Ich wollte ja noch… ich sollte doch….


Maaaaan…..

Ich wollte Euch doch noch erzählen, wie mein Gespräch mit meinem Chef am 13.08. war.

Aber in der Woche ging es dann schon wieder so dermaßen darunter und darüber, dass da an einen ausführlichen Blogbericht nicht zu denken war. Und das Wochenende versank genauso im Chaos.

Erstmal meine Wohnung. Hier ein paar Life-Impressions von letztem Wochenende:

 

Chaos in meiner Wohnung und in mir drin... Ruhelosigkeit überall
Chaos in meiner Wohnung und in mir drin… Ruhelosigkeit überall

 

Das Chaos in meiner Wohnung, habe ich großräumig beseitigt. In mir drin teilweise auch.

Das Chaos in mir drin entstand einfach, weil die ganze Woche zuvor so viel anstand, weil so viel Arbeit wieder war, weil das Gespräch mit Chef für mich so wichtig war und weil ich genau wusste, dass das Wochenende ohne Ende zugeknallt ist und auch die darauffolgende Woche (also die letzte Woche) echt hart wird, weil ich drei Tage am Stück (Mo., Die., Mi.) unterwegs war.

Seit Donnerstag bin ich wieder ein bisschen geerdeter. Auch, weil ich dieses Wochenende ganz ruhig gemacht habe. Früh schlafen gehen, Sport machen…. meine Dinge erledigen. Hin und wieder brauche ich wirkich, wirklich so ein Wochenende.
Das letzte Wochenende hingegen war schon wieder so hammer… mit allem: Geburtstagsparty von FS-Mädel mit zu viel Alkohol und erst wieder in den frühen Morgenstunden ins Bett kommen, weil ich im besoffenen Zustand meinen FWB noch zu mir bestellte, weil ich eben soooo sehr Lust auf Sex hatte.
Aber hey… er ist sofort gekommen… 🙂

Dementsprechend daneben und tot war ich natürlich dann letzten Sonntag. Und dann musste ich natürlich noch Packen und Projektmappen zusammenstellen und und und…. nun ja… die To-Do-Liste ist ja oben in dem Chaos-Bereich abgebildet.

Aber ich habe es geschafft.
Danny-FWB hat mich dann am Donnerstag zu sich eingeladen, weil er ja wusste, dass mein Kühlschrank wegen 3-Tage-Aussendienst ratzebutze leer sein würde, was er auch war.
Und hat mich am Donnerstagabend bekocht… er hatte einen Film geholt, den wir uns dann nachdem ich duschte noch anschauten… und dann wurde es wieder so eine schöne Nacht, dass ich auf Freitag doch tatsächlich nur 3,5 Stunden Schlaf bekam.
Aber hey, ich hab den Freitag bombenmäßig rumgebracht. Keine Ahnung, wie ich das geschafft habe. Es ging wirklich gut, erstaunlicherweise.
Ich habe es am Freitagabend sogar noch geschafft eine halbe Stunde zu laufen.

 

So und nun zu meinem Gespräch mit Chef:

Er lässt mich nur ungern raus, und aktzeptiert meine Entscheidung Down-zu-shiften zu dem jetztigen Zeitpunkt auf keinem Fall. Er findet ich mache das alles einfach zu gut. Er sagte, er würde es so sehr schade finden, wenn ich das nicht mehr so ausführen kann, wie jetzt und er würde es als Talentvergeudung ansehen.
Er findet es allerdings bedenklich, dass ich oft an meine Grenzen kommen, und das sollte verhindert, bzw. gut beobachtet werden. Dass aber in dem Bereich, den ich mir ausgeguckt habe demnächst zu machen ein Stellendefizit da ist, sieht er auch so.
Er hat sich sehr bemüht, so viel Druck wie möglich von mir zu nehmen. So, z.B. hat er mich von meiner Umsatz-Zielerreichung entbunden. Was da ist bis 31.12. ist da, was nicht, das dann nicht. Genauso haben wir jetzt alle zwei Wochen ein Jour-Fix von einer halben Stunden, in dem besprochen wird, wie es mir mit meinen Projekten und meinen Aufgaben geht, damit er möglichst schnell eingreifen kann, oder mir Hilfe zur Seite stellen kann.
Er möchte, dass wir das nun mal so dieses Jahr machen und dann im Januar nochmals sprechen.
Er meinte auch, dass ich keine Angst haben brauche, dass er den Druck oder die Aufgaben nächstes Jahr erhöht.

