Konto Abenteuer: Übernachtung im Märchenschloß mit Feueralarm


Juhuuuu! Bin wieder da!

Ich habe schon meine Jogginghose an und ein Glas Rotwein (Rioja 🙂 ) neben mir stehen (hab ich gleich um halb acht gemacht, als ich heimkam). Was auch wirklich nötig ist. Denn obwohl ich seit um drei Uhr heute morgen wach bin und total fertig bin, bin ich dennoch toototototooooooooootooooooooottttttaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahahahahahahahalllllllllllllllllllllllllllllll aufgedreht. Yo, so is es… Yeah!
Das war einfach ein bisschen Adrenalin alles. Und zwar von Anfang an.

Aber zuerst mal der Lacher für Euch alle: Erinnert ihr Euch dran, wie ich im August im Aussendienst mein tolles, schnuckeliges kleines Ladekabel vergaß? Nein? Hier könnt ihr es nachlesen: guckst Du! Ich hab von der IT ein Aushilfsladekabel bekommen. Und was passiert heute? RICHTIG! Klar, ich vergesse mein Aushilfsladekabel beim Interessenten in Wien. Ich hab eine Freundin, die würde zu mir sagen, dass ich halt mal wieder Kiara-in-the-fog gespielt hab. So eine Flitze-Miste aber auch! Naja, ist halt so. Nochmals die interne IT anbetteln und mich auslachen lassen. Chaos-Lady halt, wie sie leibt und lebt.

Aber jetzt mal von Kurz-Zusammenfassung von Anfang an:
Ich habe am Montagmorgen mein Köfferchen gepackt. Viel benötigte ich ja nicht. 1 Nacht und 1 Business-Outfit für heute + Badzeugs. Das geht fix und auch im Halbschlaf zu packen. Nachdem ich meinen Montag im Büro hinter mich brachte, fuhr ich in die Schweiz in mein Hotel, in welchem für mich die Nacht gebucht war, so dass ich auch schön nah am Flughafen bin. Denn ich hatte ja heute den Pyjama-Bomber nach Wien gebucht. Heißt den gaaaaanz frühen Flug. Und da ich ja nicht vor habe um drei Uhr morgens aufzustehen, hat mein Backoffice mir vor der Haustüre des Flughafens ein Hotel gebucht. In diesem Hotel war ich im Sommer schon mal und es ist traumhaft. Es ist mein Märchenschloß und man schaut von dort aus über den ganzen See. Einfach traumhaft. Hier überzeugt Euch selbst:

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Ich möchte hier auch unbedingt mal privat hin. So ein Wochenende zum Wandern und ausspannen stelle ich mir hier herrlich vor. Ich habe nachdem ich ankam und eingecheckt hatte auch in deren Restaurant so was von end-lecker gegessen. Ich hab mir das volle Programm gegönnt: Vorspeise, Hauptgericht, Nachspeise. Dazu gab es dreimal einen Gruß aus der Küche.
Man, ich war pappsatt dannach.
Aber es war sooooo super-lecker. Und ich war so super zufrieden dannach. Ich hatte glaube vor lauter lecker-Essen und Geschmacks-Komposition ein Grinsen drauf, wie bekifft. Und daweils hatte ich ja nur gut gessen.
Klar, zu Schweizer Preisen, aber das ist mir egal, denn es handelt sich hier um ein wirklich exquisites Restaurant, und etwas vergleichbares zu finden ist wirklich schwer. Außerdem finde ich sowieso, dass die Schweizer die bessere Esskultur haben, als wir. Wir immer mit unserer Völlerei. Da ist es ja nur wichtig wie viel für das Geld auf den Teller kommt und der muß überquellen. Auch wenn die Hälfte zurückgeht, hauptsache viel. In der Schweiz wird aber nicht auf Quantität sondern auf Qualität, kreative Gerichte und super Geschmackskompositionen geachtet (wie z.B. mein Rosmarin-Ingwer-Zitronen-Schaum-Sorbet – War einer der Grüße aus der Küche: Genial!). IMG_0403IMG_0401

Nach dem Essen hab ich mich in wohlweislicher Vorbereitung unter die Dusche geschmissen, mit dem Plan, dass ich das dann frühmorgens nicht mehr machen muss, wenn ich meinen Pyjama-Bomber-Flug erwischen muß, und somit länger schlafen kann. Hätte ich mir aber echt sparen können, denn anstatt wie geplant um 4:45 Uhr aufzustehen, wurde ich durch die lieblichen Klänge des schrillen Feueralarms bereits um drei Uhr morgens geweckt.
Ich hab auch brav alles gemacht, was die in der Anleitung zur Brandschutz-Prävention so immer schreiben: Ich habe Ruhe bewahrt, mein Fenster geschlossen und bin in meiner Leggings und meinen Schlafshirt und mit in-allen-Windrichtungen-stehenden Haaren raus. Aber ich muß gestehen, ich hab meinen Laptop und meine Handtasche mitgenommen. Und meinen Hasen (mein Kuscheltier, das mich auf Reisen immer begleitet).
Draußen auf dem Hotelparkplatz stellte ich dann fest, dass andere aber noch schlimmer aussahen als ich. *schmunzel*
Ich sag nur: nackte, bleiche, behaarte Männerbeine in Boxershorts und ausgelatschten Birkenstock… äh ja… [Ironie an: Sexy!!! Ironie aus]
Die Feuerwehr kam, die Polizei kam. Die Gäste frierten sich gelinde gesagt den A*s*h ab bei der Kälte (unter 10 Grad – Brrrrrbrrrr), machten ihre Witze und wir Gäste nahmen das ganze weitestgehend mit Humor, und um vier Uhr durften wir wieder rein. Es gab Entwarnung, war wohl „bloß“ ein Fehlalarm. Ich hab mich dann natürlich nicht mehr hingelegt. Wären ja eh nur 45 Minuten gewesen. Also, hätte ich auch am Abend zuvor früher ins Bett gekonnt und jetzt Duschen können. Naja, egal. Bin ich halt schon zu Frühstück gegangen, dass das Hotel zur Entschädigung schon früher und in ganz besonderer Weise anrichtete.
Ich hab es dem Hotel verziehen, das mit dem Feueralarm und um 3 Uhr rausgeschmissen zu werden. Ich geh trotzdem wieder hin, weil es ist ja mein romantisches Märchenschloß! Das mit dem Feueralarm und der Draußen-Party mit den Gästen verbuche ich unter mein Konto „Abenteuer“.

 

2 Gedanken zu “Konto Abenteuer: Übernachtung im Märchenschloß mit Feueralarm

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