Schlagwort: Arbeit

Mag aber kleine Autos eben sehr gerne.

Nachdem ich heute schon um 17 Uhr gehen musste, weil ich um 18 Uhr bei der Kosmetik-Dame-meines-Vertrauens einen Termin hatte, und ich mich durchwurschteln lassen habe, habe ich danach trotzdem noch von der Bar einer meiner Lieblings-Locations (ja, da gibt es auch Burger) aus weiter gearbeitet. Wenn ich so zwei Tage hintereinander unterwegs bin, dann läuft immer so viel im Posteingang auf, das so vom Handy aus einfach doch nicht ordentlich bearbeitet werden kann. Und an so einer Bar hat sich das ganz locker auf eine erträgliche Anzahl herunterschrauben lassen.

Heute wurde mir vom Chef gesagt, dass ich doch jetzt mal einen Firmenwagen nehmen müsste/dürfte/sollte. Kurz darauf hat sich der Fuhrpark-Manager von unserem neuen, großen Firmenbruder gemeldet und mich mit seinen Fragen total überfordert. Bei fast jeder Frage stellte ich die Gegenfrage: „Was macht das und wozu brauch ich das?“ Ich hab dann irgendwann nur gemeint: „Äh, ja… Auto halt.“
So was passiert glaub auch nur einer Frau. Zudem waren die Kisten, die er mir andrehen wollte, auch zu groß für mich. Ich bin privat bisher ein Auto gefahren, dass gerade mal vier Meter hatte. So ein nettes, niedliches, schnuckeliges, kleines Cabrio. Ich empfinde solche 7 Meter Schlitten (oder mehr) als unkomfortabel. Ich hab jetzt gesagt, ich überlege mir einen 1er BMW oder einen Audi A3. Das konnte der Fuhrparkmanager überhaupt nicht verstehen und hat irgendwas geschwaffelt, dass aufgrund des Management-Levels von mir aber größere Fahrzeuge freigegeben sind. Mir doch egal, was ich für eine Management-Einstufung habe. Ich mag aber eben allerhöchstens einen Mittelklasse-Wagen. Und wenn ich das nicht mal selber ohne Rechtfertigung entscheiden darf, dann pfeiff ich mal auf irgendeinen Management-Level.
Jetzt will  nächste Woche Dirty-Harry sich neben mich hinsetzten und mit mir so ein Auto konfigurieren, weil es sich schon herumgesprochen hat, dass es da eine Bald-Management-Lady gibt, die managen soll, aber der totale Auto-Doofi ist.

Vorhersage am 09.12. für die nächsten Tage

Ich bin soeben nach Hause gekommen und meine Motivation für irgendwas ist gen Null-Punkt zugegangen.
Am Freitag hätte ich mit el-Chefé einen Außendienst-Termin gehabt. Dieser wurde jetzt abgesagt, was mir gar nicht soooo unrecht ist. Nun gut, es ist ein bisschen eine Unverschämtheit, dass der Partner, den wir hätten betütteln müssen, so kurzfristig absagt, vor Allem wenn man die strategische Position sieht, in welcher unser Geschäftsführer sich befindet seit dem Anschluss zu dem großen Bruder und der Chef sich diesen Tag wirklich aus den Rippen geschnitten hat. Aber für mich zählt nur, dass ich heute Abend kein Koffer packen muss, um diesen morgen mit ins Büro zu schleppen!
Ich hasse nämlich Koffer packen.
Diese ganze Reiserei wäre ja völlig in Ordnung, da hab ich ja nicht mal was dagegen, aber das Koffer packen – Ätz. Ich fände ich bräuchte hier einen Zauberspruch, der mir einfach in Windeseile alles zusammenpackt was nötig ist. So ein bisschen wie Bibbi-Blocksberg hier agieren können, das wär’s! Ja, ein bisschen echte Magie wäre durchaus oft hilfreich.
Aber dank der Absage kann ich mir jetzt einen Gemütlichen machen.
Morgen Abend lädt übrigens der große neue Firmen-Bruder auf eine Weihnachtsfeier. (Was nochmals ein Grund ist, weshalb die Terminabsage für Freitag mir wirklich entgegen kam!)
Das lässt mich jetzt schon vorausschauend ahnen, dass ich am Freitag wirklich nur halb-geistig-anwesend sein werde und am Freitagabend garantiert wie eine Leiche abends nach der Arbeit in den Feierabend heim kommen werde, um dann dementsprechend Tod ins Bett zu fallen. Die K. kennt sich halt selber…
Und die Mathematik hier lautet: Party [variabel]->Donnerstagabend / (zu spät ins Bett + Freitag-noch-arbeiten)  = Freitag+tagsüber x scheiße aussehen – anstrengend alles = Freitagabend im Feierabend Ende
Zudem wird es morgen ein extrem spannender Tag, keine Ahnung wie ich auf der Weihnachtsfeier (zu welcher wir auch noch 2 Stunden fahren müssen) aufschlagen werde. Wahrscheinlich werde ich total gethrilled durch die Gegend hüpfen wie ein Gummiball, welcher einen elektrischen Schlag bekommen hat. Die neuen Kollegen werden zu 85% einen *Ironie an*Klasse*Ironie aus* Eindruck von mir erhalten. Macht aber auch nichts, denn: dann kann ich mir im Nachgang wenigstens alles erlauben. 🙂

Jetzt schaue ich die letzte Folge von „Orange is the new black“. Dann habe ich die 3 Staffeln echt durch.

