…. bis die Tante anfing mich total zu verbiegen.
Sag mal…. wo will die denn mit meinem Bein hin? Aha – so weit kommt das also – Faszinierend, ich bin eine Schlangenfrau.
Dann durfte ich noch liegen bleiben und wurde dann in meinen Tempel geführt.
Ich sage Tempel, weil das war wirklich so ein schöner Bereich und so ein schönes Becken war (nicht so ein Tank), das sah aus wie das Bad von Cleopatra.
Seufz! HachMach!
Und das Licht dort. Das war gar kein Licht. Das war irgendwas anderes. Und schon da fühlte ich mich nur von den Interieur und dem Licht wie eingenullt und wie unter Drogen!
In dem Floatingbecken hat es mich natürlich weggeschossen beim Schweben. Ist ja klar.
Und als ich sanft geweckt wurde, war ich nicht bei mir.
Ich hatte gänzlich mein Gefühl für Zeit und Raum verloren.
Man war das cool!
Ausgiebig duschte ich mich. Cremte mich ein.
Eine Uhrzeit hatte ich nicht. Mir wurde alles abgenommen. Damit ich auch durch nichts abgelenkt werde, hieß es zu mir bei der Einführung in dem Wellness-Tempel.
Ja… und irgendwo bei dem Ganzen habe ich meine Zeit wirklich liegen gelassen, bzw. verloren.
Und als ich meine Sachen wieder bekam… stellte ich mit erschrecken fest, dass schon 19 Uhr war! Verdaaaaaaammmmmmmmmt!!! MEIN FLIEGER GEHT UM 20:10 UHR! WTF!?!?
Aber da ich ein optimistischer Mensch bin, dachte ich mir, das schaffe ich schon noch. Außerdem war ich ja noch so derbe entspannt…
Ich habe mir ein Taxi bestellt, welches um 19:10 Uhr ankam. Ich hüpfte hinein und der Fahrer chauffierte mich nett und freundlich zum Flughafen.
Durch ein bisschen Verkehr und ein bisschen aufgehalten werden durch einen Unfall bin ich um 19:35 Uhr am Terminal angekommen.
Zack… rein…. zum Departure…. Check-In Schalter… äh…. Lady K macht ein doofes Gesicht… Check-In Schalter ist nicht besetzt…. Lady K guckt nochmals auf die Anzeige der Departures, um welchen Check-In Schalter es sich handelt, ja passt schon wo ich war – aber da war niemand…. Flight XY00 = GoToGate…. äh, ja, würde ich ja gerne, brauche ja nur meine Boarding-Karte, dann bin ich gleich am Gate, ist ja nicht weit weg.
Also, bin ich zur Info. Ich kurz meine Text runtergespult: „Brauche Boarding-Karte. Check-In nicht besetzt.“
Es war mittlerweile 19:40 Uhr.
Die freundliche Dame meinte, ganz schnell zum Airport Office Ticket Schalter. Ich zack…. sprint dort hin.
19:42 Uhr…
Und das Gesicht einer Dame begrüßte mich, das war ja wirklich so *Ironie an*herzerfrischend*Ironie aus*, dass es mal kracht. Die hatte wohl nicht wirklich Spaß an Ihrer Arbeit, vielleicht sollte ich ihr mal das Floaten empfehlen. Nun ja, war mir egal, ich wollte ja nur schnellstmöglichst meine Boarding-Karte. Das sagte ich ihr auch.
Sie ganz trocken (und mit diesem pissigen Tonfall, der eindeutig super synchron mit ihrem Gesicht war): „Nein, wenn der Check-In-Schalter zu ist, dann bekommen Sie keine Board-Karte mehr.“
Ich: „Häh? Jetzt komm mach, das schaffe ich noch…“
19:45 Uhr
Sie: „Nein, ihr Flieger ist weg. Der Bus zum Rollfeld ist schon vorgefahren.“
Ich: „Das glaube ich nicht! Erstens mal bin ich schon oft genug von hier aus geflogen, zuletzt vor 2 Wochen. Wenn dort steht, dass um 20:10 Uhr der Flieger startet, dann kann man froh sein, wenn der Bus zum Rollfeld um 20:05 Uhr da ist. Und zweitens steht auf Ihrer Anzeige immer noch die Aufforderung sich zum Gate zu begeben, was heißt, das Boarding hat noch nicht gestartet… also, wenn ich bitten darf: Die Information sagte zu mir, sie könnten mir auch bei nicht besetzten Check-In-Schalter meine Board-Karte aushändigen.“
Die Dame bestand darauf, dass ich keine Boardkarte bekomme. „Blablabla… Sie sind verpflichtet nach unseren AGB’s sich mindestens 40 Minuten vor Abflugszeitpunkt ihre Board-Karte zu holen… Blablabla.“
Ich habe noch ewig mit ihr diskutiert.
Mittlerweile war ich bereit auf einen Abend Flieger umzusteigen, zu einem anderen Flughafen im Süden, der zwar 200 km von meinem Heimatort weg ist, aber von dem ich wusste, dass er erst um 20:30 Uhr startet.
Die fröhlich gelaunte Dame:“Nein, das geht auch nicht, das ist auch zu spät.“
Lady K.: „Hey, sie haben gerade gesagt 40 Minuten vorher. Also, ich bin in der Zeit, schauen Sie jetzt bitte nach, ob noch ein Platz in diesem Flieger ist?!?!“
Sie hat nicht einmal nachgeschaut. Sie hat ihre Finger überhaupt nicht über die Tastatur fliegen lassen, geschweige denn Ihrem Bildschirm auch nur eines Blickes gewürdigt! Das war Verweigerung! Ich hätte glatt töten können…
Es war nun 19:52 Uhr.
Ich debattierte weiter, denn ich weiß ich hätte es geschafft schnell durch die Security zu gelangen und mein Gate ist immer dasselbe und das ist nur 5 Minuten dann noch weg.
Irgendwann zeigte die Anzeigetafel „Boarding“ an für meinen Flug.
Na toll…. blöde Zicke!
Ich versuchte noch eine andere Mitarbeiterin, die mir sehr viel freundlicher schien, zu bewegen mir eine Board-Karte zu geben und mich eventuell mit einer dieser unzähligen Smarts, die ja überall auf dem Flughafen rumdüsen zum Flieger zu fahren. Sie hatte sogar Mitleid mit mir, aber sagte, das erlauben die Sicherheitsvorschriften nicht.
So… jetzt war mein Flieger definitiv weg. Und so langsam kroch Verzweiflung in mir hoch.
Shit! Wie komme ich nun an das südliche Ende von Deutschland, hier vom Norden!
Oh… diese Peinlichkeit! Ich  musste meinem Chef beichten, dass ich meinen Flieger verpasst habe!
Die Scham fachte meine Kreativität an, und mir kamen die absonderlichsten Ideen.
Mietwagen, in 9 Stunden wäre ich bei Durchfahren auch zu Hause. Da wäre es dann, äh moment jetzt war es 20:30 Uhr, bis ich das Auto habe circa 21:00 Uhr, Pipi-Pause einrechnen macht insgesamt 9,5 Stunden….ah ja, da wäre ich dann um halb sieben zu Hause.
O.K. mir wurde dann klar, dass ich an diesem Tag bereits um vier Uhr morgens aufgestanden bin und es wahrscheinlich von meiner körperlichen Kapazität her nicht schaffen werde, dass ich 9,5 Stunden die Nacht durchfahre und dann am nächsten Tag noch im Büro sitze und Arbeite, wie wenn nichts gewesen wäre.
Also begab ich mich zum Airport Tourist Office.
Da waren 4 Menschen, die alle total nett waren
3 davon haben sich von nun an, ausschließlich mit mir beschäftigt.
Es wurden Zugverbindungen gecheckt, die durch die Nacht fuhren.
Einen direkten Nachtzug gab es nicht. Es gab nur blöde Verbindungen, bei welchen ich einen fünfstündigen Aufenthalt auf irgendwelchen Bahnhöfen hätte, bevor es weiter geht.
Vor 09:00 Uhr am  nächsten morgen wäre ich hier nicht im Süden.
Dann war da das Problem mit dieser Messe! Es waren wirklich so ziemlich alle Hotels ausgebucht.
Oh… gelogen ;-)… Das Radisson hatte noch zwei Suiten frei zu 490,00 EUR die Nacht.
Ich fand mich damit ab, dass ich die Nacht in dem einzigste Flughafen-Bistro im Terminal verbringen würde, welches 24 Stunden durchgehend geöffnet hatte. Und das Terminal war auch ein freundlicher Ort, als irgendein versiffter Bahnhof.
Großes Shit!
Da Jammern nicht half, stand ich dann wieder bei der Dame mit der nicht so guten Laune, und bat sie darum, mich ein Ticket für den Flug am nächsten Morgen zu meinem Flughafen zu erwerben. Sie schnauzte mich dann an, dass sie mir das zuvor ja schon angeboten, hätte und da wäre ich einfach zum Airport Tourist Office abgehauen und wage es doch jetzt tatsächlich sie noch 10 Minuten VOR ihrem Feierabend zu bemühen. Der pure Hammer, diese Dame – findet ihr nicht.
Aber mein Ticket bekam ich.
Dann rief ich Chef an und beichtete. Chef war zum Glück super nett und freundlich. Ich meine, was will er denn auch machen.

