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Ausnahmezustand… und wieder zurück auf normal

Ich habe seit Freitag fünf Tage Ausnahmezustand begonnen.
Zuerst einmal war am Freitag das Sommerfest bei uns in der Firma. Es war ganz nett. Nur ganz nett, weil ich einfach so derbe matschig und am A*s*h war, dass es sich gewaschen hatte.
Es ist auch das erste Sommerfest in der Firma, nach welchem ich noch selbst heimfahren konnte und um eins in meinem eigenen Bett lag, anstatt bei Sibli um halb drei, kichernd und beömmelt auf der Terrasse zu enden und mit Sibli gemeinsam in ihrem Regal nach weiteren Wein zu suchen. Schon alleine deshalb verdient der vergangene Freitagabend und das Sommerfest unserer Firma das Prädikat  A.U.S.N.A.H.M.E.
Zudem finde ich es als absoluten Liebesbeweis zu meiner Firma, dass ich an diesem Freitag überhaupt an dem Sommerfest teilgenommen habe. Nun gut, okay, el-Chéfé hat bereits im Februar diesen Termin als Pflichtevent angesagt. Aaaaaaber am Freitag startet auch immer mein heiß geliebtes Bürgerfest, oder Stadtfest, eben der Ausnahmezustand meiner Stand. Am Freitag ist immer das Antrommeln der Trommelcorps auf dem mittelalterlichen Marktplatz und die Insignienübergabe des Oberbürgermeisters an die Corps. Eigentlich ein absoluter Pflichttermin! Und zwar SUPER-ABSOLUT. Nun gut, nächstes Jahr. Aber ganz bestimmt.
Dafür dass ich am Freitag gefehlt habe, hatte ich bis einschließlich gestern frei. Und habe den Samstag, Sonntag, Montag und Dienstag mit vollen Zügen mitgenommen. Hauptnahrungsmittel: Maß oder Radler-Maß (,wenn ich schwächelte). Außer am Samstag, da ist auch immer das Bürgertreffen und dort gibt es unzählige Weinstände… schon klar, also, was hier hauptsächlich verzehrt wurde ;-)Und getanzt habe ich wieder, ich sag’s Euch: bis die Ballarinas qualmten. Die ganz Stadt war über diese Tage auch blau-weiß angezogen, in unseren Stadtfarben. Ich finde das total schön.
Auch ich wandelte ausschließlich in Blau-Weiß, vom Haargummi, über die Kleidung, zu den Schuhen, bis hin zu meinen Nägeln. Bis Dienstag-Nacht eben. Und geflirtet habe ich!
HA HA HA, ich bin noch super in Form sag ich Euch!  Und Küsse hab ich verteilt. Es gibt nämlich während dem Fest diesen Brauch. Man fragt nach dem… hm -ich kann jetzt nicht den wirklichen Namen sagen, sonst ist meine Anonymität dahin, ihr wüsstet in welcher Stadt ich wohne und wie das Fest heißt – also nenne ich es den „Stadt-Fest-Kuss“ oder den „R-Kuss“. Auf jedem Fall wird ein Mädel oder eine Frau dannach gefragt. In einem ganz bestimmten Format muss gefragt werden. Der Anwärter muss auf die Knie und diesen Spruch sagen: „Mei, Du fesche R-Braut! Ich bitte hochachtungsvoll um einen R-Kuss! Du Perle im Schwabenland!“ Ich weiß, ist abgedroschen. Aber ich kann nichts dafür, ich find es trotzdem toll, dass die Männer einmal im Jahr gezwungen sind ein richtiges Brim-Bam-Borium nur wegen eines einzigen Kusses zu machen! Ich kann nichts machen, ich find das sooooo old-fashioned und deshalb so romantisch! Die R-Braut führt natürlich eine Strichliste und jeden Abend wird mit ihren Mädels untereinander ordentlich angegeben. Ja, so eine Stadt im Ausnahmezustand lässt uns wieder zu Teenagern auf dem Schulhof mutieren. Aber, ich fand es cool! Das ganze Paket   😉
Und den Mittwoch, den habe ich glatt und sauber zum Erholen benötigt. Und das war echt nötig. Ich habe mich auf dem Bürgertreffen, den Sonntag mit zahlreichen Bands in der Stadt, den Montag mit Bürger-Frühstück um sieben morgens, Festumzug von 9 bis 12 Uhr mit anschließenden Biergarten-Besuch auf dem Rummel (sehr ausgedehnt) bis am nächsten Morgen um zwei, am Dienstag Adlerschießen (keine Angst, Holzsymbole) und Alten-Schießen, dann wieder Biergarten und durch schlendern auf dem Rummel und Kotz-Schleuder Begutachtung, Feuerwerk und danach tanzen im Bierzelt – mit dem ganzen Programm hab ich mich diese Tage so verausgabt, dass ich echt am Mittwoch mal etwas digastricus da stand… oder lag… oder saß… Ich werde alt     😛
Aber der Ausruhtag gestern hat mich wieder zurück zu normal gebracht.