Wochenend-Arbeit

Ich habe dieses Wochenende gearbeitet.
Aber nicht zu viel… also nicht Hard-Core. Gestern war ich 6 Stunden im Büro und danach schön in der City und ein bisschen shoppen. Und heute war ich nochmals fünf Stunden im Büro. Ich musste eine Risikoanalyse machen, ob wir bei einer großen europäischen *Achtung Unwort*Ausschreibung mit machen werden oder nicht. Die Analyse hat ergeben: wohl eher nicht! Aber freigeben muss das morgen dann natürlich erst mal el-Chefé. Und wenn wir abgeben, dann ist es mal wieder nur so was strategisches, so eine Art „Hauptsache die Nase zeigen“.
Aufgrund des bisschen Arbeitens an diesem Wochenende ist nicht so rasend viel passiert und ich kann auch keine Rezepte posten. Ich habe mich von Sandwiches ernährt. Allen Ernstes!
Und heute Nachmittag bin ich mit Himmelstürmer auf den Christkindlesmarkt und hab mich dort mit was Leckeren versorgt. Und mit Glühwein! Es war schön mal wieder Himmelstürmer zu treffen. Seit meinem Geburtstag (er war zwar auf meiner Feier, aber da konnten wir ja nicht alleine quatschen) haben wir versucht uns zu verabreden, und es hat nie geklappt. Jetzt endlich konnten wir mal wieder nur zu zweit um die Häuser ziehen. Wir sind 5 Stunden gebummelt und waren am Schluß noch in einer meiner Lieblings-Lokations einen Kräutertee trinken.

Die letzten zwei Arbeitswochen

Na also, da sind wir nun. Ein Glas Schlummertrunk vor uns und total Redebedürftig.
Nur scheint es so, dass die ganze Welt schlauer war als ich. Jeder hat sich, so scheint es, sich um sein Wochenende gekümmert und vor Allem um seinen Freitagabend. Nur ich habe es mal wieder nicht hingekriegt.
So sitze ich hier, habe meine versuchten Kontaktaufnahmen abgeschlossen und erinnere mich selbst mal wieder an den Vorsatz, dass ich mich doch auch vom Beruflichen mehr loseisen wollte. Das ganze etwas besser in Einklang mit meinen privaten Bedürfnissen bringen möchte. Work-Life-Balance nennt man dann das ja im Neudeutsch. Nur schade, dass diese Begrifflichkeit ja auch schon wieder mal das Wort „Work“ voran setzt.
Aber so haben es ja meine Großeltern und meine Eltern schon immer gepredigt, diesen altklugen Spruch: „Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen.“ Daher brauche ich mich ja auch nicht zu wundern, dass ich so in dem drin stecke, in dem ich eben oft genug stecke. So dass ich im Betrieb versacke, und erst um halb neun nach Hause komme.
Es sind aber auch nur noch knapp 2 Wochen. Und es fühlt sich schon wieder so wieder, wie durchhalten. Pures durchhalten. DURCHHALTEN.

Jetzt! hat doch eine Freundin angerufen! Aber mit nichts Erfreulichen… sie hat Liebeskummer!!! Die Arme! Und sie weiß nicht, dass ich das gerade nebenher tippe! Aber jetzt tschüss! Weil Konzentration auf Freundin.

noch da

Hallo meine Mäuse,

Ich habe mich ein bisschen kaputt gemacht, gestern und heute.
Ich hatte eine *Unwort*Ausschreibung*, mal wieder auf dem Tisch und habe gestern bis um ein Uhr nachts an der Ausarbeitung gearbeitet. Dann bin ich kurz ins Bett und habe mir auf 4 Uhr morgens den Wecker gestellt, und weiter gearbeitet. Um zwölf war Abgabe. Ich habe es ganz chaotisch geschafft. So rudimentär habe ich noch nie eine Ausschreibung abgeben. Musste ich bisher auch nicht. Aber jetzt war es so weit, dass es das erste Mal unsauber war.

Egal, ich geh jetzt nur noch in die Badewanne und dann ins Bett. Brauche Wochenende.

Liebes Grüßle – Lady K.