Die drei netten Menschen vom Airport Tourist Office hingen immer noch am Internet und am Telefon für mich, um mir eine Bleibe zu besorgen. Es kamen dann noch Vorschläge, von Hotels und Pensionen die alle sehr im Umland lagen und zu denen ich teilweise dann hätte 2 Stunden eine Strecke fahren müssen.
Also, da kann ich wirklich am Terminal bleiben die Nacht über.
Irgendwann resignierte ich und fand mich mit meiner Situation ab und begab mich in mein Nachtquartier, dem Flughafen-Bistro.
So schlecht war es hier gar nicht, da war wenigstens eine lange, weiche Bank.

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Da konnte ich mich dann zur Not auch umfallen lassen.
Es war nun elf Uhr.
Gegenüber war eine Werbetafel die eine nette Blondine zeigte, die irgendein ganz tolles Deo empfiehlt. „FS-Mädel empfiehlt…“ stand da.
Ich runzelte meine Stirn. Das Werbemädchen hatte wirklich nicht nur denselben Namen, wie meine Freundin FS-Mädel, sondern sah ihr auch wirklich ein bisschen ähnlich. Und kaum war dieser Gedanke fertig gedacht, da durchzuckte mich ein elektrischer Blitz!
Ich zückte mein Handy und wählte FS-Mädels-Nr.
Als sie ranging nannte ich unseren Code: „Emergency-Call! Sogar Super-Emergency!“
Nachdem ich ihr mein Leid geschildert hatte, mittlerweile hatte ich auch noch eine gesunde Portion Sarkasmus und Ironie dabei, kamen von FS-Mädel auch sehr lustige Vorschläge:
„Jede größere Stadt hat doch eine Bahnhofsmission, geh doch mal dahin und frag, ob Du dort übernachten darfst.“
„Es gibt in Großstädten sogenannte Erfrierungsräume, die für die Obdachlosen zu Winterbeginn eingerichtet werden. Frag mal das Internet, wo so einer ist.“
FS-Mädel erzählte mir, dass ihr Mensch gerade bei ihr sei.
Und auf einmal fiel von ihr die Frage: „Duhuuuuuu….. Schahatziiiiii….. kennst Du vielleicht jemanden in Norddeutscher-Stadt?“
Und was sagt ihr Mensch: „Yo…..“
Mir blieb das Herz stehen. Menschenskinder! Ich bin ein Glückskind!
FS-Mädel befohl ihrem Mensch, diesen sofort zu kontaktieren, wo er in der großen Stadt wohnt und ob ich bei ihm übernachten dürfte.
Es ging ewig…. den der Mensch von FS-Mädel begann erstmal mit Small-Talk anstatt, zum Punkt zu kommen! FS-Mädel und ich dachten wir sterben vor Spannung! Und dann gab der Mensch von FS-Mädel endlich mal meine Telefonnummer an den Bekannnten.
Ja! Ich durfte bei ihm übernachten!
Er hieß TK und wir telefonierten uns schnell zusammen. Noch mehr Glück! Er wohnte mit der S-Bahn nur eine Viertelstunde vom Flughafen weg!
Ich auf in die S-Bahn.
Und auf der Fahrt zu ihm, nochmal mit FS-Mädel telefoniert, und ihr erzählt, dass das eine magische Eingebung war, dass ich sie anrief. Nämlich durch das Werbeplakat mit dem Deo! Nein, hier glaube ich wirklich an eine Hilfe vom Universum und nicht mehr an puren Zufall!