Heute Morgen musste ich dann früher raus. Weil ich nämlich gleich um halb acht zu der Nachbesprechung von meinen MRT-Befund zum Orthopäden musste. Der hat mir drei Spritzen in die Wirbelsäule, oder hinter die Wirbelsäule oder wo auch immer gesetzt, weil zwei unterschiedliche Nerven bei mir entzündet sind. Diese Fieslinge haben mir auch die Schwierigkeiten beim Laufen verursacht. Und die Schmerzen danach. Der Ortho behauptete es wäre danach viel besser. JA  VON  WEGEN!  GELOGEN!  Ich habe den ganzen Tag während der Arbeit meinen Rücken dreifach, als sonst gespürt. Jeder Wirbel hat geschmerzt. Und da war dieses Brennen und dieses Ausstrahlen. An dem unteren Wirbel, bei welchem er spritzte auf die linke Seite hin, an dem mittleren Wirbel (der schmerzt jetzt immer noch) strahlen und brennen auf die rechte Seite, der obere gespritzte Wirbel strahlte und brannte zu den Schultern. Ey… ich sag’s Euch. Glaubt keinem Arzt, vor allem nicht, wenn er eine Spritze in der Hand hält… außer er versichert Euch, dass ein total geiles Mittel drin ist, das eindeutig unter das Betäubungsmittel fällt. Sonst glaubt ihm nicht!
Nun ja, jetzt bin ich mal gespannt, ob die Beschwerden abklingen, ob ich mich morgen im Bad fertig machen kann, ohne mir schmerzhaft den Bereich über dem Steißbein zu reiben, und ohne dass ich mich zwischendurch hinsetzen muss. Laut Ortho muss ich innerhalb von einer Woche eine drastische Verbesserung verspüren. Und damit das nicht mehr wieder vorkommt, habe ich eine Heilmittelverordnung zu einer weiteren Physio verschrieben bekommen.
Seit drei Monaten mache ich ja bereits eine Physio, wegen meines schiefen Auftretens auf dem linken Bein, dem Abknicken in Sprunggelenk deswegen und dem daraus resultierenden schiefen Ganges. Das hat schon super viel gebracht und meine Therapeutin ist echt klasse. Ich werde die Physio zur Behebung der „Funktionsstörung“ im Rücken auch mit ihr machen.

Die Physio macht mir Spaß. Es gefällt mir, mich um meinen Körper zu kümmern. Und wenn ich die ersten Besserungen in meinem Rücken verspüre, dann darf ich wieder anfangen zu laufen. Aber bei der Veranstaltung, diesem Lauf, auf dem ich letztes Jahr einen Halbmarathon lief, wird es wohl dieses mal lediglich zu einem Viertelmarathon Nordic-Walking reichen. Mein Stolz hat daran ordentlich zu knabbern. Aber es bringt nichts wenn ich in 8 Wochen meine Muskeln und meine Wirbelsäule unter Umständen wieder in den Zustand bringe, in welchen ich sie seit Januar diesen Jahren ertrage. Deshalb lieber mitmachen und nur Walken, und die Nervenentzündung richtig auskurieren.

Entwaffnende Männer – oder ich kann nicht, weil er zu anständig ist!

Raise your weapons!
Raise your weapons!

 

Es gibt Männer, die berauben mich meiner Waffen.
Bzw. machen sie mich lammfromm und brav, so dass ich meine Waffen nicht zücke und nicht einsetzte….

Was sind meine Waffen?
Frechheit, Lächeln, Flirten, Anspielungen, den Ball zu spielen und wieder annehmen, mit dem Feuer spielen, Kokettieren, Charme, Interesse am Gegenüber, Necken, Weiblichkeit….
Ich kann mit diesen Eigenschaften gekonnt und taktisch umgehen.

Meistens….

 

Doch dann gibt es diese Männer, da geht das nicht.
Da kann ich nicht spielen. Es funktioniert einfach nicht!

So eine Art Mann ist Mo-Potential Nr. 8.
Wieso?
Er ist selbst so schüchtern und macht einen so dermaßen hochanständigen Eindruck, dass ich einfach nicht mit diesem Charakter flirten und spielen kann.
Es ist schlicht weg unmöglich.
Er ist höflich, nett und klug.Ich habe Mo-Potential Nr. 8 nun bereits schon das vierte Mal diesen Samstag gesehen.
Jedes Mal werde ich behandelt wie eine Dame.
Aber: es fliegen nicht die Fetzten, bzw. es sprühen nicht die Funken.
Diese Schüchternheit von Mo färbt auf mich ab und entwaffnet mich.
Ich kann ihn mit meinen weiblichen Waffen sozusagen nicht abknallen….

Und daweils bin ich ja so eine, die gerne ausprobiert…. ich probiere gerne aus, wie küsst das Gegenüber? Wie fühlen sich seine Arme um mich herum an, wenn er mich hält?
Aber verdammt nochmal!!! Ich will auch umworben werden! Ich will flirten! Und wenn das alles sich gut anfühlt, dann will ich das ganze Paket testen – dann will ich mit dem Mann ins Bett. So bin ich nun mal – ich muß ausprobieren!
Aber so wie es aussieht kommt es bei Mo-Potential Nr. 8 gar nicht dazu, denn ich brauche auch dass beide Parteien miteinander „spielen“.

*Großer*Stoßseufzer*

Nun ja…. wie dem auch sei.
Wir waren am Samstag in dem Film „Monsieur Claude und seine Töchter“ – ein großartiger Film!
Dannach waren wir was trinken im Irish.
Und nach meinem Viertelchen Rotwein habe ich ihn ermutigt, was das Zeugs hält!
Ich habe zu Mo-Potential Nr. 8 gesagt, dass er gerne auch spontan bei mir anrufen darf…. Jederzeit!!!
Und dass er auch gerne jederzeit sagen darf, wenn er was mit mir machen will oder eine Idee hat!
Oh man, also… eigentlich kann ich mich ja gleich ihm auf den Bauch binden.

