Nur noch einmal Party… dann wieder zurück in den Ernst des Lebens


Heute war einer der wenigen Tage Verschnaufpause von der ganzen Party-Saison, die über mich und meine Familie in diesen Tagen hereinbricht.
Und jetzt gerade bin ich einfach nur TOTAL HAPPY!
Keine Ahnung warum. Aber es ist einfach so. Ich bin putzfidel zufrieden! Einfach so. Obwohl heute keine Feier, keine Party war.
Aber meine Haut glänzt wie ein Schweine-Popo, weil ich mir heute abend sogar ein spezielles Beauty-Programm – so mit Maske und allem – gemacht habe [irgendwie muss ich in meinem Alter ja die ganze Feierei wieder kompensieren] und ich habe ein Glas Rotwein hier [Ja, die ganze Festerei macht auch irgendwie abhängig… also auch in der Verschnaufpause einen Glas Rotwein].

Meine Party-Feier-Weihnachts-Meile im Dezember 2015:

10. Dezember 2015: Weihnachtsfeier des großen Bruders, der meine Firma dieses Jahr erworben hat… gaaaaaanz spät ins Bett… gaaaaanz viele neue Leute kennengelernt… der nächste Tag in der Arbeit war mühselig.

17. Dezember 2015: Weihnachtsfeier von meiner eigenen Firma: es war böse… sehr böse. Wie in Teenager-Tagen fand ich mich nach dem offiziellen Teil in einem alten Kellergewölbe, mit den dunklen Gestalten der Nacht wieder. Es war ein Kellergewölbe, in welchem sogar noch geraucht werden darf. Alle waren schwarz… von der Kleidung her und auch von der Musik, wie auch vielleicht im innersten der Seele und ich fühlte mich auch total mystisch und duster… und… BLAU! Ich weiß die Farbe passt nicht zu dem düsteren Schwarz, aber es entspricht nun einmal der Tatsache. Auch wieder wie in Teenager-Tagen, war es irgendwann so weit: ich musste fortwährend lachen, einfach nur lachen… zwischen all den mystischen, schwarzen Gothics konnte ich nicht mehr aufhören zu lachen. Es entstanden zwischen mir und meinen Kollegen (zu diesem Zeitpunkt waren von den 40 Mitarbeitern nur noch ich und 9 weitere Kollegen übrig) diese gewisse Situationen, die ich nie jemanden nach erzählen kann, der nicht wirklich und leibhaftig dabei war, denn diesen Witz, Komik und die Ironie dieser Situation finden nur die Menschen außergewöhnlich, die diese miterlebt haben. Kein Nacherzählen kann das wiedergeben und wird die Menschen, die die Geschichte hören in dieselbe Stimmung versetzten wie uns, meine Kollegen und mich, in dieser Nacht. In dieser Nacht schlief ich nur zwei Stunden, und dass obwohl ich 1,5 Stunden später als die übliche Arbeitszeit im Büro hereinschneite. Ich hatte zum Glück ein Hotelzimmer in der Nähe des Geschehens und das war nicht weit weg von der Firma. So konnte ich irgendwie in die Firma tapsen. Der Freitag nach der Feier war geprägt von vielen Essen (ich kann mich an solchen Tagen nur mit viel Essen über Wasser halten), mit einem kleinen Kreislauf-Stolperer, und mit der Frage den ganzen Tag über, warum ich nur vergessen hatte zu meinen Wechsel-Sachen einen frischen BH einzupacken. So musst ich den ganzen Freitag den BH ertragen, den ich in dieser Ereigniss-und-Lach-geprägten Nacht getragen haben, der aber so dermaßen nach diesem modrigen Rauch-Keller-Gothic-Gewölbe roch, dass ich den Geruch durch meine frische neue Kleidung durch in die Nase transportiert bekam.