Er war sogar so nett und hat mich von der S-Bahn-Station abgeholt, damit ich nicht noch durch fremde Straßen geistern muß.
Ja, es gibt sie noch: Die Gentlemen – fast ausgestorben… hin und wieder kommen sie noch aus Ihren Verstecken hervor.

Als TK vor mir stand, dachte ich zuerst: „Oh mein Gott – ein Kind! Ich werde auf dem Sofa von einem Kind übernachten?“

Denn er war sehr zierlich und klein, zumindest für ein männliches Wesen unserer Gattung… und er sah so sehr jung aus.
Als ich mit ihm dann so zu ihm lief, kam aber heraus, dass er schon 30 ist.
(Mannomann… hast Du Dich mal gut gehalten… Aber Hallo!)

TK ist Entwickler… und ich muss es leider sagen, auch wenn es vorurteilsvoll behaftet ist: Der klassische Nerd!
Das spiegelte auch seine Wohnung wieder.
Fast keine Einrichtungsgegenstände… nur das Nötigste… keine Staubfänger – aber die Entwicklerumgebung steht einwandfrei!

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TK hat dann erst mal mir ein süddeutsches Biergebräu angeboten.
Er hätte einen Getränkemarkt ausfindig gemacht, der das anbietet.
Na Bravo, super Klasse! Ich war eh zu aufgekratzt, als dass ich hätte sofort schlafen können, obwohl es mittlerweile halb zwölf nachts war, und ich an meiner 20-Stunden-Wach-Grenze gefährlich nahe schrabbte.
Das Bier floß… und die Gespräche waren wirklich gut.
TK hat sehr interessante Ansichten vom Leben und davon, wie Menschen wohl so ticken und aus welchen Motiven heraus Menschen bestimmte Handlungen vornehmen.
Einiges, was TK so beleuchtete musste ich ihm dann zustimmen, auch wenn ich es nie von dieser Seite betrachtet hätte.
Das zweite Bier wurde aufgemacht… das Dritte…. die Kronkorken verzierten den Wohnzimmertisch in chaotischer Art und Weise….IMG_0718Und die Gespräche wurden noch philosphischer… und immer mehr kichereriger…

Irgendwann war ich aber so müde und ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass ich noch genau 3 Stunden zu schlafen hatte, bevor ich mich wieder zum Flughafen begeben musste. Diesmal hatte ich wirklich nicht vor, den Flieger zu verpassen, sonst hätte ich ja gleich da oben bleiben können. Also, irgendwann muss man dann auch nicht mehr zurück, oder?!?

Und weil TK immer noch am Philosophieren war, hab ich einfach meine Anzugshose ausgezogen und stand im Slip vor ihm….
Um mein Vorhaben noch zu unterstreichen, schlüpfte ich unter die bereitgelegte Decke auf dem unglaublich weichen Sofa.
Für mich war es in dem Moment das bequemste Sofa auf der ganzen, großen, weiten Welt.

TK wünschte gute Nacht, legte mir noch Handtücher für den nächsten Morgen zum Duschen hin…. meinte, er würde nicht mit mir in der Frühe aufstehen, er würde ausschlafen….

IMG_0108Und überließ mich somit meinem Bierrausch….

Am nächsten Morgen war ich klar pünktlich am Flughafen.
Eine scherzhafte sms erreichte mich von FS-Mädel, so nach dem Motto, ob ich denn diesesmal alles rechtzeitig geschafft hätte, oder es jetzt hinbekommen hätte etwa zu verschlafen… Ha ha ha… Witzchen gerissen, häh?
Selbstverständlich saß ich schon in diesem Bus, der die Passagiere über das Rollfeld zum Flieger bringt.
Um elf saß ich dann im Büro.
Seit dem ist mein „Floating“ der Running-Gag im Büro.
Ich darf mir das natürlich bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit anhören.
Egal, ob es darum geht, netter Damenkundschaft ein besonderes Weihnachtsgeschenk zu organisieren – da kommt natürlich: „Frag mal Lady K… Floating-Gutschein… ha ha ha *zwinker*zwinker*“
Oder bei meinem nächsten Aussendienst-Termin mit Übernachtung in einem Hotel kam vom Chef: „Aber Floating ist verboten!“ Natürlich immer mit diesem Kichern…

Naja… wer den Schaden hat, muss für den Spot nicht sorgen.

Aber ich freue mich, dass ich das erlebt habe.
Und weil ich Nachts in einer fremden Stadt gestrandet bin, und ich von jemanden völlig Fremden aufgenommen wurde und dann noch bewirtet wurde, ist das meine ganz persönliche und eigene Weihnachtsgeschichte…. Nur für mich… Die nur ich erleben durfte…. ein neuer Eintrag in meinem persönlichen Abenteuer-Konto.. und TK ist mein Weihnachtsengel in diesem Jahr.