Auf jedem Fall sind alle vier Treffen zu stande gekommen, weil er mich sehen wollte, aber nichts konkret machte und ich in das Konktete ganz klar hinein führte!
Jetzt mag ich irgendwann nicht mehr. Entweder er will, und tut auch mal selbst… oder er will nicht! Punkt-aus-Ende-Fertig-Amen!

Oder ich übe an Mo-Potential Nr. 8. Irgendwie werde ich es ja wohl schaffen über meinen Schatten zu springen und auch meine Waffen einzusetzten, wenn ein Kerl eben selbst keine hat…. Das könnte ich natürlich auch tun, ich weiß nur nicht, ob ich wirklich diese Zeit investieren möchte.

Magischer Feenstaub in der Nacht

Meine Lieben… Hola die Waldfee…. habe ich ein Erlebnis hinter mir!

Ich bin im Dauergrinse-Modus! Die Endorphine ließen heute nicht nach!

Ich habe mich nämlich gestern mit dem Potential Nr. 5 getroffen, den Typ den ich im Parkhaus an der Firma angequatscht habe und ihn um seine Telefonnummer fragte. Und ich habe ihn dann einfach bis heute morgen behalten!

Wir haben uns auf sieben gestern abend verabredet. Wie in jeder Stadt in Deutschland, die eine gewisse Anzahl an Einwohner aufzuweisen hat, gibt es auch in unserer Stadt ein Irish Pub. Hier hatten wir ausgemacht. Telefoniert hatten wir schon die letzten zwei Wochen immer wieder mal und viel sms-geschrieben.

Er war voll süß und hat mir eine Flasche selbstgemachten Eierlikör mitgebracht. Und dann saßen wir da und haben gequatscht. Ewig….Und ich trank einen Weißwein nach dem Anderen. Wir flirteten ziemlich heftig. Und ich wusste sehr bald: „Dich, mein Knackarsch, will ich heute abend mit heim nehmen!“
Weil es so ein lauer Frühlingsabend war, saßen wir draußen. Und der Tisch zwischen uns war so breit. Als er einmal von der Toilette zurück kam, setzte ich mich neben ihn. Ich dachte mir, da ist dann der „Zugriff“ einfacher!
Und ich weiß nicht, ob es der Wein war, oder das Flirten… auf jedem Fall, wollte ich von diesen Mann unbedingt geküsst werden!
Kennt ihr das? Ihr sitzt wo mit jemanden und alles in Euch konzentriert sich nur auf das Gegenüber. So sehr, dass sogar die Umwelt verschwindet. Man hat nur diese Person im Fokus. Genau so ging es mir gestern mit Potential Nr. 5.
Als ich mir nochmals einen Wein bestellte, meinte er, dass er ja auch gerne was trinken würde, aber er müsse ja noch heim fahren. Ich daraufhin: „Du darfst gerne was trinken, denn Du schläfst heute Nacht bei mir!“
Sein Gesichtsausdruck war etwas verdutzt und er entgegnete mir mit einem langgezogenen „Ooooookaaayyy…“
Aber anstatt einer positiven Antwort bestellte er sich somit einen Cuba-Libra= das war ein eindeutiges „Ja“.
Wir redeten weiter und lachten und ich saß da und dachte mir: „Mein Gott! Küss mich endlich!“ Aber er tat es nicht.
Irgendwann, es war mittlerweile schon nach Mitternacht ~ Die Luft wurde kühler und ein sanfter Wind zog auf und streichelte um mich herum und trug einen angenehmen, warmen Duft mit sich ~ bezahlte er und nahm meine Hand.
Wir liefen zu mir. Und so viel wir zuvor geredet hatten, sprach die 15 Minuten Fußweg bis zu mir keiner von uns Beiden ein Wort. Wir hielten uns einfach nur an der Hand. Ich habe in diesen Minuten nicht einmal etwas gedacht. In meinem Kopf war einfach nichts… angenehme Stille in meinem Kopf!
Bei mir angekommen, setzten wir uns in die Küche und ich machte Potential Nr. 5, der Danny heißt, einen Gin-Tonic… und mir auch. Und wir redeten weiter.
Das ging noch ewig so und ich dachte mir, dass ich bald platze vor Ungeduld!
Warum küsste dieser Typ mich nicht!
Maaaaaan… da waren so viele Momente in denen wir uns schon so nah waren… es war nur noch einen Wimpernschlag entfernt… und immer, wenn unsere Lippen sich fast berührten, spürte ich schon dann, wie mein Herzschlag sich exponential erhöhte und so ein Surren in der Luft lag…. mein Feenstaub war zurück… Ich schwöre in der Luft glitzerte es jedes Mal ein bisschen mehr, wenn unsere Lippen nur noch einen Zentimeter von einander entfernt waren.