19. Dezember 2015: Mein Brüderchen wird 30 Jahr alt:
Geladen war in ein Rädle- (wer das nicht kennt,den Begriff gibt es nur bei uns im Süden, hier die Definition: Definition Straußwirtschaft, Besenwirtschaft, Rädle), aber so ein Rädle – oder Besenwirtschaft hat halt nicht nur Wein, klar auch defiges Essen, wie z.B. der schwäbische Wurstsalat, die Maultaschen, der saure Käse, Schwobabohnen mit Spätzle usw – aber zudem hat ein anständiges Rädle auch jede Mengen vom Bauer selbst gebrannten Obstler… nun ja, ihr könnt es Euch denken: Mann, Maus, Freunde von meinem Bruder und die gesamt Familie waren alle dementsprechend gut drauf. Irgendwie bin ich um halb drei, total erhitzt vom Obstler ins Bett gefallen. Am nächsten Tag bedankte sich mein Körper immer noch für das deftige Essen, die vielen Zwiebeln, die vielen Bohnen und den vielen Käse inklusive dem hochprozentigen Schnaps auf verschiedenste Arten den ganzen Sonntag über.

22. Dezember 2015: Geburtstag (der 41zigste) von Öko-Gise: Zum Glück hatte ich schon ab dem 23sten Dezember frei. Das war bitter nötig. Es gab ein Winter-Barbecue. Warm gehalten haben wir uns am Feuer, mit den frischen Würstchen, den Hamburgern und den Steaks… und dem Glühwein… und dem Schnaps… und dem Wodka…. oh je… jetzt will ich es gar nicht mehr Revue passieren lassen, aber in dieser Nacht war es wunderbar. Wann habt ihr einmal eine Winternacht komplette 8 Stunden draußen verbracht? Na, seht ihr! Es war toll! Wirklich!

24. Dezember 2015: Heilig Abend: die letzten Weihachtsabende verbrachten wir immer mit der ganzen, gesamten Familie. Es waren alle Kinder von meiner Omi A. und Opi da (also meine Tanten und mein Papa) und von diesen auch wieder alle Kinder und auch deren Partner (falls vorhanden), sowie natürlich die Eltern der mitgebrachten Partner und auch die dazugehörige Oma und Opa (, weil die sollen ja auch nicht alleine bleiben). Von angeheirateten Familienmitglieder kam auch gerne mal ein Bruder oder etwas ähnliches mit. So feierten wir die letzten Jahre immer mit einer Personenanzahl von 35 bis 40 Personen. Auf Bierbänken. Es wurde Rollbraten beim Metzger bestellt und Leberkäse, die im Ofen und im Grill gebraten wurden und ansonsten hat jeder was mitgebracht, so dass wir Vorspeise, Salate zum Leberkäse und Braten und auch Nachtisch für alle hatten. Da nun aber dieses Jahr mein Opi gestorben ist, der hat immer alles zusammengehalten die letzten Jahre, wusste dieses Jahr irgendwie keine Familie – wie, wer und wo hin. Also feierte einmal wieder jede Familie für sich. Was ich sehr schön fand. Zugeben: ich dachte zuerst, dass das eine Voll-Katastrophe wird. Nur meine Familie, nur wir, zu fünft, an einem Tisch, den ganzen Abend. Aber es war wirklich echt toll! Nach dem Essen haben wir Scotland Yard von Ravensburger Spiele gespielt. Man, war das Lustig. Es durfte jeder einmal Mister X sein. Dannach haben wir einfach noch ein bisschen geredet und um zwei Uhr Nachts kam das Taxi, welches mein Bruder, Schwesterchen und ich uns geteilt haben, weil wir alle irgendwo auf der Strecke aussteigen mussten.
Zudem war der Heilig Abend für uns alle ein ganz besonderer Tag. Für meine Omi A. aber noch mehr als für alle Andere: den eines ihrer Enkelkinder, also eine Cousine von mir, hat am 24.12. um 7 Uhr morgens ihr den ersten Urenkel geboren. Ich bin jetzt Groß-Tante (oder doch Cousine zweiten Grades, keine Ahnung, muss ich mal googeln).

