10 Dinge


Goodfairytale hat mich nominiert, bzw. mich dazu angeleitet, mir Gedanken zu machen, über meine momentan 10 wichtigsten Dinge.

Die Aufgabe lautet wie folgt:

Wenn mir jemand 50.000€ und eine neue leere Wohnung gibt, mit der Erlaubnis 10 Dinge aus meinem alten Leben mitzunehmen incl. das was man trägt, was würde ich dann mitnehmen…? Welche 10 Dinge würdest Du in ein neues Leben mitnehmen?

Ich habe mir tatsächlich die letzten Wochen so einige Gedanken darüber gemacht, und ich muss gestehen, dass es mir sehr schwer fiel, 10 Dinge zu identifizieren, die ich wirklich mitnehmen MÜSSTE. Nicht, weil ich mich entscheiden  muss, sondern weil ich feststellte, wie wenig Dinge mir wirklich so viel bedeuten, dass sie auch unersetzbar sind. Ich habe festgestellt, dass zu 99,99% der Sachen, die ich habe sehr schnell und leicht ersetzbar für mich sind. Vor allem, wenn ich eine neue Wohnung zum neu-showers-of-love-cc-_purple-sherbet-photography_flickr_comvollstopfen hätte und dazu noch ein Budget von 50.000 EUR. Natürlich würde ich es schade finden, meine Schätze zurückzulassen, und es würde auch bei dem Ein oder Anderen Zeugs kurz einen kleinen Stich geben, aber es ist nicht so, dass es absolut unvorstellbar ist für mich, mich von all den Dingen zu lösen. Die meisten Dinge hätte ich ganz schnell ersetzt oder sogar wahrscheinlich bald vergessen, sobald sie nicht mehr ständig in meinem Blickfeld wären.
Zudem sind mir Mitnehm-Dinge dann eingefallen, von denen wüsste ich gar nicht, ob  sie gelten, weil sie wenn man es genau betrachtet auch wieder Dinge in sich beherbergen.

  1. meine externe Festplatte (da sind alle Fotos der letzten Jahre drauf, Musik, meine Bastelideen sind dort digitalisiert, wichtige Private Sachen liegen darauf in digitalisierter Form etc.)
  2. mein Tablet (da hab ich auch Zugang zu allem was mir wichtig ist: meine Serien, mein Ideen-Sammlung und Träume auf Pinterst etc.)
  3. mein Handy
  4. meinen Pocket-Reader
  5. meine Yoga-Matte
  6. mein Smash-book / Art-Diary
  7. meinen Begleiter, seit meiner Geburt, den Teddy
  8. meinen Steiff-Affen
  9. meine Lieblingshandtasche, die mit dem geflochtenen schwarzen Leder, mit allem was so an einem Business-as-usual-Tag drin ist (Börse, Notizbuch, Ausweis. einem Satz Tages-Make-Up etc).
  10. mein Auto mit Schlüssel, sonst kann ich ja nicht wegfahren damit

 

Wenn ich jetzt sofort mit diesen Dingen meine Wohnung verlassen müsste, hätte ich das folgende an:

  • meine weißen Leder-Chucks mit den goldenen Nieten
  • meine bunten Punkte-Socken
  • meine Lieblings-bequemo-Stretch-Jeans
  • meine schwarze Longjacket
  • darunter mein schwarzes Shirt mit dem Glitzerdruck
  • meine Lieblingsunterwäsche-Set von Victoria Secrets
  • meinen grau-silber-melierten Loop
  • mein Lederarmband mit den goldenen Nieten und meine drei Mantra-Armreifen am linken Arm
  • mein Ring mit „Love“-Schriftzug an der rechten Hand
  • meine Lieblings-Silber-Creolen mit der golden Perlen an den Ohren
  • meinen schwarzen Mantel
  • meine graue Mütze mit den Perlen
  • meinen grauen Wollschal mit den Glitzerpailletten
  • mein grau-beigen Lamm-Leder-Handschuhe
  • meine Brille

Also, das wäre alles ziemlich schnell gepackt.

O.K. das wäre es also bei mir.
Die Erkenntnis wie viele Dinge ich habe, und wie verzichtbar diese für mich wären, bzw. wie leicht ersetzbar, hat sich sehr seltsam angefühlt. Es hat mich in gewisser Weise auch sehr geschockt.
Eventuell kann ich das ja auch als Anlass nehmen, mehr die Dinge zu nutzen, die ich bereits habe, anstatt ständig Neues anzuschaffen. Bzw. vor einem neuen Projekt oder einer neuen Anschaffung sollte ich in Zukunft vielleicht zuerst einmal prüfen, ob ich nicht schon was zu Hause habe, das den Zweck erfüllt, vielleicht habe ich ja schon etwas, was ganz ähnlich ist, etwas mit dem ich das Projekt vollführen kann. Bei Neuanschaffung generell (z.B. Klamotten) wäre es auch mal gut, den wirklichen „Need“-Faktor zu überprüfen und mich ernsthaft mit der Frage auseinander zu setzten, was denn bitte passiert, wenn ich diese Anschaffung nun nicht tätige. Die Antwort wäre klar: es passiert nichts, dass mein weiteres Leben verhindert oder negativ beeinflusst!

Meine Nominierung fällt hierfür auf Plietsche Jung.
So, lieber Plietsche, was sind Deine 10 liebsten, wichtigsten Dinge, die Du mitnehmen würdest, wenn jetzt sofort ein neues Leben in einer neuen leeren Wohnung starten würde?
Bin ja schon rasend gespannt.

 

2 Gedanken zu “10 Dinge

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