Lady K.: „Findest Du nicht, dass dieses Zwischenmenschliche mit zunehmender Reife immer schwieriger wird?“
Danny: „Was meinst Du?“
Lady K.: „Nun komm schon… sei mal ehrlich: Wenn wir 16 oder 17 Jahre alt wären, dann hätten wir schon längst die wildeste Knutscherei.“
Danny: „Mag sein… Wieso? Willst Du eine Knutscherei?“
Lady K.: „Verdammt noch mal! Jaaaahaaa! Ich warte seit ungefähr vier Stunden darauf, dass Du mich endlich küsst!“
Danny grinst unverschämt: „Ich weiß… Und das gefällt mir!“
Lady K.: „Boah! Wie bitte? Das ist ja… also dafür sollte man Dich… also… *schnauf*prust*“
Danny grinste immer noch unverschämt, und zwar sowas von….
Lady K.: „Ich würde einfach wissen wollen, wie Du küsst. Denn weisst Du, wenn Einer nicht gut küsst, dann geht mal gar nichts bei mir!“
Danny: „Ööööhhhh…Bisher gab es keine Beschwerden. Oder sie haben nichts gesagt.“
Lady K.: „Ich würde was sagen. Und Du könntest dann im Gästebett übernachten.“
Mein Gott! Diese Augen… wie er mich mit diesen blauen Augen fixierte… ich bekam eine rießen Gänsehaut!
Lady K.: „Und ich gestehe: Ich bin auch schon seit mindestens drei Stunden scharf auf Dich. Verdammt-noch-mal!“

Danny grinste weiter sein unverschämtes Grinsen und fixierte mich einfach nur mit diesem Stahlblick. Und ich blieb nun stumm. Von meiner Seite aus war alles gesagt!
Meine Unterlippe schob sich trotzig vor… Ich war kurz davor beleidigt zu werden!
Und dann auf einmal, nach einer gefühlten Ewigkeit des Fixiert-Werdens von Danny, spürte ich seine Hand in meinem Nacken und er zog mich zu sich ran. Der Herr hatte wohl beschlossen, dass ich genug mit Warterei gequält wurde.
Seine Lippen auf meinen waren wunderbar und machten mir definitiv Lust auf mehr!
Ich ergriff die Initiative, nahm ihn wortlos an die Hand und führte ihn ins Schlafzimmer.
Ich drückte ihn ins Bett und setzte mich auf ihn.
Seine Hände unter meiner Sommerbluse waren unglaublich weich und warm auf meiner Haut. Ganz langsam ging alles… wie wir uns nacheinander unserer Kleidung entledigten… alles ganz langsam…
Und da war sie wieder: Meine Ungeduld! Ich dachte mir echt, ich werd nicht mehr… „Mach mal hinne!“ schrie es in mir zu ihm…. aber ich blieb stumm.
Und dann beschloß ich, mich zu entspannen und mich darauf einzulassen.
Und es wurde wunderschön…. und sehr intensiv. Ich hatte das so noch nie mit einem Mann. Jeder Milimeter von meinm Körper wurde von ihm geküsst und gestreichelt und hin und wieder leicht gebissen – aber nur ganz zart. Dieses sich nach und nach und nicht in Hektik sich gegenseitig widmen, war für mich fast Neuland und erregte mich nicht weniger, als das Fast-Foward, das ich sonst so kannte.
Und siehe da… irgendwann waren wir wirklich ganz nackt.
Ich umfasste sein Glied und – ohne jetzt zu labbern – dachte ich werd nicht mehr!
Noch eine Premiere für Lady K. Ich wunderte mich, gelinde ausgedrückt, um den beträchtlichen Umfang!
Und ohne Flax – der Umfang war so beträchtlich, dass ich sogar ein bisschen den Schiesser bekam!
Also, ich konnte ja jetzt echt doch schon einiges an Erfahrung sammeln, aber dass Einer so „dick“ ist, hatte ich bis jetzt auch nicht und da hatte ich schon bedenken, ob das wohl gut gehen könnte. Und dazu auch noch irgendwie größer, wie sonst so immer. Aber ich beschloss mich wieder zu entspannen.
Danny merkte wohl meine Unsicherheit und meinte zu mir: „Kein Angst… Ich bin vorsichtig.“
Er streichelte mich weiter und das Gefühl „Haut auf Haut“ war einfach nur unsäglich schön.
m_2810912_MZ5tHrbi457s.jpg.640Wenn er mich dann zwischen seinen Küssen mich leicht biss, dachte ich ich verliere noch den Verstand! Danny’s Körper ist (nicht nur wegen dem zuvor erwähnten) pralle Männlichkeit. Schon alleine diese Arme von ihm! Und diese Schultern! Sein ganzer Rücken! Und dieser Arsch! Mit diesen Beinen dann noch…. *Seufz*

Und dann hob er mich auf sich… und drang in mich ein. Es war schon erst etwas gewöhnungsbedürftig… Aber dann wurde es doch wunderbar. Nur bei einer Stellung hat es wegen seines Umfangs und seiner Göße echt weh getan. So feinfühlig, wie Danny aber ist, hat er das sehr schnell gemerkt.
Und mein Güte – der hatte eine Kondition!
Es endete dann schließlich mit mir unten… 🙂
Er lag leicht auf mir drauf und küsste noch meinen Hals. Ich hatte immer noch die Augen geschlossen und meine Oberschenkel zitterten.
Lady K.: „Das war die beste Entscheidung des Tages Dich mit zu mir zu nehmen…“
Danny biss mich in die Schulter, ich zuckte und meinte nur: „Danke…“

Wir sind dann totmüde eingeschlafen. Bevor wir einschliefen schaute ich auf die Uhr: Es war fünf Uhr. Der Morgen dämmerte bereits und die Vögel sangen mich mit ihrem Morgenlied in den Schlaf.
Um neun waren wir schon wieder wach…. und taten zuerst mal das, womit wir auch aufgehört haben.
Dann sind wir aufgestanden und Danny bekam noch zwei Tassen Kaffee von mir und wir unterhielten uns. Ich war ein bisschen arg verplant, nach dieser kurzen Nacht 😉
Frühstücken wollte er nichts, denn er war um zwölf zu einem Mittagessen eingeladen.
Und um halb elf dann ging er.
Wir verabschiedeten uns mit einem Kuss und einer innigen Umarmung.
Wie es jetzt weiter geht, weiß ich noch nicht.

