Schlagwort: Date

Zeit verbummelt

Jetzt habe ich hier meine ganze Zeit verbummelt.
Ursprünglich habe ich den Rechner geholt, um schön einen Eintrag für mein digitales Tagebuch zu verfassen.
Über das Date am Freitag schreiben, von welchem ich beschlossen habe, dass ich es nicht als Date ansehen (obwohl der Abend wirklich schön und nett war).
Eher der Beginn einer sehr netten Freundschaft, auch weil er eben ein Kumpel von Himmelsstürmer ist.
Ich sollte mir einen Namen für ihn ausdenken….. hmhmmm, meine graunen Zellen arbeiten (aber eben langsam 🙂 ).
Ich nenne ihn mal…. hmhmmmm…. denk… überleg…. ratter…. dampf….. ich hab’s: Lone-Tom.
Weil er schon seit Längerem geschieden ist, und seitdem zwar immer wieder von einer Beziehung in die nächste stolpert, auch dann einige Monate mit den Damen verweilt (oder sie eben bei ihm) und trotzdem ist er eben immer alleine und einsam.

Tja, und weil ich jetzt so viel Zeit verbummelt habe, und anstatt meinen Tagebucheintrag verfasste, im Internet ganz schöne Kleider angeschaut habe, muss ich mich jetzt sputen, denn jetzt muß ich auf ins Bad, noch eine Kurzrenovierung bei mir machen und dann treffe ich mich ja mit Mäna zum Mexikaner.
Wehe ihr sie hat ihren doofen Typen dabei…. dann gnade ihr der Heiligste… 😛

Kurz-Telegramm am 12.11.

*morgen wieder Augenarzt*heute wieder höllische Augenschmerzen und Rötungen im Auge, zudem geschwollen rund um das Auge und die Haut verdickt sich*mache seit Ende August daran rum*war aber seit Ende September wieder vorbei*jetzt wieder da, so ein Scheiß*

*hatte im Büro wieder Arbeitsunlust*Komme manchmal einfach nicht voran, obwohl ich genug zu tun hätte und starre dann apathisch den Rechner an*total blöd*

*will immernoch 100 Jahre schlafen*

*brauche Urlaub*noch 7 Wochen durchhalten*

*habe im Januar eine Augen-OP*Termin heute bestätigt bekommen*Habe jetzt schon den großen Schießer*Angst schlotter*

*habe am Freitagabend ein Date, mit einem Mann, welchen ich schon letztes Jahr im Dezember über Himmelsstürmer kennengelernt hatte*Er hat Nummer von mir bei Himmelsstürmer erfragt*werde aber ohne Erwartungen hingehen, denn ich bin so was von fern ab vom Schuß vom Optischen her von seinen Vorgängermodellen*hoffentlich ist das Modell „Lady Unlust“ dann bei mir ausgetauscht gegen „Lady Fröhlichkeit“*

*bin generell grummelig*hatte aber auch bis jetzt und seit Samstag meine Tage, ob es wohl daran liegt*

*bin gelangweilt*ja, ich weiß gegen Langeweile kann nur ich was tun, lasst die Belehrungen*

*treffe mich am Samstag mal wieder mit Mäna*Neuen Mexikaner ausprobieren*

*habe heute festgestellt, dass ich seit 19.Juli keinen Kontakt mehr zu Öko-Gise hatte*

*heute Ideen-Notiz: digitales Lauftagebuch mit meinen wichtigsten Strecken und Fotos anlegen*wenn genug Material da ist, als Fotobuch machen lassen*

*freue mich totz gelangweilt-sein und sonstiger Unlust doch auf das Wochenende*Ja, so was wie Vorfreude ist dann doch da – zum Glück*

Entwaffnende Männer – oder ich kann nicht, weil er zu anständig ist!

Raise your weapons!
Raise your weapons!

 

Es gibt Männer, die berauben mich meiner Waffen.
Bzw. machen sie mich lammfromm und brav, so dass ich meine Waffen nicht zücke und nicht einsetzte….

