133 2013| Männer sind doch komisch!


Bevor ich zu meinem Blog-titels Ausführungen komme, muss ich erst mal damit anfangen, wie mein Tag denn gestern so weiterging.
Ich habe mich dann noch ins Bad geschmissen und mich renoviert. Anschließend bin ich (bei einer Bruthitze) losgetappelt und war um 16:00 Uhr in der Stadt. Ich strandete mal wieder in meiner Lieblings-Lokation, im Rossa. Mein Weg führte mich da hin, weil ich mir ja schließlich eine Grundlage für den bevorstehenden Abend schaffen musst. Klar, dass es schon wieder meine Lieblingspasta wurden *grins*
Dann bin ich auf zum Antrommeln und zur Übergabe der Stadt-Insignien um 17 Uhr. Also, die Jungs von den Trommelkorps, die von den verschiedensten Schulen, werden irgendwie jedes Jahr kleiner. Zumindest kommt es mir so vor. Schrumpft Deutschland etwa? Nun ja, so klein wie ich selber bin, hat die Schrumpfung bei mir wohl vor über 30 Jahren schon angefangen…
Das Antrommeln war Gaudi… ich habe total viele Leute vom letzten Jahr wieder getroffen.
Und hatte auch einige merkwürdige Erlebnisse:
Zum Beispiel habe ich um sieben einen ehemaligen Klassenkamaraden aus der Realschule getroffen. Ich habe mich dann kurz zu ihm hingesetzt zum Hallo sagen und eine Raucherpause machen. Der war schon total voll! Hey-ei-ei-ei… das war wirklich ganz schön schräg.
Auf jedem Fall ist er verheiratet, hat zwei Kinder und am Fest aber „Urlaub“ von der Familie. Und weil er Urlaub-von-Famile hatte, musst er mir unentwegt mitteilen, dass ich scharf sei… Jajaja… ist ja schon gut….
Er war mit seinen 2 Brüdern unterwegs und der Ältere hat mich doch dann glatt und sauber weg geschickt. Sie wollten nur mal mit sich Brüdern Party machen… und bla bla bla… so was von unentspannt war der… Echt! Passt gar nicht zu unserem Fest so ein Verhalten.
Aber es gab ja zum Glück noch andere Leute. Viele hab ich getroffen, nur dem Frieder bin ich nicht über den Weg gelaufen. Aber letztes Jahr hat er auch gekniffen.

Bei dem Fest bei uns heißen die öffentlichen Veranstaltungen „Adressen“. Und dann gibt es eben auch noch private Parties. Die heißen dann „Privatadresse“.
Und genau bei so einer Privatadresse bin ich dann noch gelandet. Weil ich eben Flo und Fred über den Weg gelaufen bin. Die sehe ich das ganze Jahr immer nicht, nur am Fest.
Die beiden haben mich dann mitgezogen und ich landete auf einer total schönen Stadtterasse, in einer beschaulichen Fest-Privatadressen-Party mit ca. 20 Leuten.
Aber jetzt kommen wir mal zu meiner Überschrift:
Also – Männer! Wenn sie einmal losgelassen! Oi oi oi… Die mutieren wieder zu Teenagern von 14 Jahren!
Das Verhalten, wie auch die Gespräche: Grandios bis schamlos bis sehr schlüpfrig und mega-dumpf!
Ich kam mir vor, wie wenn ich den Discovery-Channel gucke: „Das Tier Mann in freier Wildbahn“. Das hat allerdings bestimmt nur funktioniert, weil ich die einzigste Frau in der Runde war.

Das äussert sich dann so, dass man z.B. zu faul ist bis zur Toilette zu laufen und einfach so die Stadtterasse herunterpisselt, natürlich schön alle in einer Reihe aufgestellt und Rudelpissen machen, gell – und weiter Aussetzer.
Und das bei Männern – alle Ü30 – und sonst das ganze Jahr über grund solide (einer ist Steuerberater!) – aber die paar Tage am Fest drehen sie irgendwie durch. Deshalb geben die Frauen ihnen wahrscheinlich auch „Urlaub“ von der Familie, weil alles andere hat gar kein Zweck! Ich würde das mal einen „besonderen Urlaub“ nennen, denn das dient bestimmt bei den Männern irgendwie zur Psycho-Hygiene, wenn sie einmal in ihrem natürlichen Naturell von Zeit zu Zeit wandeln dürfen.

Und vorallem werde ich nie wieder, auch gar nie wieder, meinem nächsten Freund glauben, wenn er so etwas daher redet, wie: „Du bist doch meine Einzige…“ oder so was… Ne… das braucht mir keiner erzählen. Der Gastgeber von der Privatadresse, hatte eine hochschwangere Frau zwei Stockwerke über der Terassenparty auf dem Sofa liegen, und erzählt wie er die letzte Nacht von was-weiß-ich irgendeiner heißen Schnecke geträumt hätte und was er sich vorstellen könnte mit dieser alles anzustellen.
Also, eventuell funktioniert Ella’s Beziehungskonzept vielleicht doch besser, als Monogamie – denn diese Männer gestern haben sich so präsentiert, dass dies eigentlich nicht möglich ist.
Aber egal… sind ja nicht meine Männer – und bei manchen Exemplaren, dachte ich mir auch nur: „Zum Glück sind das nicht meine Männer!“

Aber vielleicht verhalten sie sich ja unterm Jahr auch ein bisschen besser und drehen eben nur zu dieser besonderenen Jahreszeit (,die es eben nur in meiner Stadt gibt), eben zum Fest so durch. Auf jedem Fall, würde ich den Frauen empfehlen, nicht so viel am nächsten Tag ihre Männer zu fragen, was denn alles so war. Weil glaubt es mir, sie wollen es nicht erfahren.

Heute ist ein neuer Festtag.
Diesen Festtag habe ich zuerst mal mit auschlafen begonnen. Und dann war ich schon voll fleißig und habe bereits 1,5 h Lernen (MS Volumenlizenzprogramme) hinter mit.
Ich hab mir so ein Video, dass dort auf der Lernseite zur Verfügung steht reingezogen und immer fleißig neben her mit geschrieben. Morgen mache ich weiter. Ich begrenze mir die Lernzeit ja immer (so mit Wecker stellen), weil schließlich habe ich ja in der Priorität immer noch Urlaub.

Jetzt gehe ich noch einkaufen, denn ich muss mir, bevor ich heute abend wieder los gehe auf das Bürgertreffen, wieder mal zuerst eine nahrhafte Grundlage schaffen. Sonst wird das Böse 🙂
Ich werde mit Tante Irmi reinlaufen und dann haben wir ja immer unseren festen Platz wo wir (also der ganze Clan/ Familie) sitzen. Ich glaube sooooo arg lange wird es heute nicht. Um elf dürfen die ganzen Weinstände eh nichts mehr verkaufen. Und man muss es ja auch nicht immer übertreiben. Zu einer After-Party in einer der zahlreichen Locations werde ich auf jedem Fall heute nacht nicht gehen… denn ich weiß wo das endet! In endloses Geldausgeben zwecks überteuerter Cocktails, absolutes besoffen sein und morgen nur noch „Leiden“.
Und Schwesterchen geht auch nicht auf After-Parties, weil sie nächste Woche Semesterprüfungen hat.
Also, werde ich den Abend heute mit Wein geniessen – mich schön beduddeln und wahrscheinlich irgendwann um elf oder so nach Hause schlendern.

Also, bis bald meine Mäuse und Mäuseriche…

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