191 2011 | Trulla-Tag!



Ja, ich habe also heute Trulla besucht.

Um elf bin ich los gefahren heute morgen. Und weil ich mir ja nichts nachsagen lassen will und ich wusste, dass Trulla mit mir in ihre Stadt will, habe ich mir heute morgen die Haare richtig hingeföhnt und mich aufgebrezelt.

Das Wetter hat zum Glück auch mitgemacht. Super-schöne Sonne hatten wir! Endlich mal wieder, die hatte sich nämlich die letzten drei Tage versteckt.

Zuerst waren wir noch ein bisschen bei Trulla zu Hause. Ihre ältere Schwester, die Sneggi, war auch da. Sie hat seit mehreren Jahren große Eheprobleme und entwickelt sich, glaube ich, zur Männerhasserin. Ihr liebster Spruch: „Männer sind Scheiße!“

Aber ihr Ehemann ist auch echt krass. Da würde ich auch laut schreiend weglaufen. Momentan bleibt sie noch bei ihm, wegen ihrer kleinen Tochter. Und geht alleine zur Eheberatung – der Herr will nicht. Sie will sich, wenn sich bis Mitte 2012 nichts ändert trennen und er behauptet, steif und fest, alles sei in Ordnung. Tja, unterschiedliche Wahrnehmungen würde ich mal sagen.

Um zwei sind Trulla und ich in ihre Stadt. Sie hat mich in ein türkisches Restaurant gesetzt, weil es da ja soooooooo lecker sei. War es auch! Yammy, yammy, yammy! Und ich hab mich an dem Dönerteller etwas überfressen. Ich konnte echt nichts mehr in mich rein essen…

Trulla musste dann noch kurz bei der netten Bundesagentur für A. vorbei, da sie ja freigestellt ist, Formulare abholen, etc.

Danach sind wir noch in einige Läden. Und dann nochmal in ein Kaffee, wo ich mir auch denselbigen gegönnt habe.

Es tat wirklich gut, einfach wieder so ganz „normal“, eben so als wenn gar nichts wäre, Bummeln und Kaffeetrinken zu gehen. Und natürlich stundenlang Frauengespräche führen… Wie kann es auch anders sein.
Gefunden beim shoppen habe ich übrigens nichts. Die Sachen, welche ich angeschaut habe, waren schon o.k. Aber jetzt nichts was mich so vom Hocker gehauen hat, dass ich es unbedingt haben wollte, und daher blieb alles hängen. Und richtig Lust auf Umkleidekabine hatte ich auch nicht. War also super brav, und total Geldbeutelfreundlich
🙂

Um halb sechs bin ich wieder nach Hause gefahren.

Ich danke Trulla, auch wenn sie es hier nie lesen wird, dass sie meine Freundin ist.

Es war geplant, dass nächste Woche Trulla zu mir kommt. Eine jüngere Schwester von ihr (wundert Euch nicht, Trulla hat sieben Geschwister) arbeitet in der Stadt, in welcher ich wohnhaft bin. Trulla hatte die Idee morgens mit ihrer kleinen Schwester mitzufahren und abends wieder zurück.

Heute hat Trulla mir eröffnet, dass Sneggi mit ihrer Kleinen dann auch mitkommen würde, da Trulla anscheinend Sneggi ja nicht den ganzen Tag alleine lassen will.

Also, versteht mich nicht falsch – aber da muss ich nochmal mit Trulla reden.

  1. Trulla ist meine Freundin, und nicht die Sneggi. Sneggi ist lieb und nett, aber ich bin mit Trulla befreundet.
  2. Sneggi hat eine 3-jährige Tochter. Ich habe nichts gegen Kinder, aber meine Wohnung ist nicht für einen ganztages Aufenthalt eines Kindes ausgerichtet. Außerdem hätte ich Trulla dann den Weihnachtsmarkt gezeigt und wäre mit ihr in die Stadt. Stundenlang in der Stadt rumrennen und Kaffeetrinken, na ich weiß ja nicht, ob die Kleine das mitmacht. Sie braucht bestimmt ja auch noch ihren Mittagschlaf. Ich denke mir auch, dass das für ein Kind zu lange wäre. Trullas kleine Schwester fährt schon um 6:30 Uhr morgens los zur Arbeit, um 7:30 Uhr wären sie bei mir. Um 16:30 Uhr fährt ihre Schwester wieder zurück nach Hause, eine Stunde später wären sie dort. Das Kind wäre dann 11 Stunden unterwegs.
  1. Ach, es passt mir einfach nicht wirklich. Ist einfach ein ungutes Gefühl dabei. Wenn nur Trulla alleine kommen würde, hätte ich gar kein Problem damit. Aber mit Sneggi und Kind zwickt es in der Bauchgegend.

Hoffentlich versteht Trulla dies, und wird nicht beleidigt sein.

Tja, und zu Hause habe ich dann zuerst mal mein blinkendes Telefon, welches mich auf Anrufe in der Abwesenheit aufmerksam machte, mal wieder beruhigt und die ganzen Leute zurückgerufen. Und dann habe ich mein Wasserfarbenbild endlich fertig machen können *freu* (siehe voriger Eintrag).
Abgeschlossene Projekte sind doch die Besten… 🙂
A-pro-pos Projekt: ausser meinem täglichen Laufen (eher gehen, also nicht rennen), hat es mit dem täglichen Sport bisher noch nicht geklappt – hmpf.
Aber ich bleib dran… 🙂

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