25. Dezember 2015: Geburtstag von Papa: Abends gemütliches Zusammensitzen mit kleinen Leckereien mit Familie und Freunden von Papa. So begann es zumindest… Es endete aber um drei Uhr Nachts. Alle lobten bei der Verabschiedung immer noch den Wein und die Grappa-Sammlung meines Vaters, was beides drastisch geschrumpft ist an diesem Abend. Ich musste die ganze Nacht noch das Verdauen, was so die Gespräche mit den Bekannten von meinen Eltern ergeben haben. Ich sage es Euch: traut Euren Eltern niemals, wenn diese Euch eine Moralpredigt halten, oder schlaue Sprüche an Euch hinwerfen (alá: „Verhalte Dich endlich mal Deinem Alter entsprechend!“). Ja, genau… ihr mich auch… ich weiß es jetzt besser: die treiben es noch doller als meine Freunde und ich… Echt wahr… Alter Falter!

26. Dezember 2016: Geburtstag von der Cousine aus dem Gebiet, in dem ganz viele Kühe sind und im Herbst der Alm-Abtrieb ein Highlight ist. Ich bin die Stunde dort hingefahren. Und konnte dann nicht mehr heimfahren und Cousine hat mir ihr Gästesofa bezogen, schon als klar war, dass das nicht mehr enden wird in dieser Nacht.

27 und 28 war Pause. Die benötigte ich auch dringend. Vor Allem aber meine Leber. Und auch mal zwei Tage so normales Essen war mal ganz gut. Ich habe dann mit meiner Schnaps-Nase das neue Baby in unserer Familie angeguckt, dass am Morgen von Heilig Abend das Licht der Welt erblickte. Der Bursche unterhält mich stundenlang und tut nicht einmal mehr als nur Schlafen. Aber ich muss ihn stundenlang anschauen. Und empfinde nicht einmal Langeweile dabei, diesem schlafendem Baby-Jungen zu zuschauen. Faszinierend – würde Spock dazu sagen.

29. Dezember 2015: Geburtstag von einer anderen Cousine (ja, ich weiß, ich habe viele Cousinen. Wir sind acht Mädels, die in der Enkelreihe meiner Omi A. da sind): Es fing schon mittags um vier an. Mit gewaltigen Kuchenbomben, ging dann über in eine Kürbissuppe, Käseplatte und Seranoschinken mit Oliven, zelebrierte kurz ein wunderbares Chilli, endete in einem Hot-Fudge-Brownie und darbte in einer Mitternachtssuppe mit Fladenbrot und Pudding. Das viele Essen war aber auch nötig. Denn meine Cousine ist mit einem Russen zusammen. Und ohne das viele Essen, hätten wir dessen Takt was das Ausschenken anging nicht mithalten können. Zwischen dem Essen gab es immer wieder lustige Trink-Spiele. Man kann Looping-Lui auch mit Wodka spielen… *grins*
Zum Glück kann ich von der Bleibe meiner Cousine nach Hause laufen… Einige ihrer Freunde haben es nicht so gut getroffen und hatten dann das nachsehen. Aber nachts um halb vier ist es schon so richtig saukalt draußen auf der Straße und 20 Minuten laufen fühlen sich wirklich viiiiiieeeel länger an.

Und jetzt wisst ihr auch, warum ich heute ein spezielles Beauty-Programm mit Maske und allem drum und dran benötigt habe!
Ich bin total aus dem Rhythmus geworfen. Selbst in den zwei Tagen ohne Feier kam ich nicht zu einer normalen Zeit ins Bett. Und heute wird da auch nichts draus.

Jetzt muss ich noch morgen durchhalten. Da ist der Geburtstag von meiner Mama und auch noch Sylvester-Abend.
Da bin ich wieder den ganzen Tag nur am Essen und am Saufen, denn Mama macht an ihren Geburtstag immer einen Brunch. Und Abends bin ich bei Himmelstürmer mit noch ein paar Freunden zum Raclette. In diesem Sinne: Wohl bekomm’s!

*Hicks*Hicks*Hicks*

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3 Gedanken zu “Nur noch einmal Party… dann wieder zurück in den Ernst des Lebens

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