43 2012| Bin ich auf den Hund gekommen?



Halli Hallo,
mir geht es fabelhaft!
Ich bin sehr gemütlich drauf mal wieder, aber in meinem Astrokalender steht heute auch als Motto: "Sich einfach nur wohlfühlen…" Das tue ich gerade.
Der gestrige Abend hat sicher auch dazu beigetragen.

Ich bin heute morgen mit einem riesen Grinsen auf dem Gesicht aufgewacht und laufe seit dem mit Demselbigen den ganzen Tag schon herum.

Der Abend mit dem Hundeherren M. war sehr, sehr schön. Max war übrigens nicht dabei (zum Glück… dieses riesen Viech hätte unter dem tollen Zweier-Date-Tisch gar kein Platz gehabt…) Schon am Dienstag habe ich mir Gedanken gemacht, was zum Teufel ich denn anziehe. Es sollte ja meine Kurven zur Geltung bringen, aber nicht zu übertrieben aufdringlich sein. Ein schwarzes, enges Kleidchen ist es am Schluß geworden. Da macht man glaube ich nie Etwas falsch.
Ich bin mit so vielen Komplimenten überschüttet worden, das ging so sehr runter. Meine sehr dunklen Augen blicken anscheinend bis auf den Grund der Seele…. Sehr lyrisch, nicht?
Um acht haben wir uns bei dem Italiener getroffen und wir sind bis um zwölf gesessen. Irgendwie hat der Kellner das hinbekommen, dass er die Speisen perfekt im Timing verteilte. Vorspeisen haben wir Verschiedene bestellt und dann querbeet durch probiert. (In das Vitello Tonato hätte ich mich reinlegen können.) Dazwischen viel geredet – z.B. darüber wo wir noch überall hinreisen möchten und warum. Wir haben total viel Wein getrunken. Zu der Vorspeise haben wir uns einen Weißen bestellt und zum Hauptgang, der dann erst um halb zehn kam, einen Roten. Mein Hauptgang war Saltimbocca mit Rosmarin Kartoffeln. Er hat mich zum Lachen gebracht, wobei ich auch Einige der Lacher dem Wein zu schreibe, aber egal: Hauptsache ich habe viel gelacht. Die ersten Berührungen durch unsere Hände und unsere Beine kamen bereits zustande.

Nach 1000 Worten nach dem Hauptgang gab es sogar noch Nachtisch. Panna Cotta mit exotischen Früchten. M. fand es wohl herzerfrischend, mit einer Frau auszugehen, die ordentlich essen kann. Er meinte so schlank wie ich wäre, könnte er das gar nicht glauben, und bat um einen Handtaschen-Check, ob ich nicht dort alles verschwinden lasse. 🙂
Als es ans Bezahlen ging, hatte ich auch Höflichkeitshalber die Börse herausgeholt. Wir haben es uns ja immerhin bei einem Italiener gehobener Klasse gut gehen lassen. Da wollte ich nicht einen so auf "Ausnützen" machen. Trotzdem war er ganz Gentlemen und hat darauf bestanden, dass er die Rechnung übernimmt, da schließlich sein Max mich umgerannt hätte, und der Italiner auch seine Idee gewesen wäre.
Sehr anständig!

Zu dem Italiener um acht bin ich hingelaufen. M. wollte mich dannach unbedingt heimfahren. Ich war mir ein bisschen unsicher, da ich vorsichtiger geworden bin in Puncto, dass die Typen, dann immer gleich wissen wo ich wohne. Ich konnte ihn aber nicht abbringen. Er meinte, er würde mich in dem Kleid und ganz abgesehen von den Schuhen nicht nachts nach Mitternacht alleine durch die Stadt laufen nach Hause laufen lassen, und entweder, wenn ich aufs Laufen bestehe, würde er mitlaufen oder ich steige jetzt in sein Auto und er fährt mich nach Hause. Also, hab ich mich geschlagen gegeben.
Sein Auto ist eine klassische VW-Familienkutsche – ein Passat. Ich hab auch gleich gefragt, warum er sich als Single so einen zugelegt hat. Er meinte, es sei ein Firmenwagen und er findet ihn Praktisch. Im Auto schielte ich kurz nach hinten – keine Kindersitze: Juhuu! Doch dann sah ich es: ein Spielzeug auf der Rückbank, eine Stoffpuppe!
Daraufhin ich nur so: "Du spielst wohl gerne mit mehreren Puppen, oder?"
Auch hier hatte er eine Erklärung parat, die mich aufatmen ließ: Er hätte den Mittwochnachmittag mit seinem Patenkind verbracht, und die Kleine hätte das wohl vergessen. Ooooooooohhhh, wie süß! Er nimmt seinen Job als Pate sogar ernst… *Schmelz*dahin*

Bei mir zu Hause angekommen, nahm er meine Hand und blickte mir ganz tief in die Augen. Mannoman, hab ich ne Gänsehaut bekommen!!!! Er meinte, er wolle das unbedingt bald, sehr bald wiederholen, und er würde mich nicht gehen lassen, ohne dass er nicht meine Telefonnummer bekommt. Und wenn ich sie ihm nicht geben, wäre er gezwungen, jeden Abend bei mir zu klingeln und über meine Sprechanlage mit mir zu kommunizieren. Ich hab sie ihm gegeben und fast, aber allerdings nur fast, habe ich einen Abschiedskuss bekommen. Wir haben uns schon auf einander zu bewegt und kurz vorher hat er mich einfach nur hergezogen, mich in den Arm genommen (was sich übrigens gut anfühlte, und ja – kein Gramm Fett zu viel an ihm *grins*) und hat mir lediglich einen Kuss auf die Backe gegeben. Menno – ich hasse das Gentlemen_Syndrom!
Ach übrigens, den Hintern hab ich gecheckt: Lecker!!! 🙂
Ich habe ihm zu Liebe den ganzen Abend keine geraucht – denn er ist Nichtraucher.

Heute morgen bin ich aufgewacht und hatte von ihm eine sms, dass er mir einen schönen Tag wünscht, und ob ich am Samstag mich mit ihm in der Stadt treffen möchte, dass er morgen geschäftlich unterwegs sei, und erst sehr spät heimkommt, dass er sich aber während der Fahrt mal melden möchte. In der sms begrüßte er mich mit "Guten Morgen, Schönheit…" *Schmelz*Schmelz*

Dannach musste ich gleich die Dille anrufen und ihr natürlich alles brühwarm erzählen. Dannach war Schwesterchen an der Reihe. Beide haben sich total für mich gefreut, nur Schwesterchen war ein bisschen vorsichtig und meinte, ich solle es ja langsam angehen lassen, und zuerst alles abchecken. Einer der auf Perfekt macht, hätte ich ja schon mal gehabt, meinte sie. Und sie kaufte ihm die Patenkind-Geschichte nicht ab. Sie hat bestimmt mit dem ein oder anderen Vorsichtshinweis recht, aber sie hat schon ein bisschen arg viel in Frage gestellt. Nun ja, ich bin ihr nicht böse. Sie sorgt sich eben um mich.
Wobei sie allerdings sehr recht hat, und was ich bisher gar nicht beachtet habe, ist die Tatsache, dass er nach dem ganzen Wein, welchen wir hatten noch Auto gefahren ist. Ich war so Endorphin-überschüttet wohl, dass ich diesem gar keine Beachtung geschenkt habe. Gut finde ich das im Nachhinein auch nicht. Das werde ich wohl beobachten müssen. Nicht, dass ich am Schluß noch an einen Alki hinkomme.

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