Ganz Anders als noch vor zwei Jahren!

Ich muß mir mal wieder ein bisschen Mut zu sprechen.
Ich bin gerade im Büro in einer verfahrenen Situation und ich weiß nicht, ob ich manipuliert werde oder nicht.
Daran möchte ich aber gar nicht denken. Ich glaube erst mal immer an das Gute im Menschen.
Und die Luft roch heute auf der Arbeit anders. Oder waren es nur meine Befindlichkeiten? Keine Ahnung.
Auf jedem Fall war ich heute schon einmal beinahe den Tränen nahe und beim Nach-Hause-Fahren im Auto hatte ich fast sogar den Glauben an meine eigenen Fähigkeiten verloren und dachte ich komme nicht mehr weiter.

Jetzt, nachdem ich so ein bisschen mich abgelenkt habe mit Euren Blogs, bin ich schon wieder etwas relaxter.
Mein Kosmos bestand heute nämlich nur aus diesem besagten schlecht-Luft-machen-und-schwieriger-Kunde-Situation. Hier an dieser Stelle nochmals ein herzliches DANKESCHÖN an all Euch fabelhaften Blogger da draußen!
Ihr seid meine Bildzeitung… ihr zeigt mir, dass das Leben auch andere Sichtweisen hat, vorallem, wenn ich so festhänge, wie ich es zuvor tat… Aber ich schweife ab 😉

Nun ja, das sind die Herausforderungen meines beruflichen Alltags.
Aber… ich muß das auch Positiv sehen.

Erstens mal lerne ich in solchen Situation viel. Selbst wenn vieles Negativ ist, aber das Positive an allem Negativen ist auch immer eben die lehrreiche Erfahrung, die ich dann mitnehme.
Zweitens könnte, wenn ich das jetzt geschickt einfädele sogar noch mehr dabei herausspringen als ursprünglich gedacht und geplant.
Drittens hat mich ein Kollege, von dem ich fast annahm, dass er mich eigentlich nicht leiden kann, heute wirklich super unterstützt! Das fand ich soooo toll!Und Viertens ist es wieder eine Chance über mich hinauszuwachsen. Diese Chancen finde ich, sollte ich auch ergreifen.

Und hiermit: TSCHAKA! Ich schaffe das! Lady K rocks it like a beast... 

However… jetzt zu erst mal zu der schönsten Nebensache der Welt: Der LIEBE und das FLIRTEN (das andere mit 3 Buchstaben kann ich nicht nennen – gab es heute leider nicht *fiesgrins*)
Ich habe am Samstag ein Date. Ich nenne ihn der Einfachheithalber Potential Nr. 4.
[Ja, ich weiß… eigentlich hätte ich schon viel früher mit der Einfachheit anfangen sollen, anstatt solche Spitznamen wie Vampirauge oder Schnuckelchen zu vergeben. Ich habe mich ja seit Oktober letzten Jahres nun schon mit 13 Männern getroffen. Aber erst bei High-Potential-Nr. 3 fing die Nummerierung an.]
Und ich habe heute die Telefonnummer von einem Typen abgestaubt. Einfach so. Im Parkhaus von der Firma. Das heißt, wenn ich es mir gerade so recht überlege, dann kann ich ja gaaaaar nicht so verzweifelt heute wegen der verfahrenen Situation im Büro gewesen sein, sonst hätte ich das ja schlecht hingekriegt.
Eine andere Erklärung wäre natürlich nach wie vor, dass ich schon ein bisschen ein Adrenalinjunkie bin und ich auch spannende Augenblicke geradezu suche. Und dieser Augenblick war wirklich mehr als spannend.
Dieser prickelnde Augenblick, wenn ich ihn sehe und mir denke: „Hey… Du könntest mir gefallen!“
Daraufhin gucke ich natürlich erst mal wieder woanders hin, um aber in der nächsten Millisekunde schon wieder hinzuschauen, um noch mehr Details einzufangen. Und da bin ich dann nicht anders, als es so manchen Männer nachgesagt wird. Ich schaue auf den Arsch! 🙂
Und – oh ja…. der war knackig und wohl geformt… 🙂 Hier huschte ein leicht versautes Lächeln über mein Lippen…
Und dann der Moment in dem ich beschließe, dass ich mich traue… dass ich ganz offen ihn anschaue, vielleicht sogar ein bisschen fixiere, denn er muss ja merken, dass ich Blickkontakt aufbaue.
Er bemerkte es…. und unterbrach sein Gespräch mit einem anderen Mann.
Und schaute rüber…. Ich lächelte ihn offen an… er lächelte zurück.
Weil er aber im Gespräch mit Jemanden war, und wir nun mal ein Bürokomplex sind, so dass davon auszugehen ist, dass das Gespräch geschäftlicher Natur ist, bin ich natürlich nicht hineingeplatzt, um ihn anzusprechen.
Aber da ich ja ganz oft ein Glückskind bin – und so hier auch wieder – verabschiedete sich der Gesprächspartner und stieg in sein Auto. Das war mein Signal. Ich ging zu ihm und plauderte ein bisschen. Zwar oberflächlich alà „Hey, ich habe Dich noch nie in der Kantine oder im Kiosk gesehen… bist Du neu hier? Bzw. Arbeitest Du überhaupt hier?“
Aber es war effektiv. Wir unterhielten uns. Und dann fragte ich ihm einfach, ob er mal Lust hätte sich mit mir auf ein Date zu treffen und ob ich seine Telefonnummer bekomme. Er gab sie mir und ich versprach mich zu melden. Mein Herz pochte die ganze Zeit so laut, dass es mich wundert, dass er es nicht hörte!