Was sind meine Waffen?
Frechheit, Lächeln, Flirten, Anspielungen, den Ball zu spielen und wieder annehmen, mit dem Feuer spielen, Kokettieren, Charme, Interesse am Gegenüber, Necken, Weiblichkeit….
Ich kann mit diesen Eigenschaften gekonnt und taktisch umgehen.

Meistens….

 

Doch dann gibt es diese Männer, da geht das nicht.
Da kann ich nicht spielen. Es funktioniert einfach nicht!

So eine Art Mann ist Mo-Potential Nr. 8.
Wieso?
Er ist selbst so schüchtern und macht einen so dermaßen hochanständigen Eindruck, dass ich einfach nicht mit diesem Charakter flirten und spielen kann.
Es ist schlicht weg unmöglich.
Er ist höflich, nett und klug.Ich habe Mo-Potential Nr. 8 nun bereits schon das vierte Mal diesen Samstag gesehen.
Jedes Mal werde ich behandelt wie eine Dame.
Aber: es fliegen nicht die Fetzten, bzw. es sprühen nicht die Funken.
Diese Schüchternheit von Mo färbt auf mich ab und entwaffnet mich.
Ich kann ihn mit meinen weiblichen Waffen sozusagen nicht abknallen….

Und daweils bin ich ja so eine, die gerne ausprobiert…. ich probiere gerne aus, wie küsst das Gegenüber? Wie fühlen sich seine Arme um mich herum an, wenn er mich hält?
Aber verdammt nochmal!!! Ich will auch umworben werden! Ich will flirten! Und wenn das alles sich gut anfühlt, dann will ich das ganze Paket testen – dann will ich mit dem Mann ins Bett. So bin ich nun mal – ich muß ausprobieren!
Aber so wie es aussieht kommt es bei Mo-Potential Nr. 8 gar nicht dazu, denn ich brauche auch dass beide Parteien miteinander „spielen“.

*Großer*Stoßseufzer*

Nun ja…. wie dem auch sei.
Wir waren am Samstag in dem Film „Monsieur Claude und seine Töchter“ – ein großartiger Film!
Dannach waren wir was trinken im Irish.
Und nach meinem Viertelchen Rotwein habe ich ihn ermutigt, was das Zeugs hält!
Ich habe zu Mo-Potential Nr. 8 gesagt, dass er gerne auch spontan bei mir anrufen darf…. Jederzeit!!!
Und dass er auch gerne jederzeit sagen darf, wenn er was mit mir machen will oder eine Idee hat!
Oh man, also… eigentlich kann ich mich ja gleich ihm auf den Bauch binden.

Auf jedem Fall sind alle vier Treffen zu stande gekommen, weil er mich sehen wollte, aber nichts konkret machte und ich in das Konktete ganz klar hinein führte!
Jetzt mag ich irgendwann nicht mehr. Entweder er will, und tut auch mal selbst… oder er will nicht! Punkt-aus-Ende-Fertig-Amen!

Oder ich übe an Mo-Potential Nr. 8. Irgendwie werde ich es ja wohl schaffen über meinen Schatten zu springen und auch meine Waffen einzusetzten, wenn ein Kerl eben selbst keine hat…. Das könnte ich natürlich auch tun, ich weiß nur nicht, ob ich wirklich diese Zeit investieren möchte.

Ganz Anders als noch vor zwei Jahren!

Ich muß mir mal wieder ein bisschen Mut zu sprechen.
Ich bin gerade im Büro in einer verfahrenen Situation und ich weiß nicht, ob ich manipuliert werde oder nicht.
Daran möchte ich aber gar nicht denken. Ich glaube erst mal immer an das Gute im Menschen.
Und die Luft roch heute auf der Arbeit anders. Oder waren es nur meine Befindlichkeiten? Keine Ahnung.
Auf jedem Fall war ich heute schon einmal beinahe den Tränen nahe und beim Nach-Hause-Fahren im Auto hatte ich fast sogar den Glauben an meine eigenen Fähigkeiten verloren und dachte ich komme nicht mehr weiter.

