Back from Vacation


Nach zwei wunder-, wunder-, wunderbaren Wochen startete am Montag meine Arbeitswoche wieder.
Man, man, man ich könnte mir wirklich vorstellen im Lotto zu gewinnen und immer so ein Dolce Vita zu leben, wie ich es im Urlaub hatte. Gedacht, so fiktiv, wäre das soooooooo schön. Jeden Tag meinen Rythmus leben, jeden Tag neu entscheiden, wie es mir ist. Jeden Tag frei gestalten. Mein eigenes, ganz persönliches Schnurzurella-Land.
Ja, ich weiß, auch wenn man arbeitet hat man die Möglichkeit das Beste aus jedem Tag heraus zu holen. Wie heißt es so schön? Jeden Tag hat man die Möglichkeit eine neue Seite im Buch, das sich LEBEN nennt, zu schreiben.
Aber im Urlaub, das war schon etwas Besonderes.
Und ich bin sehr froh, dass ich nicht weggefahren bin.
Dieses rumlümmeln zu Hause, am See, in der Nacht in der Stadt… das habe ich gebraucht!Jetzt bin ich wieder am aklimatisieren.
Den Start in die Arbeitswoche habe ich bisher gaaaaaaanz locker gehalten.
Keine Überstunde und möglichst den Relax-Modus beigehalten. Ich gebe mir wirklich größte Mühe. Es funktioniert auch zu 89%, das muss ich mit größtem Stolz zu geben.
Nomalerweise bin ich sehr schnell am Ausflipp-Modus.
Ich habe zwar so ganz seltsame Gedanken, z.B. den Gedanken, dass ich ja nächstes Jahr 8 Wochen Sabatical machen könnte. Das Gesicht vom Chef, sollte ich das anfragen, stelle ich mir herrlich vor und ich pruste mich vor Lachen, nur bei der Vorstellung an sein Gesicht. Wahrscheinlich wird das nicht einmal kommentiert, sollte ich so etwas wirklich anfragen. Das wird so ablaufen: Ich frage das an, er schaut verdutzt und verlässt postwendend den Raum.  🙂
Aber ich bin wirklich am Überlegen. Sollte es weiterhin Gehaltsmäßig so gut laufen, wie es bisher dieses Jahr läuft, werde ich mir eventuell wirklich darüber Gedanken machen, zwei Monate auszusteigen, zwar ohne Bezahlung, aber auch ohne, dass vom Urlaub was abgezogen wird. Eine sehr schöne Vorstellung.

In meinem Urlaub war ich bis auf zwei Ausnahmen jeden Tag unterwegs. Oft habe ich die Nacht zum Tag gemacht und die lauen Nächte genossen.
Das habe ich immer noch im Blut und so war ich auch am Montagabend nach der Arbeit bis spät in die Nacht unterwegs und gestern auch. Ich genieße diese Stimmung der Sommernächte. Diese magische Stimmung… und überall Lichtlein… Schimmer… Kerzenschein… Lachen aus allen Ecken von den Menschen. Herrlich.

Heute abend habe ich mir eine Zwangspause verpasst. Nicht weil da so ein Oberlehrer in meinem Inneren zu mir spricht. Sondern weil ich merkte, es wird Zeit dazu. Dass ich das brauche. Einfach wieder einmal ein nomaler Arbeitstag und ein ganz regulärer gemütlicher Lümmelabend zu Hause. Musste jetzt einfach sein. Und jetzt bin ich glaube ich auch so weit, dass ich einmal „normal“ ins Bett gehe.

Ich muss auch gar nicht so lange durchhalten. Noch diese und nächste Woche, dann habe ich wieder einige Tage frei. Zu Ehren unseres Stadtfestes, da spinnen die Bewohner meiner Stadt immer alle – inklusive mir. 🙂

 

4 Gedanken zu “Back from Vacation

  1. das hört sich ja alles sehr schön an! Aber ich glaub, so eine Art Urlaub kann man bloss machen, wenn man frei und ungebunden ist. Oder? Einfach mal tun und lassen, was man möchte-ohne Rücksicht auf Verluste! So was macht mich schon ein wenig neidisch !!

  2. Habe ich auch grad hinter mir. Eine Woche weg und eine Woche zuhause. Einfach nur tun und lassen was ich will, rumlünmeln, lesen, im Fluss schwimmen, schoppen, Kaffee trinken, ich liebe das. Seufz 🙂

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