Auf meinem Weg

Mir war egal, dass er im Gegenzug meine Nummer nicht erfragte. Ich hätte sie ihm eh nicht gegeben. Ich gebe auch den Jungs aus dem Portal meine Nummer erst, wenn ich einmal mit unterdrückter Rufnummer ein Gespräch hatte und mal vorgefühlt habe.
Aber ich lief dann weg… ging in den Eingang hinein und sobald ich um die Ecke war, tanzte ich einen kleinen Convidence-Dance und war mal wieder so stolz auf mich – wie nochmal was – dass ich mich um solche Dinge auch selber kümmere und mich somit hier unabhängig mache darauf zu warten, dass die Herren der Schöpfung mal in die Pötte kommen.
Von dem her gibt es vielleicht auch noch bald ein Date mit Potential Nr. 5 😉
Und das ist auch alles ganz anders, als noch vor 2 oder 3 Jahren. Egal ob beruflich oder auch mit meinen Flirts… und ich habe das Gefühl es ist gut so… 🙂

No Date this sunday… because I want it to be MY sunday!

my sunday belongs to me
my sunday belongs to me

Ja, meine Lieben.

Ich hätte mich gestern nachmittag mit Helle treffen sollen.

Aaaaaaaaber: Umso mehr die Uhrzeit vorrückte, um so lustloser wurde ich.
Ich wurde lustlos. Und ich war auch noch nicht ganz gesundheitlich auf der Höhe.
Da wurde mir klar, wenn ich an diesem Sonntagnachmittag zu dem Date gehen würde, dann wäre es ohne Spaß und ohne große Emotionen. Es wäre eine Pflichtveranstaltung!
Ein Termin, der im Kalender steht, den ich einhalten MUSS!

Ob dieses Date dann wohl unter einem guten Stern steht, oder schon von vorneherein zum Scheitern veruteilt ist? fragte ich mich selbst. Ja, das wäre es….. es wäre vergeudete Zeit, für mich und für ihn.
Nicht weil grundsätzlich keine Möglichkeit besteht, dass vielleicht etwas werden könnte. Nein, einfach weil ich sowieso mit negativ aufgeladenem Karma dort aufgekreuzt wäre.
Ich hatte gestern, an diesem Sonntag, einfach überhaupt keinen Nerv und fühlte auch, dass mein Kopf noch ein bisschen in der Erkältung hängt – so dass ich mir nicht die volle geistige Kapazität zu schrieb um mich ganz jemand Neues zu widmen.
Mich auf jemand Neuen einzustellen… und so was…. ihr wisst schon.

Also, habe ich das Date abgesagt. Keine Sorge… Helle kommt auch aus meiner Stadt. Es war also nicht so, dass er von was-weiß-ich-wo anreisen musste und ich ihn erst auf der Straße anrief.

Ich habe es ihm genau so geschildert, wie oben schon beschrieben: Dass ich mich gesundheitlich noch nicht vollkommen auf der Höhe befinde, dass ich möchte unser erstes Life-Zusammentreffen macht beiden Spaß und dass wenn ich das Date wahrnehme es lediglich eine Pflicht sei, und ich das nicht möchte.
Und wieder habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich anscheinend verstanden wurde und mir wurde sogar beigepflichtet.
Anscheinend kann man wirklich nicht so viel falsch machen, wenn man sich mit seinem Inneren den Menschen mit teilt.

So kann ich Euch also leider keinen Gossip von einem Date erzählen. Kein Gelästere heute 🙂

So wie wir Frauen eben sind, habe ich mich zuvor, bevor ich Helle beichtete, bei FS-Mädel mein Herz ausgeschüttet.
Ist ja klar – Weiber eben 🙂 Beschließen Dinge, während sie darüber sprechen… Es werden sozusagen im Konklave Entscheidungen gefällt…
Ja… diese Vorurteil der Kommunikationsfreudigkeit trifft auf mich voll und ganz zu. 🙂
FS-Mädel hat ihre „Freundschaft-Plus“ übrigens wieder im Griff. Allerdings muß es der gute Bursch ja so dermaßen auf der Matratze drauf haben, dass FS-Mädel sich glaube ich bald zur Nymphomanin entwickelt. Ich gönne es ihr und bin ehrlich gesagt aber trotzdem ein klitzekleinesbisschen neidisch.
Aber die Zeit kommt schon noch, und wenn ich krampfhaft versuche einen Mann ins Bett zu zerren, dann wird daraus sowieso nichts.
Und Jeden nehme ich ja auch nicht…. Das ist die Crux: ich bin einfach anspruchsvoll und ohne diesen Feenstaub, der dann zwischen einem Mann und mir beim Flirten in der Luft brennt, geht nix….

