116 2013| Summer in the City


Ja… die letzten Tage konnte ich mich einfach nicht melden.
Ich musste den Sommer genießen.
Jeden Abend war ich nach der Arbeit draußen und bin erst wieder rein, wenn ich ins Bett ging.
Und weil mein Puter daheim eben drinnen wohnt, wurde das Blogen eben vernachlässigt.
Schon letzten Samstag ging das los.
Nach meinem Jammer-blog-Eintrag von letztem Samstag, kam ich irgendwie doch noch im Leben an.
Irmi, eine meiner Lieblingstanten, kam zu Besuch zu Omi A.
Irmi ist gar nicht so viel älter als ich. Gerade mal 16 Jahre trennen uns. Ich kann mit ihr total gut reden und Sachen machen (Laufen gehen, in die Stadt gehen, Kaffee trinken und und und).
Mit der bin ich eben dann am Samstag noch in die Stadt.
Ich brauchte unbedingt ein neues Buch, hab ja schon wieder alles weggelesen was irgendwie da war.
Wurde dann auch fündig und nach dem Buchkauf sind Irmi und ich dann noch ins Rossa gesessen. Haben meine Lieblingspasta gegessen und gequasselt und ein Schorle getrunken.
Am Samstag war es noch ganz gut zum aushalten in der Stadt. Nur lange in der prallen Sonne konnte man eben nicht sein – aber ansonste: Super Sommer!
Um halb acht sind wir dann wieder zurückgetippelt und haben uns zu Omi A. und zu Opi auf den Balkon gesessen. Omi hat dann eine Flasche Wein geholt, die geköpft wurde.
Es kam ein Schauer, und alle wollten gleich rein. Doch ich hab Sie überredet sitzen zu bleiben. Wir waren ja schließlich unter der Markisse. Solche Memmen! Ein Tropfen und schon wollen sie flüchten.
Ich konnte sie noch auf dem Balkon halten, wie ich gesagt hatte zu denen war der Schauer nur kurz und nach zehn Minuten vorbei – und so saßen wir zu fünft (Irmis Mann war ja abends dann auch noch da) bis um halb zwölf draussen.

Am Sonntag habe ich den ganzen Tag unter einem großen Baum im Garten verbracht. Von zehn morgens ab lag ich dort und hab nur gelesen!
Ja… richtig erkannt: ganz entgegen meiner Vorsätze habe ich am Wochenende nichts fürs Geschäft gemacht. Ich habe es einfach nicht fertig gebracht, den lang ersehnten Sommer drinnen zu sitzen. Ich musste meine Zeit einfach draussen verbringen. Und siehe da: es ging diese Woche auch so.
Am Sonntag war mir bei jedem Aufstehen etwas trimselig und ich bekam im Stehen eine komischen Druck auf den Kopf. Konnte ich mir gar nicht erklären. Dann habe ich mal zwischendurch bei Omi A. Blutdruck gemessen und festgestellt, dass dieser total im Keller war. Eine Schlaftablette hat noch höheren Blutdruck, als ich am Sonntag gehabt habe. Da ist Omi dann gleich gesprungen, hat mir was zum Essen in den Mund geschoben und dannach war er so ziemlich auf normal Niveau.
Kann ich gar nicht verstehen, dass mein Blutdruck so in den Keller saken kann. Ich habe ja jetzt auch schon über einen Monat tägliche Bewegung hinter mir, das sollte doch auch Kreislaufstabilisierend wirken, oder?
Auf jedem Fall habe ich am Sonntag den 500-Seiten-Schmöker, welchen ich mir am Samstag nachmittag ja erst gekauft hatte, schon ausgelesen. Um halb zehn abends – immer noch unter dem Baum – schloss ich das Buch mit einem großen Seufzer wegen der romantischen Liebesgeschichte, die mir da den ganzen Tag erzählt wurde.

Montags war dann wieder arbeiten angesagt. Zum Glück haben wir ein Büro mit Nordseite. D.h. die Hitze hat mir nicht so zugesetzt und ich hab mich einfach gefreut, dass es endlich Sommer ist. Bei uns im Büro ist es wirklich gut aushaltbar.
Abends habe ich Omi T. in T besucht und saß bei dieser mit Radler bis um zehn auf dem Balkon.
Am Dienstag war ich auf meinem Stammtisch in der Höhle und saß im Biergarten. Dieses mal gab es ein Most-Schorle.
Am Mittwochabend war ich im Viva draußen gesessen und hab an meinem Poetry-Slam gearbeitet. (Mehr dazu ein ander Mal).
Und gestern hatte ich zuerst Termin bei der Anderen und dann saß ich in der Marktstube und hab noch ein bisschen den Poetry-Slam verfeinert. (Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, ob ich mir das zutraue.)

Laufen war ich trotz der Temperaturen jeden Tag. Ich bin immer morgens früher aufgestanden (viel früher um ehrlich zu sein) und bin dann gleich um halb sechs immer eine Stunde ge-nordic-walkt. Dann schnell unter die Dusche gehüpft und auf zur Arbeit.
Ich wollte halt auf keinem Fall eine Unterbrechung zu meinen 100 Tagen.
Aber ich sag’s Euch, die frühe Aufsteherei morgens immer um viertel nach fünf und dann keinen Abend vor um elf ins Bett – das merke ich jetzt ganz schön. Könnte gerade ein Schläfchen machen.
Aber bald habe ich es ja geschafft, das Wochenende klopft schon an die Türe.
Werde diesen Tag schon schaffen.
Heute ist es, wie vom Wetterbericht angesagt, etwas kühler, da kann ich dann abends zum Laufen.
Und dann nur noch einen Rosé und nichts mehr heute. Früh ins Bett und dann erst mal ordentlich ausschlafen.
Das ist mein Plan für heute.
Denn morgen wird es garantiert auch wieder spät, wenn nicht sogar die Nacht durch gemacht wird.
Stefferl und Frieder machen die Einweihungsparty zu dem im letzen November bezogenem Haus.

Also, wünsche Euch allen noch einen schönen Freitag.

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