69 2013| schon ein bisschen verpeilt und chaotisch



Ja… die Überschrift trifft es genau.
Ich bin sehr verpeilt und absolut chaotisch.
Vielleicht auch ein bisschen Doofi… wer weiss 🙂

Man stelle sich vor.
Ich mache extra pünktlich Feierabend heute, zwar ein bisschen unmotiviert und schnaubend, weil ich echt irgendwie keine Lust auf den Verwandschaftsauflauf bei meinem Opi zum Namenstag hatte.
Grummelig und unmotiviert bin ich heim gefahren.
Es war zum Glück herrliches Wetter, so konnte ich wenigstens offen fahren. Unmotiviert war ich trotzdem.
Hetzte heim, und noch ab schnell ins Bad.
Kurz in den Spiegel mein vom Arbeitstag erschöpftes Gesicht angeglotzt… (wer bist denn Du? Na, Du sahst auch mal Frischer aus. Dir geht wohl die Kondition aus.) Make-up Check gemacht. Muss ja ordentlich ausschauen, wenn ich mich der Meute zum Frass vorwerfe… zu Opi runter gedackelt…
Und…
Die ganze Wohnung leer… nichts und niemand…
Meine Oma klärte mich dann auf:
Ich bin heute eine Woche zu früh dran gewesen!
Das Verwandschafts-Fressen bezüglich Namenstag von Opi ist erst nächsten Dienstag!!!
Ja, da hätte ich noch ordentlich mich auf meinen Termin vorbereiten können und nicht so hetzten müssen!

Grrrrgrrrrr…. Hand-an-die-Stirn-Klatsch!

Nun gut… so hab ich wenigstens einen gemütlichen Abend und werde nicht gezwungen lauter Zeugs in mich hineinzustopfen, obwohl ich gar kein Hunger habe.
So muss ich wenigstens, nicht heute Abend mir zahllose Fragen von der lieben Verwandschaft gefallen lassen, ob ich denn schon jemand kennengelernt habe oder warum ich immer noch Single bin.
Ruhe!
Ach, wie herrlich!

Das tut mir auch gut.
Ich habe morgen nämlich einen Marathon-Tag vor mir.
Um vier Uhr klingelt der Wecker. Um 5:15 Uhr steht Chef vor der Tür und holt mich ab. Dann geht es ab nach Mitteldeutschland.
Hoffentlich knicke ich nicht irgendwann auf der Fahrt ein. Das wäre ja peinlich dann schnarchend neben meinem Chef zu sitzen.

Übrigens:
Ich glaube ich werde heute Abend vor dem Schlafen gehen beten. Ich bete für, oder sagen wir lieber mal „gegen“, das was gestern in Boston geschah. Hören Nachrichten, so schicksalshaft und grausam wie diese denn nie auf?
Mir wird dadurch wieder einmal bewusst, wie gut ich eigentlich lebe.
Ich bin dankbar dafür.
Seid ihr bitte auch dankbar, für alles das ihr habt und dass ihr und Eure Lieben sicher seid.
Meine kleinen Problemchen sind wirklich Pille-Palle und ich sollte sie einfach anpacken und zufrieden sein. Sind wir lieber in Gedanken bei den traumatisierten Augenzeugen, bei den Opfern und bei den Angehörigen der Toten.

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