Ganz Anders als noch vor zwei Jahren!

Ich muß mir mal wieder ein bisschen Mut zu sprechen.
Ich bin gerade im Büro in einer verfahrenen Situation und ich weiß nicht, ob ich manipuliert werde oder nicht.
Daran möchte ich aber gar nicht denken. Ich glaube erst mal immer an das Gute im Menschen.
Und die Luft roch heute auf der Arbeit anders. Oder waren es nur meine Befindlichkeiten? Keine Ahnung.
Auf jedem Fall war ich heute schon einmal beinahe den Tränen nahe und beim Nach-Hause-Fahren im Auto hatte ich fast sogar den Glauben an meine eigenen Fähigkeiten verloren und dachte ich komme nicht mehr weiter.

Jetzt, nachdem ich so ein bisschen mich abgelenkt habe mit Euren Blogs, bin ich schon wieder etwas relaxter.
Mein Kosmos bestand heute nämlich nur aus diesem besagten schlecht-Luft-machen-und-schwieriger-Kunde-Situation. Hier an dieser Stelle nochmals ein herzliches DANKESCHÖN an all Euch fabelhaften Blogger da draußen!
Ihr seid meine Bildzeitung… ihr zeigt mir, dass das Leben auch andere Sichtweisen hat, vorallem, wenn ich so festhänge, wie ich es zuvor tat… Aber ich schweife ab 😉

Nun ja, das sind die Herausforderungen meines beruflichen Alltags.
Aber… ich muß das auch Positiv sehen.

Erstens mal lerne ich in solchen Situation viel. Selbst wenn vieles Negativ ist, aber das Positive an allem Negativen ist auch immer eben die lehrreiche Erfahrung, die ich dann mitnehme.
Zweitens könnte, wenn ich das jetzt geschickt einfädele sogar noch mehr dabei herausspringen als ursprünglich gedacht und geplant.
Drittens hat mich ein Kollege, von dem ich fast annahm, dass er mich eigentlich nicht leiden kann, heute wirklich super unterstützt! Das fand ich soooo toll!Und Viertens ist es wieder eine Chance über mich hinauszuwachsen. Diese Chancen finde ich, sollte ich auch ergreifen.

Und hiermit: TSCHAKA! Ich schaffe das! Lady K rocks it like a beast... 

However… jetzt zu erst mal zu der schönsten Nebensache der Welt: Der LIEBE und das FLIRTEN (das andere mit 3 Buchstaben kann ich nicht nennen – gab es heute leider nicht *fiesgrins*)
Ich habe am Samstag ein Date. Ich nenne ihn der Einfachheithalber Potential Nr. 4.
[Ja, ich weiß… eigentlich hätte ich schon viel früher mit der Einfachheit anfangen sollen, anstatt solche Spitznamen wie Vampirauge oder Schnuckelchen zu vergeben. Ich habe mich ja seit Oktober letzten Jahres nun schon mit 13 Männern getroffen. Aber erst bei High-Potential-Nr. 3 fing die Nummerierung an.]
Und ich habe heute die Telefonnummer von einem Typen abgestaubt. Einfach so. Im Parkhaus von der Firma. Das heißt, wenn ich es mir gerade so recht überlege, dann kann ich ja gaaaaar nicht so verzweifelt heute wegen der verfahrenen Situation im Büro gewesen sein, sonst hätte ich das ja schlecht hingekriegt.
Eine andere Erklärung wäre natürlich nach wie vor, dass ich schon ein bisschen ein Adrenalinjunkie bin und ich auch spannende Augenblicke geradezu suche. Und dieser Augenblick war wirklich mehr als spannend.
Dieser prickelnde Augenblick, wenn ich ihn sehe und mir denke: „Hey… Du könntest mir gefallen!“
Daraufhin gucke ich natürlich erst mal wieder woanders hin, um aber in der nächsten Millisekunde schon wieder hinzuschauen, um noch mehr Details einzufangen. Und da bin ich dann nicht anders, als es so manchen Männer nachgesagt wird. Ich schaue auf den Arsch! 🙂
Und – oh ja…. der war knackig und wohl geformt… 🙂 Hier huschte ein leicht versautes Lächeln über mein Lippen…
Und dann der Moment in dem ich beschließe, dass ich mich traue… dass ich ganz offen ihn anschaue, vielleicht sogar ein bisschen fixiere, denn er muss ja merken, dass ich Blickkontakt aufbaue.
Er bemerkte es…. und unterbrach sein Gespräch mit einem anderen Mann.
Und schaute rüber…. Ich lächelte ihn offen an… er lächelte zurück.
Weil er aber im Gespräch mit Jemanden war, und wir nun mal ein Bürokomplex sind, so dass davon auszugehen ist, dass das Gespräch geschäftlicher Natur ist, bin ich natürlich nicht hineingeplatzt, um ihn anzusprechen.
Aber da ich ja ganz oft ein Glückskind bin – und so hier auch wieder – verabschiedete sich der Gesprächspartner und stieg in sein Auto. Das war mein Signal. Ich ging zu ihm und plauderte ein bisschen. Zwar oberflächlich alà „Hey, ich habe Dich noch nie in der Kantine oder im Kiosk gesehen… bist Du neu hier? Bzw. Arbeitest Du überhaupt hier?“
Aber es war effektiv. Wir unterhielten uns. Und dann fragte ich ihm einfach, ob er mal Lust hätte sich mit mir auf ein Date zu treffen und ob ich seine Telefonnummer bekomme. Er gab sie mir und ich versprach mich zu melden. Mein Herz pochte die ganze Zeit so laut, dass es mich wundert, dass er es nicht hörte!

