Schlagwort: Frei machen

Kurzes am 24.11.2015

  1. Anstatt Yoga zu machen, bin ich in einen Shopping-Wahn verfallen. Online natürlich. Und wie es da so ist, ziehen die Stunden einfach vorbei.
    Aber ich brache kein schlechtes Gewissen zu haben, ich habe gestern fleißig das gemacht. Wobei ein bisschen schlechtes Gewissen ist schon da: ich habe mich heute Abend nach Feierabend mit Knaui verquatscht und wir haben allen Ernstes eine GANZE PACKUNG Riesen verdrückt, bis es mir schlecht wurde! Knaui hat diese natürlich aus seinem Rucksack gezaubert.
  2. Bei uns bleibt der weiße Mist (=Schnee) übrigens liegen!
  3. Ich habe mir zum Geburtstag selbst ein langes Wochenende geschenkt. Somit habe ich nur eine 4-Tage-Woche. Bei mir ist also heute schon Richtfest. Und den Montag gab es auch noch als Geschenk für mich selbst als „frei“ dazu. Ich gehe halt ganz stur auf die Vierzig zu, da muss ich mich ja so langsam auch mal schonen.
  4. Ich raffe mich jetzt noch auf, und lockere meine gequälten Bürotier-Muskeln doch noch mit Yoga.
  5. Morgen Abend treffe ich mich mit FS-Mädel zum Quatschen-Pizza-Weiber-Serien-Abend. Freu mich!
  6. Nähmaschine ist kaputt! Die Kosten, vor Allem die Arbeitsstunden würden sich nicht lohnen. Muss mir eine Neue kaufen. *Schnief*

Heute einfach nur Tagebuch

Jetzt war ich gestern in der schönen Schweiz im Außendienst und heute am hintersten, aller-obersten Zipfel von Bayern, da wo es ans europäische Nachbarland grenzt und man früher gleichzeitig auch zum dunklen Deutschland rübergucken konnte (wieso das damals dunkles Deutschland genannt wurde, weiß ich nicht. Hab ich halt so aufgeschnappt, diesen Begriff.)
Heute bin ich demnach 980 KM gefahren über deutsche Autobahnen und habe 3 Stunden präsentiert.
Was ich an solchen Geschäftstagen genieße, ist, dass diese sehr fokussiert sind. Und Fokus beruhigt mich. Fokus bringt mich dazu, alles wegzuschieben. Nur in dieser Sache zu sein und alles andere wird automatisch ausgeblendet. Das kann sehr entspannend sein. Aber die restlichen Dingen sind eben nur ausgeblendet. Sie kommen wieder.
Und ich war heute mit meiner eigenen Präsentation überhaupt nicht zufrieden.
Erstens mal komme ich mit diesen grummeligen Oberbayern nicht so ganz klar.
[An alle Oberbayern: bitte nicht persönlich nehmen, ihr seid halt so wie ihr seid, aber ein Außenstehender muss sich an Eure Art miteinander zu sprechen erst mal ein bisschen gewöhnen. Für mich hört sich das nämlich immer an, als scheißt ihr Euch gegenseitig zusammen und mich stampft ihr  auch gleich mit ein. Vor allem wenn ihr dann dabei noch mit keiner Wimper zuckt. Dann denkt man sich schon: Hey, jetzt mach Dich mal locker und bleib cool! Aber mit der Zeit check ich es dann schon und habe mich dann daran gewöhnt, dann geht es auch 🙂  ]
Also, meine Ansprechpartner am Tisch haben sich halt so angebayert und ich war zuerst mal total verkrampft. Dann hat mein System noch ein bisschen rumgesponnen und Dinge, die ich vorbereitet hatte und gestern noch da waren, waren WEG! Da hab ich dann so rumgeiert und das irgendwie übertüncht.
Naja…. Jetzt mal schauen, was daraus wird. Wenigstens habe nette Kollegen, die so lieb waren, mir das Ein oder Andere abzunehmen. Das gehört nämlich zu meinem neuen Egoismus.
D. E. L. E. G. I. E. R. E. N. !
Denn wenn ich die ganze Zeit im Auto sitze, dann kann ich eben schlecht sonstiges abarbeiten.
Und es funktioniert. Meine Kollegen unterstützen mich! Und ich würde natürlich für sie das Selbe tun, wenn die Situationen mal getauscht sein sollten.

Jetzt freue ich mich auf das lange Wochenende.
Das wird das zweite Wochenende nun in Folge, an welchem ich nichts fürs Office am Wochenende ausarbeite.
Ich glaube ich erfülle mir meinen Wunsch und kaufe mir am Freitag mein Traum-Fahrrad.
Das muss ich mir aber nochmal durch den Kopf gehen, denn es besteht auch die Möglichkeit, dass ich Ende Juni mir mein Schlafzimmer umziehe in ein neues Zimmer und dies neu gestalte.
Aber da mache ich mir morgen einen Kopf.