Vorstellung des Lappens


Ich bin ein Lappen.

Ein wahrer Lappen!

Da kauft man sich ganz blauäugig vor 4 Wochen ein Rad. Ein ganz einfaches City-Bike. Einfach nur acht Gänge und fertig.
Denn für die anderen Räder, die mit den 21-Gängen, bin ich zu blöd dazu. Ich check das nicht wann, welches Gang-Rad und so weiter. Und ich fahr ja eh  nur immer der Stadt, also passt es ja mit dem „City-Bike“.  Außerdem bin ich seit 10 Jahren kein Rad mehr gefahren, da habe ich bestimmt nicht vor bald eine Alpenüberquerung zu planen.
Und dann denke ich auch noch fit zu sein! Ha ha ha! Schließlich ist man ja auch viel zu Fuß unterwegs. Ich brauche faktisch das ganze Wochenende nie mein Auto. Und ich erledige nicht nur viel zu Fuß, ich laufe ja auch. Und mache seit vier Wochen Yoga. Ha ha ha… Selbsttäuschung par exellece!
Das Fahrad hat mich jetzt gelehrt, auch schon bei kürzeren Strecken, dass da Muskeln existieren, die wohl noch nicht so oft benutzt wurden.
Und gestern, dachte ich, ich könnte sieben Kilometer zu meinem Weiher fahren. Sieben Kilometer sollten kein Problem sein. Habe ich ja schließlich in Wien auch heruntergerissen, Ende April, bei der geführten „Expolre-Vienna-by-bike“-Tour.
Was ich vergessen hatte, war: Es geht von den sieben Kilometer zum Weiher 5,5 KG ausschließlich bergauf! Verdammt nochmal!
Ich bin erst abends los. Ich mag die Abendstimmung an dem Weiher einfach so unglaublich. Und jetzt kommt der Kracher! Ich bin nach 3,5 KM umgedreht! Ich habe gedacht ich sterbe! Verdammte Sch***! Was passiert da mit meinen Beinen! Aaaaaaahhhhh!
Ja, ich bin tatsächlich umgedreht. Und weil es ja ab jetzt nur noch bergab ging, war ich in weniger als 10 Minuten in der Stadt. Und brauchte erst mal ein Glas Waser und einen Aperól Sprizz! So was von einem Lappen bin ich! Verdammt nochmal!!!
Und kann mir bitte mal jemand erklären, was meine Bauchmuskeln bei dieser Art der Fortbewegung da zu suchen haben. Wieso bitte schön, habe ich meine Bauchmuskeln gespürt, als ich meinen Schock über meine Weichei-igkeit mit dem Aperól betäubte? Das soll mal einer Verstehen? Ich dachte immer Rad fährt man mit den Beinen!
Aber ich schwöre: Ich werde diesen blöden-scheiß-verdammten-Berg noch knacken! Hörst Du Hügel! Das war eine Kriegserklärung… vom Lappen!

7 Gedanken zu “Vorstellung des Lappens

  1. Ich kann dir leider nur zustimmen. 7km muss man schaffen.
    Aber du schaffst es. Bleib dran.
    Jeden Tag ein wenig mehr. Den Muskelkater einfach ignorieren, aber auch nicht übertreiben.

    Just do it !

    1. Natürlich, ich wohne ja nicht hinterm Mond. Aber ich möchte ja meine Muskeln benutzen und die sportliche Betätigung. Also, normales Rad. Keine Frage…

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