Jetzt, nachdem ich so ein bisschen mich abgelenkt habe mit Euren Blogs, bin ich schon wieder etwas relaxter.
Mein Kosmos bestand heute nämlich nur aus diesem besagten schlecht-Luft-machen-und-schwieriger-Kunde-Situation. Hier an dieser Stelle nochmals ein herzliches DANKESCHÖN an all Euch fabelhaften Blogger da draußen!
Ihr seid meine Bildzeitung… ihr zeigt mir, dass das Leben auch andere Sichtweisen hat, vorallem, wenn ich so festhänge, wie ich es zuvor tat… Aber ich schweife ab 😉

Nun ja, das sind die Herausforderungen meines beruflichen Alltags.
Aber… ich muß das auch Positiv sehen.

Erstens mal lerne ich in solchen Situation viel. Selbst wenn vieles Negativ ist, aber das Positive an allem Negativen ist auch immer eben die lehrreiche Erfahrung, die ich dann mitnehme.
Zweitens könnte, wenn ich das jetzt geschickt einfädele sogar noch mehr dabei herausspringen als ursprünglich gedacht und geplant.
Drittens hat mich ein Kollege, von dem ich fast annahm, dass er mich eigentlich nicht leiden kann, heute wirklich super unterstützt! Das fand ich soooo toll!Und Viertens ist es wieder eine Chance über mich hinauszuwachsen. Diese Chancen finde ich, sollte ich auch ergreifen.

Und hiermit: TSCHAKA! Ich schaffe das! Lady K rocks it like a beast... 

However… jetzt zu erst mal zu der schönsten Nebensache der Welt: Der LIEBE und das FLIRTEN (das andere mit 3 Buchstaben kann ich nicht nennen – gab es heute leider nicht *fiesgrins*)
Ich habe am Samstag ein Date. Ich nenne ihn der Einfachheithalber Potential Nr. 4.
[Ja, ich weiß… eigentlich hätte ich schon viel früher mit der Einfachheit anfangen sollen, anstatt solche Spitznamen wie Vampirauge oder Schnuckelchen zu vergeben. Ich habe mich ja seit Oktober letzten Jahres nun schon mit 13 Männern getroffen. Aber erst bei High-Potential-Nr. 3 fing die Nummerierung an.]
Und ich habe heute die Telefonnummer von einem Typen abgestaubt. Einfach so. Im Parkhaus von der Firma. Das heißt, wenn ich es mir gerade so recht überlege, dann kann ich ja gaaaaar nicht so verzweifelt heute wegen der verfahrenen Situation im Büro gewesen sein, sonst hätte ich das ja schlecht hingekriegt.
Eine andere Erklärung wäre natürlich nach wie vor, dass ich schon ein bisschen ein Adrenalinjunkie bin und ich auch spannende Augenblicke geradezu suche. Und dieser Augenblick war wirklich mehr als spannend.
Dieser prickelnde Augenblick, wenn ich ihn sehe und mir denke: „Hey… Du könntest mir gefallen!“
Daraufhin gucke ich natürlich erst mal wieder woanders hin, um aber in der nächsten Millisekunde schon wieder hinzuschauen, um noch mehr Details einzufangen. Und da bin ich dann nicht anders, als es so manchen Männer nachgesagt wird. Ich schaue auf den Arsch! 🙂
Und – oh ja…. der war knackig und wohl geformt… 🙂 Hier huschte ein leicht versautes Lächeln über mein Lippen…
Und dann der Moment in dem ich beschließe, dass ich mich traue… dass ich ganz offen ihn anschaue, vielleicht sogar ein bisschen fixiere, denn er muss ja merken, dass ich Blickkontakt aufbaue.
Er bemerkte es…. und unterbrach sein Gespräch mit einem anderen Mann.
Und schaute rüber…. Ich lächelte ihn offen an… er lächelte zurück.
Weil er aber im Gespräch mit Jemanden war, und wir nun mal ein Bürokomplex sind, so dass davon auszugehen ist, dass das Gespräch geschäftlicher Natur ist, bin ich natürlich nicht hineingeplatzt, um ihn anzusprechen.
Aber da ich ja ganz oft ein Glückskind bin – und so hier auch wieder – verabschiedete sich der Gesprächspartner und stieg in sein Auto. Das war mein Signal. Ich ging zu ihm und plauderte ein bisschen. Zwar oberflächlich alà „Hey, ich habe Dich noch nie in der Kantine oder im Kiosk gesehen… bist Du neu hier? Bzw. Arbeitest Du überhaupt hier?“
Aber es war effektiv. Wir unterhielten uns. Und dann fragte ich ihm einfach, ob er mal Lust hätte sich mit mir auf ein Date zu treffen und ob ich seine Telefonnummer bekomme. Er gab sie mir und ich versprach mich zu melden. Mein Herz pochte die ganze Zeit so laut, dass es mich wundert, dass er es nicht hörte!

