Dinge zu reparieren…


Der Kaffee in der Maschine läuft durch, und die erste Tasse habe ich schon genossen.
Ich bin heute, für einen Samstag, ausnahmsweise mal früh wach. Aber dieses gemütliche Kaffee-Trinken an einem Samstagmorgen gehört für mich definitiv unwiderruflich dazu. Sonst ist es kein Samstag!

Das ich so früh wach war (um halb acht), liegt wohl daran, dass ich gestern, nachdem ich mit Schwesterchen einen Burger-Grill unsicher gemacht habe, und einen wunderbaren Burger verputzt habe, um halb elf, gleich nachdem ich heim kam, todmüde ins Bett fiel. Ich hätte nicht einmal mehr bloggen können.
Ich glaube, ich habe Schwesterchen mit meiner Vor-Weihnachtsstimmung angesteckt. Spätestens, als ich meine To-Do-Liste erstellt habe, auf einem Kellner-Block, was ich denn noch alles Fertigstellen muss, was es zu dekorieren gibt. Und meine Geburtstagsfeier haben wir in der Planung noch ein bisschen Feinjustiert.

Meine Nähmaschine ist letztes Wochenende gen Nähmaschinen-Himmel gezogen. Zur Wiederbelebung bringe ich Sie heute ins Nähmaschinen-Krankenhaus. Dann mal schauen, was die sagen, und ob sich die Intensiv-Station und die Behandlung für meine Nähmaschine lohnt, oder ob der Chefarzt dann sagt: „Sie ist hirntod. Sie müssen sich entscheiden die Maschinen abzuschalten.“
Meine Nähmaschine ist ja auch schon 17 Jahre alt. Wenn die Reparatur so viel kostet, wie heute sogar schon moderne, neue Maschinen kosten, dann werde ich mich wohl für eine Entsorgung entscheiden müssen. *Schnief* Aber jetzt gehen wir mal nicht gleich vom Schlimmsten aus, würde ich sagen.
Wenn ich dann sowieso in der Stadt bin, darf ich nicht vergessen meine beiden Mäntel mitzunehmen und diese in die Schneiderei zu geben. Bei einem hat sich letztes Jahr der Reißverschluss verabschiedet, und beim Anderen ist ein Knopf abgefallen und alle anderen Knöpfe sind locker – und hey, wenn man das selber macht, bricht man sich die Finger! Deshalb lasse ich den Profi ran.
Ihr seht, auch wenn ich nicht zu meiner Omas-Generation gehöre, bin ich ein Mensch, der immer noch Dinge reparieren lässt, anstatt sie wegzuwerfen.

Dieses Wochenende soll der Winter bei uns den Herbst ablösen. Ich bin ja gespannt, wenn ich raus gehe, ob das denn nun so eingetroffen ist. Das Mützchen liegt mal parat. Das wird nach den zweistelligen milden Temperaturen der letzten 3 Wochen eine ganz schöne Umstellung. Aber so ist eben der Lauf der Natur, da muss ich durch… *bibber*zitter*bibber*

3 Gedanken zu “Dinge zu reparieren…

  1. Reparieren ist immer gut. Die älteren Geräte sind sowieso robuster gebaut.
    Wir leben heutzutage in einer Wegwerfgesellschaft, da wird groß nichts mehr repariert.
    Ich wünsche deiner Nähmaschine gute Genesung, es wird schon! 😉
    Gruß
    Hardy

    1. Danke für die Genessungswünsche… doch der Reparaturmensch legt mir sehr nahe, mir das zu überlegen mit dem Richten-lassen, da für einen minimalen Mehrpreis, es neue Geräte gibt… Muss mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen…

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