Auf meinem Weg

Mir war egal, dass er im Gegenzug meine Nummer nicht erfragte. Ich hätte sie ihm eh nicht gegeben. Ich gebe auch den Jungs aus dem Portal meine Nummer erst, wenn ich einmal mit unterdrückter Rufnummer ein Gespräch hatte und mal vorgefühlt habe.
Aber ich lief dann weg… ging in den Eingang hinein und sobald ich um die Ecke war, tanzte ich einen kleinen Convidence-Dance und war mal wieder so stolz auf mich – wie nochmal was – dass ich mich um solche Dinge auch selber kümmere und mich somit hier unabhängig mache darauf zu warten, dass die Herren der Schöpfung mal in die Pötte kommen.
Von dem her gibt es vielleicht auch noch bald ein Date mit Potential Nr. 5 😉
Und das ist auch alles ganz anders, als noch vor 2 oder 3 Jahren. Egal ob beruflich oder auch mit meinen Flirts… und ich habe das Gefühl es ist gut so… 🙂

4 und ein Drittel Tage… 4 und 1/3 Dinge

Ein Drittel Ding:

Ich war am Freitag im Kino! Der Film „Fack ju Göthe“ ist Klasse! Man wird wirklich zwei Stunden lang köstlichst unterhalten! Ich hätte wirklich was verpasst, wenn ich da nicht rein wäre.
Und die beste Parodie war, als wir nach dem Film das Kino verlassen haben. Öko-Gise und ich standen dann noch so rum und diskutierten, ob wir jetzt noch ins Irish gehen oder eben nicht…. als da so eine Gruppe ganz junger Menschen stand und wirklich diesen Ghetto-Slang drauf hatten. Öko-Gise und ich haben uns weggeschmissen, denn das war nun wirklich Situationskomik. Öko-Gise hat sich dann noch umgedreht und kurz rüber gerufen: „Hey… der Film ist vorbei! Ihr könnt wieder normal reden!“
Da kam von der Gegenseite in feinstem Ghetto-Slang: „Ey Alde, was willscht Du, ey…. war’n wir nosch gar net in konkreten Film, ey….. checken wir erst noch welche krasse Action wir uns geben, ey… Alde ey… escht ey… mascht misch hier von der Seite an…ey…“ *Brüller!!!!*

Ich habe aber noch <Potential Nr. 3> vorher angerufen. So ganz schnell bevor ich losgelaufen bin. Das war für ihn bestimmt ein super verwirrendes Gespräch, denn ich glaube ich habe super schnell geredet und als Einleitung auch gleich gesagt: „Eigentlich habe ich jetzt gar keine Zeit…“ Na super… aaaahhhh… wie kann ich so ein Gespräch anfangen? Wieso dann überhaupt anrufen? Aber was soll’s…. Jetzt ist schon passiert, gelle…

Erstes Ding:

Das Touri-Programm mit Berliner am Samstag…. Ääääähhhh jaaaaaa…. es war laaaaang (7 Stunden!!!!) und anstrengend und gefühlte 100-km-laufen-lang.
Ich war am Abend dann schnitzelfertig.
FS-Mädel rief dann noch an und meinte: „Komm schon… DVD-Abend….“
Und Himmelstürmer hat auch noch angerufen. Der wollte doch glatt und sauber um Mitternacht zu einer Elektro-Party. Um Mitternacht! Nach meinen Tag und ohne ausschlafen am Samstag morgen und nach bestimmt 100-km-Laufen und Hardcore-Tour-Programm!!! Aber ich sagte dankend ab. Ich wollte mich nur noch in eine fantastische Symbiose mit meinem Sofa begehen, denn mein Bedarf an zwischenmenschlicher Kommunikation für diesen Tag war wirklich gedeckt. Irgendwie saß ich dannach so rum und es hat sich ein bisschen so angefühlt, wie nach einem ganz hochtrabenden und anstrengenden Auswärts-Geschäftstermin.
Der Berliner ist ein ganz Netter, aber das Herz spielt keinen Jungle-Drum. So viel schon mal dazu.
Was ich ihm aber noch sagen muss ist folgender Tatbestand: Er kommt aus Berlin und unser Ländle hier hat schon so seine Eigenheiten, nicht nur mit unserem speziellen Dialekt sondern auch mit einigen Köstlichkeiten wie: Maultaschen, Brätknödel-Suppe, Zwiebelrostbraten, Spätzle und so ein paar andere Sachen. Wenn jemand hier in diese Gegend zieht und hier Leben möchte, dann denke ich mir könnte man ja allem auch mit einer gewissen offenen Neugierde entgegentreten… oder seh ich das Falsch? Aber nein, Berliner hat mir alle Unterschiede aufgezählt, die es so zwischen Berlin und unserem Ländle gibt… und bei allem was er entdeckte, war er unglaublich verallgemeinernd… also alles über einen Kamm scherrend…. und wann immer er etwas feststellte oder fragte ging dieser unglaublich Seufzer und Stöhner voraus. Also: „Seufz… Stöhn… es ist wirklich das und das total anders bei Euch…“
Irgendwann war ich kurz davor ihm entgegen zu schmettern: „Deutschland ist groß, dann geh halt wo anders hin, wenn es Dir nicht passt!“
Ich habe es aber immer ganz brav herunter geschluckt. Aber bei weiterer Kommunikation würde ich mich über eine kleine Änderung und weniger Seufzer und Stöhner schon freuen.