Mein lustiger Abend mit AL…spätestens mit 60 heirate ich… und der Tagesverwechsler

Ich war ja am Donnerstagabend dann noch mit AL aus.

Und weil ich ja an diesem Tag so verplant war, habe ich natürlich auch dementsprechend nicht-ganz-Wach mit AL schon mittags telefoniert und mit ihm Treffpunkt und Uhrzeit vereinbart.
Allerdings war ich mir dann am späten Nachmittag dann nicht mehr so sicher, was die Uhrzeit betraf.
War es jetzt sieben, halb acht oder acht? Ööööööhhhh… lieber nochmal nachfragen.
Ich schrieb eine sms. Aber geantwortet hat nicht AL, sondern der Rocker.
Oh nein, Mist… das falsche Fenster angeklickt und den falschen Mensch angeschrieben.
Also… Ruder zurück… und sms an meinen lieben Bekannten AL.

Dann im Bad. Im Spiegel blickte mich Eine an, die so aussah wie ich. Aber irgendwie sah die viel fitter aus, als ich.
Die Eine: „Na Du… hängst ein bisschen in den Seilen oder was?“
Ich: „Ach….komm sei still… Was heißt hier in den Seilen hängen? Ich bin halt aus unserem Rhythmus draußen. Oder hast Du etwa nicht bemerkt, dass ich in letzer Zeit erst zu sehr außergewöhnlichen Zeiten hier stehe?“
Sie: „Doch… doch… habe ich schon bemerkt und habe mich auch gefragt, wo denn Prinzesschen bleibt. Aber jetzt bist Du ja da. Und was willst Du jetzt für AL machen? Standard-Make-up und das ganze Tutsi-Tutsi?“
Ich: „Nein… ich treffe mich mit AL. Da muss ich kein Tutsi-Tutsi machen. Und wenn dann mache ich das für mich und sonst für niemanden!“
Sie: „Na…. jetzt mal nicht so empfindlich. Aber zum Leuchten brauchst schon noch einiges. Vielleicht hilft ja das kalte Wasser im Gesicht…“
Ich: „Ruhe… da drüben. Ich rücke jetzt mein Krönchen zurecht und dann wirst Du schon sehen, wie ich leuchte… Wirst schon noch staunen… Dir wird hören und sehen vergehen… Ha!“

Und dann habe ich mich ein bisschen renoviert… Make-up, Lidgrundierung, grauer Lidschatten, Lidstrich, Augenbrauen nachgezogen, Wimperntusche, Lippenstift und ein bisschen Sonne auf die Wangen. Und weil ich es bequem haben wollte, einfach nur mein graues Strickkleid, Leggings und Stiefelchen.
Selbst die Eine aus meinem Spiegelbild gab mir two-thumbs-ab. Und das soll mal was heißen, wenn diese Nörglerin da im Spielgel mal nichts zu meckern findet.

Mit AL war es sehr lustig. Zuerst waren wir italienisch Essen. Er hat nach meinen Date am 01.01 mit dem Rocker gefragt, und als ich das AL so geschildert habe, fiel mir auf, dass der Rocker schon ziemlich auf die Vollen gespielt hat, nach unserem Essen. Und dass ich diejenige war, die geblockt hat. Er war eben nicht der Richtige, denn sonst hätte ich bestimmt seine Annäherungen super gefunden. Er wollte z.B. nach dem Date, dass ich mich bei ihm einhake, als wir zum Parkplatz liefen. Und später, wollte er meine Hand halten. Aber es hat eben für mich nicht gepasst. Ich habe dann gesagt, dass mir kalt ist und ich meine Hände nun in die warmen Manteltaschen stecken muss. AL fand, dass ich fies zu ihm war. Finde ich nicht. Aber AL ist ja ein Mann und hat dementsprechend immer sehr Mitleid mit seinen Artgenossen.
Nachdem Italiener sind wir in eine Cocktailbar. Und haben über dies und das geredet und wie lange wir uns schon kennen… was wir schon gemeinsam unternommen haben… was wir erlebt haben… und in was für Situationen wir vor Allem uns gegenseitig erlebt haben.
Und dann fiel uns auf, dass wir uns seit über 8 Jahren kennen, und immer in Kontakt waren, selbst als AL im September 2012 nach Frankfurt zog. Nicht mal das hat der Freundschaft den Abbruch gegeben. Aber es gibt kein einziges Fotos von uns.
Also, haben wir das spontan nachgeholt. Wir haben einfach die Jungs am Nebentisch gefragt. Sind super Fotos geworden!
Und dann haben wir herumgesponnen.
AL hat gemeint, dass er eigentlich so in seiner Lebenssituation ganz zufrieden ohne Partnerin im Moment ist. Ich meinte, dann dass ich schon gerne jemanden hätte mit dem ich das „Abenteuer Leben“ gemeinsam bestreiten kann.
Und dann kam es irgendwie dazu, dass wir vereinbart haben, dass wenn wir mit 60-Jahren noch niemanden gefunden haben, dass wir dann heiraten. Mit Handschlag haben wir das besiegelt…
Jawohl… also… dann…. wenn ich bis dahin noch blogge, dann werdet ihr es erfahren, wann das große Fest steigt, gelle. 🙂

Es wurde wieder nach ein Uhr Nachts, als ich zu Hause ankam.

