Egal ob Glüh- oder nicht-Glüh… halt eben Wein!


Ich habe es heute geschafft, dass ich wirklich schon um 18:00 Uhr mehr oder weniger beömmelt war.
Geschafft hat das ein Treffen mit FS-Mädel, mit der ich mich um 12 Uhr in der City in einer meiner Lieblings-Lokations getroffen habe.
Dort gab es ein leckeres Gemüse-Curry und aber eben auch ein Viertelchen Esteban. Ich hab mir gedacht: „Ich habe so eine seltsam verkorste Woche gehabt, ich darf mir das jetzt gönnen. Es ist Samstag, ich habe frei, ich weiß was ich an diesem Wochenende zu tun habe, und ich bin schließlich immer noch irgendwie so lahm, da darf ich ja wohl so ein Gläschen Rosé trinken (auch wenn es noch lange nicht Abend ist).“ Gedacht, bestellt, getan (bzw. getrunken). Und auf nüchternen Magen geht das ganze dann halt noch schneller.
Mein Gewissen war aber schnell beruhigt. Erstens mal tat der Wein ja gleich seine Wirkung, wie oben geschrieben, und zweitens fand FS-Mädel die Idee genauso ausgezeichnet und hat gleich auch Einen bestellt.
Nach dem ersten Viertelchen und auch nach dem Essen und nach ausgiebigen Weiber-Getratschte haben wir uns noch ein Gläschen bestellt, aber halt nur noch ein Schorle. Aber das reichte schon, dass wir zwei so ganz beschwingt dann um halb drei den Christkindlesmarkt unsicher machten. Ja, zum Nachtisch gab es dann noch ein gefülltes, schwäbisches Flädle mit Apfelmus und Zimt und natürlich Glühwein. Und dann noch Einen!
Am Schluss waren unsere Wangen vom Wein (mit und ohne Glüh) richtig rot und die Stände auf dem Christkindlesmarkt hatten auf einmal alle sooooo lustige Sachen zum Verkauf!
Ich habe dann meine To-Do-Liste umdisponiert und zu FS-Mädel nur gemeint: „Das wird heute nix mehr! Ich geh nicht mehr einkaufen! Dann muss ich mir morgen halt was Anderes besorgen. Meine Spaghetti-Bolognese gibt es dann halt anders mal. Vielleicht im Weihnachtsurlaub. Was sagst Du dazu?“ FS-Mädel stand vor einem Stand mit selbstgestrickten Socken und machte „Mhmhmmmmmmmm…!“ Um sich dann gegen mich fallen zu lassen und dem Mann im Stand zu fragen, ob er auch Glühwein verkauft oder echt „nur“ Socken.
Der war wenig amused und zeigte schweigend auf den Stand, der gegenüber von ihm war.
Wie ferngesteuert lief FS-Mädel dort hin und zog mich am Henkel der Handtasche mit. Ich winkte noch dem Socken-Mann. Ich fand das hatte er wenigstens verdient.
FS-Mädel fragte dann noch, ob ich glaube, wir würden alle 15 Glühwein-Stände schaffen. Ich verneinte dies, da mir angesichts der Sprachqualität von FS-Mädel und meinen unsicheren Stand, doch der Glaube daran fehlte. Ich meinte aber zu ihr, dass wir ja uns jeden Abend in dieser Woche noch bis zum nächsten Sonntag durcharbeiten könnten. Das sind mit morgen dann 8 Tage, dann wird es auch nicht so schlimm… dann kann man sich das ja auch noch vernünftig aufteilen.
Um 18 Uhr trennten sich unsere Wege. Um halb sieben war ich nach Hause gelaufen und musste mich allen Ernstes kurz eine halbe Stunde hinlegen.
Naja… jetzt ist alles wieder im grünen Bereich.
Aber durch die Tour mit FS-Mädel, die so gar nicht geplant war (geplant war, wir treffen uns zum Essen und dann macht Jede ihre Besorgungen), wird dieses Woche nicht gekocht (wie auch, ist ganz schwer mit einem leeren Kühlschrank und mit angesoffener Unlust zum Einkaufen zu gehen und bestimmt-immer-noch-gegebener Fahruntüchtigkeit.
Naja… gut… dann gibt es halt morgen vielleicht eine Pizza Funghi… oder so was… 🙂

5 Gedanken zu “Egal ob Glüh- oder nicht-Glüh… halt eben Wein!

    1. Doch Pasta, Reis, Quinoa, Nüsse, Dose mit Tomaten, Champions, Thunfisch, Oliven usw. Hab sogar Sachen fertig noch eingefroren. 😎 aber wie es so ist: genau das macht natürlich nicht an😋

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