Zweites Ding:

Am Sonntag war großer Telefontag!
Ich habe mit dem Berliner nochmal telefoniert und ein Review über den Tour-Tag gefahren. Er fand es totaaaaaal toll.
Dannach hat er mir ein Foto von seinem Kühlschrank über Whats-app gesendet… Was ich damit anfangen soll, weiß ich auch nicht. Er wollte mir vielleicht zeigen, dass ich bei ihm auf keinem Fall verhungern würde, denn sein Kühlschrank ist prall gefüllt. Aber sonst tappe ich im Dunkeln.
Dann hat noch einer angerufen mit dem ich schon seit November schreibe und wir haben auch schon mehrmals (ich glaube viermal waren es bis jetzt) telefoniert. Ich nenne ihn <Potential Nr. 2>.
<Potential Nr. 2> will sich mit mir am kommenden Samstag treffen, falls das Wetter nicht so toll, dass man Skifahren gehen kann. Ich seh das locker und finde das in Ordnung. Soll er ruhig zum Skifahren, wenn das Wetter super ist. Er sagt mir bis Donnerstag Bescheid, da kann man dann den Wetterbericht auch schon absehen, gelle…

Dann habe ich von Samstag auf Sonntagnacht irgendeine verpeilte sms von dem anderen „Potenentiellen“ gekriegt… nämlich von Helle. Helle war wohl auf der Fasnet unterwegs, hat zuviel getankt und mir eine „Lady-K-Lobeshymne-sms“ und „will-dich-unbedingt-treffen“-sms gesendet. Aha! Auf jedem Fall habe ich Helle dann am nächsten Tag auch noch angerufen, er war wieder nüchtern und ihm war es total peinlich, dass sein Herz so auf der Zunge, bzw auf seinen Fingern zum Tippen, lag (Ha ha ha! Dann sauf net so viel! Hi hi hi!).
Jetzt habe ich mit Helle mal so ganz lose den nächsten Sonntag angepeilt zum ein bissi mal Kaffeetrinken und beschnuppern.

[Anmerkung der Redakteurin: Verdammt! Ich glaube mir wird das zu stressig! Hmpf!]

Und am Abend habe ich dann noch mit <Potential Nr. 3> telefoniert. Superlang! Oh man, ich muss mir das nächste mal die Eieruhr stellen! Aber die Zeit während dem Telefonat verging so schnell. Wie im Flug. Es waren 1,5 Stunden!!!! Mir kam es vor wie 20 Minuten.
Also…kurz… wir haben uns köstlichst unterhalten, bzw. er mich…. Ich hoffe mal ihm ging es auch so. <Potential Nr. 3> ist ein wirklicher High-Potential sage ich Euch!
Ich will von ihm mehr wissen! Ich will mit ihm mehr sprechen! Ich will ihm mehr erzählen! Ich will nochmal mit ihm so ein paar Telefonate haben und dann bitte kennenlernen! Treffen! Er ist der Erste, bei dem ich auf ein Treffen und das nächste Telefonat hinfiebere und dämlich anfange Whats-app-Nachrichten zu beginnen, nur um diese dann wieder abzubrechen, weil ich die Nachricht zu dämlich finde! Aaaaaahhhhh! Wir Weiber, bzw. ich bin doch echt manchmal doof!

Nur für das Protokoll: Ich habe am Sonntag auch noch gefrühstückt, war 1,5 Stunden beim Laufen, habe mir Abendessen gekocht und abends während dem Fernseh-gucken zwei Körbe Wäsche gebügelt. Ich habe also nicht ausschließlich mit Männern telefoniert.
Aber jetzt sitzte ich halt hier und jongliere mit meinen vier Männern da rum. Das ist ganz schöne Planungs- und Koordinationsarbeit, sag ich Euch!

Drittes Ding:

Montag! Ich habe von Samstag auf Sonntag ordentlich ausgeschlafen und mal wieder mein Koalabär-Sein gepflegt. Was natürlich zur Folge hatte, dass ich am Sonntagabend meinen begnadeten Steinzeit-Hintern nicht ins Bett bekommen habe! Das wiederum führte zu dem Resultat, dass ich auf Montag natürlich zu wenig Schlaf bekommen habe. Dementsprechend habe ich eine erhebliche Warmlauf-Phase im Büro gebraucht. So vor mich hin gedümpelt…. und musste mich erst wieder an Sibli gewöhnen!
Und daran, dass nichts wirklich ging im Office.
„Maaaaaaaannnn! So kann ich nicht arbeiten!“ kreischte ich irgendwann im Viereck herum. Das Telefon ging nicht vernünftig, ständig ist unser Email-Server abgeschmirrt und unser CRM hatte Performance-Schwierigkeiten und stürzte ständig ab!
Zudem kam dieser herrliche Bestandskunde von Chef um die Ecke und änderte die Agenda für den Termin am Donnerstag, den ich blöderweise halten sollte. Mit Themen, mit denen ich absolut nichts am Hut habe! Der wollte einen Deep-Dive in multidimensionale Strukturen! Genau!
Nachdem ich mit Schnappatmung dann Chef und unserem Entwicklungsleiter eine Mail schrieb und beide im Büro bei mir standen und mir versuchten gut zuzureden, dachte ich mir: „Ich geh heim… ich schmeiß heute den ganzen Scheiß hier hin… ich hab keine Lust mehr!“
Das war noch nicht fertig gedacht, kam von diesem herrlichen Bestandskunden die Teilnehmerliste für den Termin am Donnerstag: 25 Personen! Teilnehmer! Anwesende! HABEN DIE ALLE NICHTS ZU TUN BEI DENEN! Chef und Entwicklungsleiter guckten sich die Teilnehmerliste an…. und meinten: das ist Der-und-Der-Verantwortlich-für-nur-8-Kontinental-Standorte…. das-und-das-ist-der-und-der-Verantwortlicher-für-10-Rechenzentren… bla bla bla…. und ich dachte über so was wie Streik nach. Chef haute noch den Spruch raus: „Das macht unser Küken schon…“ Entwicklungsleiter sagte mir Crash-Kurs von einer Stunde zu…. und ich dachte: „Ich werde sterben… ich werde einfach nur sterben!“ [Anmerkung der Redakteurin: Kann man sterben, nur weil man beschließt das zu tun?]
Ab da war ich nicht mehr arbeitsfähig. Sibli tätschelte mir die Hand und meinte, sie würde sich auch so was von in die Hose machen, vor allem wenn man bedenkt WAS für ein Kunde das ist. Na toll… Chef kann den Termin nicht mehr übernehmen, denn er ist wo ganz Anders an dem Tag… und außerdem hat der Kunde den Termin unter anderen Bedingungen ausgemacht… Paaaaaaaanik!!!!