Zudem glaubt er, dass viele Dinge für mich nur so anstrengend sind, weil es „erste Male“ sind, die ich erlebe. „Das zweite und dritte Mal geht lockerer ab…“ so er.
Und er hat mir den Kopf gewaschen, dass viel Stress von mir auch hausgemacht sei:
So würde er es unglaublich finden, wie ich mich bei einer Projektvorstellung in der Verantwortung sehe und meine, dass ich mir schon im Vorweg ausrechne, wieviele Opportunities der Betrieb reinholen müsste im Falle des Verlustes von der Projektvorstellung. Er meinte, das sei überhaupt nicht mein Problem, dafür sei er da, dafür sei er Geschäftsführer – und ich müsste mir um so was keinen Kopf machen.
Und er meinte, dass er findet, dass ich oft zu viel kämpfe. Und in Zukunft würde er, wenn er das Gefühl hätte, ich würde es schon wieder tun… Kämpfen wie eine Löwin bis zur nervlichen Grenze… dann würde er einschreiten, und würde dem Projekt einen Stop setzen, und entweder der Interessent schließt dann ab oder nicht.

Also… diese Jahr mal jetzt reinspüren, wie es sich anfühlt mit mehr Anleitung und mehr Unterstützung.

Auf jedem Fall, war es sehr wichtig, dass ich meinen Mund aufgemacht habe und gesagt habe, dass ich hin und wieder meine Grenzen erreiche. Es war wirklich auserordentlich wichtig…. Und ich weiß, dass ich immer einen Job in dieser Firma haben werde… das wurde sogar in dem Gesprächsbogen von ihm so aufgenommen….  Dann kann ja nur alles gut werden 🙂

Menschen, die zugeben, wo ihre Schwächen sind, und dies nicht vertuschen, sind Alltagshelden… so war ich auch eine Heldin!

Es ist auf jedem Fall spätestens nächstes Wochenende, oder vielleicht sogar mal schon abends unter der Woche dringend Zeit für meine Spaghetti-Bolognese! Unbedingt!

 

13 Gedanken zu “Ich wollte ja noch… ich sollte doch….

    1. Also… dass Du das alles weisst, finde ich jetzt nicht so schlimm. Habe nochmal kontrolliert und tatsächlich noch eine Zeile gefunden, die nicht radiert war…. kannst ja nochmal gucken, ob Du was findest, was ich übersah. Dann gerne Mail an mich… 🙂

      1. Hätte es dir gerne gestern schon per Mail geschickt, aber leider keine Adresse von dir gefunden.
        Jetzt kann ich nichts mehr erkennen. Dachte nur, falls das irgendein Bekloppter hier liest, man weiß ja nie…

  1. Du scheinst einen tollen Chef zu haben… und natürlich gehört Mut dazu, seine Schwächen zu zugeben. Ich ziehe den nicht vorhandenen Hut !

  2. Hört sich prima an. Hauptsache Dir geht es besser, und Du bist mit einem guten Gefühl aus dem Gespräch gegangen, dass ist schon eine Menge wert!
    Er ist sofort gekommen? Schade, ich hätte Dir etwas mehr Ausdauer gewünscht 😀 Sorry, Lady K….das musste ich raushauen. Ging nicht anders….
    Ich wünsche Dir eine möglichst stressarme Woche!

    1. Aaaahhh…. war ja klar, dass Du diesen gramatikalische Doppeldeutigkeit entdeckst *LOL*
      Danny ist immer ausdauernd…. deshalb ja auch mein regelmäßiges Schlafdefizit.. 😉 Fluch und Segen gleichzeitig… 🙂

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