Dann nach Ausschlaufen… meinen üblichen verpeilten Stunden des Wach-werdens….habe ich dann gleich die Bilder von Weihnachten von meiner Familie und auch die Bilder von AL und mir auf einen USB-Stick gezogen und bin in die Stadt um diese in der Drogerie ausdrucken zu lassen.
Ich war noch bepackt mit zwei riesen Plastiktüten befüllt mit Klamotten, die ich zu meiner Mama in den Second-Hand-Laden geben wollte und auch einige Klamotten, von denen ich wusste, dass sie meine Mutter nicht nimmt (weil es zu wenig Marke ist). Die Kleider und Handtaschen (ja… ich habe Handtaschen ausgemistet), die meine Mutter nicht verkaufen will gebe ich immer in einen gemeinnützigen Second-Hand-Laden. Dort bekomme ich dann zwar kein Geld, aber mit dem Erlös der Kleidung werden gemeinnützige Projekte unterstützt. Es ist praktisch eine Spende dann.
Die Tüten ware wirklich schwer, ich dachte auf den Weg zum Laden von Mama meine beiden Arme fallen gleich ab. Und dann stehe ich vor geschlossener Türe. Meine Mutter hat beschlossen „Urlaub“ zu machen… naaaaaa Tooooooooll!
Aber die Sachen als Spende, die habe ich dann noch abgegeben. Dann war es auch ein bisschen leichter.
Die Designer-Kleidung (, die aufgrund meiner Abnahme von 9,5 KG zu groß ist – Hi hi hi hi… Tschaka tschaka… boogie-woogie), habe ich dann noch durch die City getragen, in die Drogerie zum Bilder ausdrucken und wieder heim.
Ich war alles in allem 2,5 Stunden unterwegs.

Dann zu Hause… habe ich später mit einem Menschen-Mann telefoniert, mit dem ich schon netten schriftlichen Kontakt hatte. Wir haben über eine Stunde miteinander telefoniert. Manchmal denke ich mir echt, ich sollte die Dauer dieser Telefonate beschränken. Aber es war eben ein sehr nettes Gespräch… 🙂
Jetzt will dieser eventuell nächsten Samstag in meine City kommen um mich kennenzulernen. Der gute Herr wohnt eine Stunde Autofahrt von mir entfernt.

Nach dieser Telefoniererei mit dem Menschen-Mann, habe ich nochmal AL angerufen, zum Fragen, wo er denn gerade ist, weil ich ihm unsere Fotos vorbeibringen wollte. Eben – damit er immer weiß, was er sich da dann mit 60 antut.
Zudem habe ich zu den Bildern an AL einen Brief geschrieben. Ich schrieb ihn einen Brief mit 30 Punkten, die ich an ihm mag, und die ihn für mich außergewöhnlich machen. Warum 30? Hat keine Bedeutung. Die Seite war dann eben voll… 🙂
Er war in einer Bar, mit Himmelstürmer (bei dem hat er während seines Heimatbesuches übernachtet), Himmelstürmers strange Voll-Weib-Freundin, Himmelstürmers noch seltsamerer zweigesichtigen-Schwester und nochmal 3 Bekannten, die ich noch nicht kannte. Und irgendwie bin ich total mit den Tagen durcheinander gekommen. Wahrscheinlich wegen diesen vielen Feiertagen und dem durchbrochenen Rhythmus… aber mir war nicht klar, dass Freitag ist. In der Bar angekommen habe ich mich gewundert, dass so viel los ist. Die Bar war proppen-voll. Und warum denn alle so aufgebrezelt waren? Und da dämmerte es mir… „Oh… Freitagnacht… Ausgeh-Abend in der City…“ Ich stand da im absoluten Alltagslook. Ich hatte mir nicht mal die Haare gemacht (Pferdeschwanz – Ende), trug meine dicke schwarze Brille auf der Nase und fiel komplett aus der Reihe mit meinem Strickrock.
Einen Bekannten von den dreien, den ich noch nicht kannte, habe ich dann aber ganz schnell kennengelernt… Man man man… haben wir geflirtet… Aber wiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeee! Hola-die-Waldfee! Verabschiedet habe ich mich bei ihm dann mit: „Aaalso…. wegen der überbackenen American-Nachos, die Du von mir versuchen möchtest…. Himmelstürmer hat alle meine Kontaktdaten oder Du findest mich in dem Portal.“
Das mit den Nachos ist entstanden, weil es die Bedingung beim Bezahlen nicht gerafft hat und ihm meine Nachos aufgedrückt hat. Er hat sie also mitbezahlt, ich wollte ihm das Geld wieder geben, er meinte ich hätte vorher von einem Nacho-Rezept erzählt und das will er als Gegenleistung. Und das mit dem Portal ist entstanden, weil er auch gerade datet – wir sind uns aber auf dem Portal noch nie über den Weg gelaufen. Aber dafür jetzt in der Bar….
Es war so kribbelig mal wieder so dermaßen zu flirten… und das dann auch noch, wenn man direkt neben dem Mann sitzt und nicht von einem Tisch voneinander getrennt wird. Das hat wirklich geprickelt und geflittert… und da war es wieder: Mein Feenstaub war wieder überall da… Hi hi hi….
Aber auch hier… jetzt mal gucken, ob er sich meldet oder nicht. Oder vielleicht läuft man sich ja auch wieder über den Weg. Ich persönlich würde mich über eine zweite Begegnung super freuen. Und ich wäre gespannt, ob die zweite Begegnung wieder so Prickelnd wäre.

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