102 2012| Sommer-Sonntag


Ich liege gerade im Naturstrandbad am See und habe bis jetzt wunderbar unter dem Schatten der alten Bäume geschlafen.
So lässt es sich aushalten. Der Schatten von Bäumen, ein kühlender Wind vom See – und schon kommt einem nicht mehr alles ganz so schrecklich vor wegen des Wetters.
Ich bin nämlich halt einfach keine Südländerin. 🙂

Ich habe mir vorher vorne aus dem Kiosk ein Eis geholt und schlotze das ganz genüsslich.

Ja, der Schreck von dem Erlebnis von Mittwochabend ist verflogen. Und mein Dachschaden ist auch nicht größer geworden, als er schon war.

Ich war dieses Wochenende fast nicht daheim. Nur zum schlafen. 🙂
Am Freitag bin ich erst mal mit der Öko-Gise in einen Biergarten.

Am Samstagmorgen war ich mit Schwesterchen in der Stadt und beim Mittagessen.
Und dannach habe ich mir endlich meine Monatslinsen gekauft.
Und was voll nett war von dem Optiker: Er hat mir eine Packung geschenkt zum testen. Heute morgen hab ich die Monatslinsen mir gleich in die Äuglein gestöpselt. Jetzt bin ich ja gespannt, ob ich sie zwei Wochen nur vertrage oder ob ich sie wirklich 28 Tage drin lassen kann.
Auf jedem Fall, muss ich mir daheim gleich im Kalender aufschreiben, wann der maximal letzte Tag ist. Nicht, dass ich vergesse sie rauszunehmen…

Mit Schwesterchen war es total cool in der Stadt. Wir haben mal wieder so richtig lange geredet. Wie es Mädchen eben so machen. Über dies und das und über Jenes. 🙂 Natürlich auch über Männer… 🙂
Ich habe ihr erzählt, dass ich jetzt endlich einfach sein darf, wie ich bin ohne Freund. Dass ich müde sein kann, wenn ich müde bin. Dass ich still sein kann, wenn mir nun mal nicht nach reden ist. Dass ich schlafen kann, wenn ich schlafen will und so weiter und deshalb gerade froh bin, alleine zu sein.

Dannach bin ich zur Stefferl, denn ich war so neugierig, wie es mit Ihrem Hausflohmarkt so läuft. Und was war als ich dort angetapst kam: Nichts, gar nichts… Na gut.
Wir haben dann Kaffee getrunken und ich habe beschlossen mit Stefferl und Frieder abends in die Stadt zu gehen um die Höhle zu retten.
Die Hölle ist die älteste Kneipe in R. Es gibt sie schon seit 50 Jahre. Und weil gegenüber ein Museum gebaut wird, wollen die hohen Herren der Stadt die Kneipe dicht machen, damit man dort ein neues Museumscafé erbauen kann. Diese Art von Café wie es gebaut werden soll, gibt es aber schon zu genüge in R. Aber die Höhle ist einzigartig. Also gab es eine Demo-Rock-Party vor der der Höhle um eben Solidarität zu zeigen.
Es gab sogar extra gebrautes „Räuberbier“.
Um acht fing es an und um zehn waren schon so viele Menschen da, dass die Straße komplett voll war und es zuging wie auf dem Bürgertreffen vor einem Monat.

Heute morgen bin ich gleich um halb neun dann bei Omi T. gewesen. Sie hat letzten Mittwoch heim dürfen. Und weil der gebrochene Arm ja noch ruhig gestellt werden muss, kann sie nicht so viel machen. Es ist auch noch der Rechte. Ich habe dann mit ihr gefrühstückt und ihr dann die Wohnung durchgesaugt und sie geduscht und ihr die Haare gewaschen.
Also, ich weiß zwar dass einige Menschen es beruflich machen, sich um alte Menschen zu kümmern und das jeden Tag machen. Ich habe den größten Respekt vor solchen Menschen.
Denn für mich war es jetzt schon ein bisschen komisch und gewöhnungsbedürftig meine alte Omi zu duschen und zu waschen.
Die Badesachen hatte ich gleich dabei, so konnte ich gleich weiter fahren zum See. Omi T. wollte nicht mit. Wegen ihrem Arm. Überreden von mir, half auch nichts.

Ich werde jetzt noch mal in das Wasser hüpfen und ein große Runde schwimmen. 🙂
Dann muss ich mich erst mal durch Eure Blogs lesen.

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