Ich habe mir dann meine Panik von der Kosmetikerin am Montagabend noch wegmassieren lassen.

Viertes Ding:

Ich bin ein Glückskind! Ein wahres einziges Glückskind!
Denn heute, am Dienstag… hat Entwicklungsleiter mich gerettet! Entwicklungsleiter hatte mit dem Kunden ein Planning-Gespräch für die weitere individual-Entwicklung. Und hat den Kunden überzeugt, dass das was er will nicht innerhalb von vier Stunden besprochen ist, ich nicht dafür da bin und dass wir einen neuen Termin in 3 Wochen machen. Ich soll zwar trotzdem mit, aber eher so informativ und um einen klitzekleinen Vertriebspart zu übernehmen.
Als der Entwicklungsleiter mir dies mitteilte, ging ein Erdbeben durch den Ort an welchem ich arbeite, denn so schwer und gewaltig waren die Steine, die mir von der Seele purzelten.
So…. dann wurde der Tag wieder strange… habe ich erwähnt, dass ich nach dem Kick-off beschlossen habe, dass ich die ganze Bude rocken werde? Jaaaaaaaahahaha…. toll… heute kamen 2 Absagen gleichzeitig von super-tollen Interessenten! Supi…. da gab es dann gleich wieder Analyse-Diskussion mit Chef… Warum, Wieso, Weshalb… Lessons learnt…. Endlos-Schlaufe….
Und dann… dann… zwischen zwei Soßseufzern von mir…. auf einmal seine eine Hand auf meiner Hand. Das habe ich dann sogar noch so hin genommen oder gar nicht richtig registriert. Ich war irgendwie wie erstarrt… wie gelähmt. Mein Herz hat so sehr geklopft, dass ich dachte es hüpft mir aus der Brust und mein Hals war so belegt, dass ich in dem Moment nicht sprechen konnte.
Dann seine andere Hand auf meiner Schulter…. und und und…. näheres herankommen….
das ich dann unterbrochen habe mit dem Satz: „Wir sind in der Küche unseres Unternehmens! Und ich kann mir kein unsexieres Thema vorstellen als lost-Opportunities!“ Hab ihn stehen lassen und bin gegangen.
Was glaubt denn der! Zuerst Moralpredigt alá was-weiß-ich-wir-dürfen-nicht (bzw. er hat es sich ja selbst verboten!) und dann denkt er, er kann einfach weil es ihm einfällt mich küssen oder was!
Ich habe dann mich damit abgelenkt an <Potential Nr. 3> eine Whats-app zu basteln. Ich war nicht erfolgreich und habe wieder abgebrochen. Ich bin doch echt manchmal sooooo sehr doof!
Am Liebsten würde ich zu <Potential Nr. 3> einfach nur zwei einfache Worte schreiben: „Save me!“
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Zum Glück…

Zum Glück habe ich ab morgen frei. Zum Glück hatte ich gestern einen super-witzigen Abend. Zum Glück habe ich Sylvester geregelt. Zum Glück war ich heute Single und kein Kerl hat mich in der Gegend herumgescheucht.

Ich habe das Gefühl, dass ich mich trotz herumdaddeln und langsam machen, dieses Wochenende gar nicht befriedigend erholt habe.

Wenn ich da morgen arbeite müsste, wäre das eine gefühlte-Vollkatastrope.

Aber es ist ja nicht so… wie schon gesagt: Zum Glück für mich doch-Glückskind 🙂

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Ich bin heute auch nur schräg in der Gegend rumgehangen und wusste oft nicht so recht wo hin mit mir.

Gestern war ziemlich viel los und ich hatte zwei aufeinanderfolgende Verabredungen mit unterschiedlichen Freunden. Erst OEJ und dann gleich im Anschluss Öko-Gise.

Wie gesagt: Zuerst habe ich mich mit OEJ getroffen, mit ihm Tee getrunken und dann was Essen gewesen, in einer Gaststätte bei uns im Städelchen, in der  ich übrigens noch nie war.

Und ich bin froh diesen gemütlichen Ort jetzt endlich einmal besucht zu haben. Die Stimmung ist super dort und das Essen wirklich richtig lecker. Bestimmt wird man mich dort öfters wieder finden.

Wobei es gestern mit OEJ und mir wirklich seltsam anfing. Ich weiß nicht was los war – aber ich hätte OEJ die erste Stunde unseres Zusammentreffens beinahe auf den Mond geschossen. Es war sowieso schon kompliziert genug, sich mit ihm überhaupt zu verabreden. OEJ hat es da oft etwas kompliziert, vor allem auch natürlich wegen seines Jobs in der Öffentlichkeitsarbeit und als Presse-Fuzie. Ich verstehe das schon, dass er da nicht auf den Punkt sagen, wann irgendein Presse-Termin von ihm vorbei ist… aber solche Spannen wie „zwischen halb drei und vier könnte ich da und da sein“ von ihm, nerven dann doch ganz gewaltig. Ich könnte mit OEJ auch aus diesem Grunde nicht zusammen sein. Und weil er nie ein richtiges Wochenende hat, weil er immer von einem Pressetermin zum nächsten rennt und dannach an der Ausarbeitung der Artikel und der Bearbeitung der geschossenen Fotos arbeiten muss. Aber wie dem auch sei: auf den Mond schießen können, hätte ich vor Allem aus den Gründen gestern: Weil wir überhaupt nicht auf einer Wellenlänge waren auf einmal und weil er einen für – ihn – ungewohnten Humor auftrat und diese Humor lag mir überhaupt nicht. Das Beste war, dass er sich immer über seine eigenen Sprüche eines abgelacht hat und ich konnte nur müde die Mundwinkel zucken lassen. Und: er hat ganz komisch geredet, und zwar so, dass ich des Öfteren dran saß und erst mal recherchieren musste, was er denn genau von mir will, oder was er mir überhaupt sagen will!

