Internationale Stunde


Ich sitze im Irish Pub, die Bedienung spricht diese gebrochene, singende Deutsch. Sie erzählt mir, sie käme von der Küste Irlands oberhalb von Dublin. Und genieße mein „Toastes Cheese Sandwich“, während hinter mir vier Franzosen lautstark in ihrer Landessprache debattieren. Zwei Rumänen fragen, ob an meinem Tisch noch Platz ist und setzten sich zu mir. Ich antworte in Schwäbisch und sie lachen über den Dialekt und fragen nach mehr außergewöhnlichen Mundarten der Region und deren Bedeutung. Sie bringen mir einige wichtige rumänische Sätze bei, die überlebenswichtig sind, wie: „Ich mag Dich sehr!“ 

Und weil es so lustig ist bestellen wir uns nochmals einen spanischen Wein. Die Franzosen fragen und in ihrem lustigen französischen Englisch, ob wir Feuer hätten.

Zwei Alternative Hippie-Belgierinnen im übergroßen Kaftan, in Farben bunter als die Gemälde auf einer Goa-Party, bekommen keinen Platz mehr und bitten, auch bei uns Platz nehmen zu können. 

Die Rumänen geben für uns alle einen kleinen Whisky aus, und die Belgierinnen erzählen von ihrer Rucksack-Reise durch Europa. 

Ich liebe meine Stadt im Sommer

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