122 2013| Tag 50 – Zusammenfassung meiner täglichen Bewegung



So… mein sonntag-morgendliches Ritual mit Kaffee und Bloglesen ist abgeschlossen. 🙂

Heute ist übrigens Tag 50 meines Projekts „100 Tage Bewegung“.
Es gibt hier ja einige Blogs, die sich mit Abnehmen und so weiter beschäftigen.
Viele davon sind Studentinnen. Ich möchte jetzt aber echt mal hier betonen, dass wenn man massiv in den Beruf eingebunden ist, dass schon eine andere Hausnummer ist.
Ich musste die letzten 50 Tage meine Bewegung, meinen Job und mein restliches Freizeitleben mit Freunden etc. hinbekommen. Manchmal war es schon ein Balance-Akt und wird es auch noch weiter sein.
Der Versuch einen Rückzieher zu machen oft so nah und verführerisch. So z.B. übermorgen: Da werde ich wieder um 5 Uhr aufstehen, weil ich keine andere Möglichkeit habe, als vor der Arbeit zu schwitzen und zu laufen. Denn abends habe ich mich für das „Chill and Grill“ auf der Insel angemeldet. Es ist Nobelpreisträger-Tagung und auf diese Veranstaltung dürfen auch „Normalos“ kommen. Und da kann ich dann folglich Abends nicht laufen – also morgens. Hart ist das dann schon.
Ich sehe ja den Vergleich zu meiner studierenden Schwester. Wie die ihr Leben und ihre Tage frei einteilen kann, das scheint mir ein Traumleben zu sein. Aber trotzdem ist sie nur am Jammern, da frage ich mich dann immer, wie sie das machen würde, wenn sie so arbeitet, wie ich.

Irgendwie habe ich mein tägliches Laufen bis jetzt zur Halbzeit durchgezogen. Das hätte ich ja zu Beginn nie gedacht. Und ich werde es auch weiter durchziehen.
Die Frage ist nur: Was passiert an Tag 100? Da bin ich ja dann natürlich gespannt, ob ich dann einfach weiterlaufe, also ob mein Plan aufgegangen ist und ich gar nicht mehr ohne kann.
So sollte es zumindest sein, laut dem Artikel in dieser Psychologiezeitschrift, dass das menschliche Hirn 100 Tage braucht, bis etwas absolute Gewohnheit wird und automatisiert abläuft.
Ich habe ja die „100 Tage Bewegung“ auch nur deshalb gestartet – eben weil ich wieder Bewegung in meinem täglichen Leben haben will. Ich habe es nicht angefangen unter dem Ziel, abnehmen zu wollen.
Denn ansonsten war Bewegung immer in meinem Leben.
Und in der Mitte 2012, mit meiner plotzlichen Zunahme auch, schwindete die Bewegung auf einmal. Dannach wurde es, wenn ich mich mal aufgerafft habe extrem anstrengend. Und auf Anreiz dieses Artikels sagte ich mir: Ich will wieder mich Bewegen können!

Und: es tut mir sichtlich gut!
Ich bin zwar, wenn ich sehr viele Überstunden machen und extrem viel Arbeite trotzdem schlapp und durch. Aber ansonsten belebt mich die Bewegung sogar wieder, so dass ich dann wieder einen normalen Abend verbringen kann, was ich wegen absolut-gefühlten-Tod-seins mir zuvor nicht hätte vorstellen können.
Die Bewegung fegt dann meinen Kopf frei, die frische Luft durchströmt mich mit jedem Atemzug und die ganze Anspannung der Arbeit, die sich in meinen Muskeln angestaut hat, wird einfach weg gelaufen.
Mein Körpergefühl hat sich auch verändert.
Zuvor hatte ich einen Bauch der sich in drei Röllchen abzeichnete. Direkt unter meiner Brust die erste Rolle, dann in der Mitte noch eine und die letzte direkt unter Hosenbund.
Jetzt ist es ein Bauch. Also zuvor |3 (das dritte Röllchen müsst ihr Euch denken) und jetzt ist es eben so: c|
Was sich viel besser anfühlt.
Und meine Beine haben sich sehr verändert. Und zwar von der Wade bis zu den Oberschenkeln.
Abgenommen laut Waage habe ich tatsächlich nicht. (Bis auf das eine KG von letzter Woche.)
Aber der Bund von dieser einen Jeans sitz locker um den Bauch und ist nicht mehr ganz eng gezurrt. Wenn das so weiter geht, brauche ich für dies Hose bald einen Gürtel.
Und die Sache mit der Toilette läuft nun auch entspannter ab 🙂

Und damit ich meine tägliche Bewegung auch ja nicht unterbreche, gehe ich nachher selbstverständlich gleihc wieder laufen. Ich muss ja mein Soll für Tag 50 erfüllen.
Heute ist ja das Wetter zum Glück besser – gestern war es echt hart: Es war ziemlich kalt und hat total geschüttet.

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