Es war wirklich zum Haare-raufen und sehr untypisch für OEJ und mich. Ich drauf und dran zu ihm nach einer Stunde zu sagen: „Mein lieber OEJ, irgendwie funktioniert das heute nicht mit uns. Ich würde vorschlagen, Du gehst jetzt nach Hause und wir lassen das für heute mit uns vor Weihnachten noch mal treffen und so…“ Komische Chemie eben war das.

Wir haben dann noch was gegessen, eben in dieser gemütlichen, netten Gaststätte in der ich zuvor noch nie war. Da wurde es dann ein bisschen besser mit der Stimmung und dem gegenseitigen-Verstehen von uns. Wir waren gerade so halb fertig mit Essen, rief Öko-Gise bei mir auf dem Handy an. Dies hatte sie schon mittags angekündigt. Sie wollte mit mir ausgehen, hatte aber zuvor noch so ein Familiendings und meinte sobald dies vorbei wäre, würde sie sich melden und zu mir und OEJ dazustoßen (Sagt mal! Ist es eigentlich aus der Mode sich zu einen festen, verlässlichen Zeitpunkt zu verabreden???). Ja und das Handy klingeln und das darauffolgende Gespräch mit Öko-Gise informierte mich nun also, dass ihr Familiendings vorbei ist und sie wissen wolle, wo ich mich aufhalte, dass sie dann kommen kann.

Sie kam dann auch gleich, OEJ und ich hatten aufgegessen und wie OEJ halt so ist, wollte er mich einladen. Er macht das ständig, ich weiß auch nicht warum, aber er lässt es sich einfach nicht nehmen.

Wir, bzw. OEJ bezahlten also… OEJ verabschiedete sich…. Und wir zwei Mädels…
Wir machten die Bars in der City unsicher.

Und siehe da… wir zwei Mädels kamen super aus, wir hatten total unseren Mädels-Spaß, haben super viel gelacht und einfach nur eine super-gute-Zeit gehabt. Wir waren in drei verschiedenen Bars. Und es war echt super viel in der Stadt los und in den Bars dann natürlich auch. Wir haben uns über alles Mögliche ausgetauscht, worüber Frauen sich ebenso austauschen.
So zum Beispiel: Wie schwierig es ist wieder solche Schuhe zu finden, wie das Paar, das man jetzt wegschmeißen muss, weil es so ausgelatscht ist und was für Qualen wir erleiden und was für Anstrengungen wir auf uns nehmen um wieder so ein vergleichbares Paar zu finden… Ha ha ha! Oder natürlich haben wir auch über die Männer gelästert – klar oder *zwinka* Wir haben die App des Partnerportals, welche ich auf dem Handy habe durchgeforstet und Männer „aussortiert“. Ich weiß, ist schon ein bisschen fies – aber man darf eben zwei Mädels wie Öko-Gise und mich nicht zusammenstecken und das Ganze mit einer Prise Alkohol vermischen.

Öko-Gise und ich wurden sogar ordentlich angebaggert und haben geflirtet. Ich darf ja… :-)… aber Öko-Gise hat ihren Mr. Kuss eigentlich schon gefunden – doch gestern wollte sie einfach auch ein bisschen ihren Spaß haben.

Es war wirklich echt cool! Der Prustfaktor wie auch das Quiek-Barometer stiegen ständig. Und wir mussten schließlich auch in Öko-Gise’s Geburtstag reinfeiern. Das wurde natürlich um zwölf mit Sekt gebührend angestoßen und gefeiert.
Ich habe überhaupt den ganzen Abend blöderweise total durcheinander getrunken! Ich weiß – dummer, doofer, blöder Fehler!
Zuerst Rotwein, dann ein Weißwein-Schorle, dann einen Irish Wiskey, dann den Sekt, dann einen Gin-Tonic.
Geendet sind wir um halb drei im Irish Pub.
Zu Hause war ich um halb vier.
Aufgewacht bin ich heute wieder um NEUN!!!!

Auch total untypisch für mich am Wochenende nur soooo wenig zu schlafen… Es heißt doch auch immer, dass umso älter man wird, umso weniger muss man ausschlafen… Ich protestiere: Ich will mein Ausschlafen nicht verlieren!

Und ich obwohl ich heute keinen wirklichen Kater hatte (*Miau*), war ich irgendwie in Schieflage. Ich wusste den ganzen Tag nicht so wirklich wo hin mit mir, was machen… klar, es geisterten 100.000 Gedanken durch meinen Kopf, was ich denn so alles anstellen könnte, aber wirklich gebacken bekommen habe ich nichts. Im Gegenteil: Ich habe ein noch größeres Chaos sogar in meiner Wohnung veranstaltet, als vorher schon da war. Ich habe meine alten Stricksachen wieder herausgeholt. Und musste herzlich über meine ersten selbstgestrickten Socken lachen. Die sehen vielleicht mal aus. Offen habe ich noch vier Strickprojekte. Oh je – ich bezweifele, dass ich diese in diesem Jahrhundert noch fertig gestellt bekommen.

Nun ja… wenigstens wissen Öko-Gise und ich nun was wir an Sylvester machen. Sylvester hat mich nämlich genauso überrollt dieses Jahr, wie Weihnachten mich gerade überrollt und in meinem Herzen noch gar nicht angekommen ist.
Öko-Gise und ich werden wo zum Essen gehen und anschließend wir dort eine Party mit Life-Band stattfinden. Also, nichts Besonderes oder Großes – einfach nur eine gute Zeit haben. Jawohl – SO SEI ES!