Auf meinem Weg

Mir war egal, dass er im Gegenzug meine Nummer nicht erfragte. Ich hätte sie ihm eh nicht gegeben. Ich gebe auch den Jungs aus dem Portal meine Nummer erst, wenn ich einmal mit unterdrückter Rufnummer ein Gespräch hatte und mal vorgefühlt habe.
Aber ich lief dann weg… ging in den Eingang hinein und sobald ich um die Ecke war, tanzte ich einen kleinen Convidence-Dance und war mal wieder so stolz auf mich – wie nochmal was – dass ich mich um solche Dinge auch selber kümmere und mich somit hier unabhängig mache darauf zu warten, dass die Herren der Schöpfung mal in die Pötte kommen.
Von dem her gibt es vielleicht auch noch bald ein Date mit Potential Nr. 5 😉
Und das ist auch alles ganz anders, als noch vor 2 oder 3 Jahren. Egal ob beruflich oder auch mit meinen Flirts… und ich habe das Gefühl es ist gut so… 🙂

Der Tag— Der Sonntag — das Essen

Liebe Peppa,
leider kann ich Dir gar nicht sagen, was High-Potential Nr. 3 und ich gemeinsam kochen werden. Er kümmert sich um alles, denkt sich ein Rezept aus und kauft ein. (Ich finde dies übrigens total angenehm, so musste ich mir darüber nicht auch noch Gedanken zu machen.)
Ich bin ja ein Allesesser, somit ist die Auswahl mit nicht so vielen Einschränkungen verbunden. Ich stehe nur absolut nicht auf Innereien.
Also, lasse ich mich überraschen, was es bei diesem Koch-date denn zu Essen geben wird. :-)Aufgeregt bin ich seltsamerweise jetzt gerade gar nicht. Und auch nicht ängstlich. Hilfe, ich bin tot! 🙂 Nein, es ist einfach ein Termin… und wir haben uns ja bisher so gut verstanden und schon so viel miteinander gesprochen, dass es eigentlich menschlich nicht schief laufen kann.

Und – liebe Sturmtänzerin – ja, Du hast recht. Ich trage das Analyse-Gen in mir.
Ich habe mir soeben überlegt, ob es nur das Analyse-Gen ist, dem ja viele Frauen auf Gedeih und Verderben ausgeliefert sind, oder ob es auch mein eigener, innerer Kritiker ist, der da hin und wieder anschlägt. Aber ich glaube, das sind bei mir nicht ein und diesselben Stimmen. Das sind zwei getrennte, eigenständige Stimmen in mir.

Auf jedem Fall kommt es sowieso so, wie es eben kommt. Basta!

Und hiermit begehe ich nun meinen Sonntag. Ich habe bereits meine zweite Tasse Tee vor mir.  Da ich leider gestern vergessen habe, mir neuen Kaffee zu kaufen, werde ich mich nachher wohl noch zur Tankstelle aufmachen und mir einen Becher des kostbaren, braunen Gesöffs holen. Denn: There is no life without Coffee. (Zumindest kein Wirkliches!)