161 2011 | Mal so, mal so…


Hi meine Mäuse und Mäuseriche,

so viel neues gibt es gar nicht von mir. Ist doch auch mal was. Keine Nachrichten, sind gute Nachrichten.

Ich habe gestern endlich mal meine Wäsche fertig gebügelt. Endlich! Die stand schon seit acht Wochen oder so rum – hab ja nichts hingekriegt außer das Nötigste die letzte Zeit.

Ihr glaubt es gar nicht, wie stolz ich jetzt gerade auf so was wie „Bügeln“ bin. Ist mir ja fast schon peinlich zu schreiben 😉

Nachdem ich mich getraut habe Eure Kommis zu lesen, traue ich mich auch wieder bei Euch zu kommentieren 😉

Ein lieber E-mailfreund, der mich über meinen Blog schriftlich kennengelernt hat, hat mir auf mein privates Mailaccount geschrieben, dass er den Zusammenbruch vorausgeahnt hätte. Weil ich auch nicht mehr so liebevoll über mich und meine Umgebung geschrieben habe wohl.

Und auch die Ärzte sagen, es war absehbar, und ich hätte früher kommen sollen und dagegen steuern sollen. Aber da ist ja dann das mit dieser Selbsterkenntnis und mit dem „bin ich wirklich so schwach?“.

Tja, mein erster großer Fehler mir gegenüber war, dass ich in der Zeit als ich Kortison nahm und die Autoimmun diagnostiziert wurde, ich meine körperliche Erschöpfung nicht anerkannt habe und auch noch dagegen gerannt bin wie blöd. Da gibt es sogar einen Blogeintrag dazu.

Heute hatte ich ein gutes Gespräch mit der Thera. Teilweise haben solche Kliniken eine Wartezeit von einem dreiviertel Jahr! Häh? Deutschland geht wohl zu Grunde, oder was?

Ich halte mich wacker, Mister nicht zu kontaktieren. Ich respektiere seinen Wunsch.

Nun gut, ich muss schon mir eingestehen, dass ich immer total doof um das Telefon rumschlawenzel, und mir denke: „Es wäre so einfach Deine Nummer zu wählen.“

Trulla meinte, sie würde das wahrscheinlich nicht können, sie würde sich wahrscheinlich melden müssen. Doch ich weiß auch, dass man es noch viel schlimmer machen kann, wenn ich dies nicht respektiere, und da ich Mister respektiere – Genau…

Trulla ist übrigens am Montag freigestellt worden die Arme. Sie hatten einen Job befristet bis 31.12. und er hat ihr nicht gefallen. Sie hätte sowieso nicht verlängern wollen. Und mit der Freistellung kriegt sie weiter Gehalt bis 31.12. Aber was sie halt ärgert ist, dass die Freistellung unter fadenscheiningen Begründungen ablief. Jetzt fühlt sie sich auch nicht so toll gerade, und ich muss ihr immer wieder sagen, dass sie kein Nichtnutz ist.

Ansonsten geht es mir mal so und mal so. Das kann eigentlich stündlich umschlagen. Das sei normal und würde sich stabilisieren, heißt es.

Gestern habe ich gehört, dass wenn es mir Scheiße geht, soll ich einfach auf die Waage, oder mich vor den Spiegel stellen und mir selbst sagen, was für eine geile Figur ich habe. Und dass ich mich freuen soll, dass ich nicht mehr in die Firma zurückmuss, in der sowieso alle komisch und doof sind, und dass ich an der Fähre nicht mehr Stau stehe. Ja, ja Recht hat die Freundin ja. Ich glaube das mache ich mir jetzt zum Gesetz. Jedes mal, wenn ich denk es geht nicht mehr, dann schreibe ich mir die positiven Dinge auf und lese sie mir laut vor. OEJ kümmert sich auch um mich, dass ich nicht versacke.

Nächste Woche wird mein Tussi-Mobil repariert. Der Schaden aus’m Februar und der Schaden, als ich selbst gegen den Pfeiler gefahren bin wird gemacht. Dann habe ich wieder ein ganz, ganz, ganz schönes Autochen. *freu*

Eine Sache noch: Die Sache mit dem Bild:

Mister meinte am So, dem verhängnisvollen 7ten zu mir, dass er nicht glaubt, dass er meine schönste Liebe ist. Er glaubt es sei mein Ex. Ich hätte ja schließlich das Bild, ein Geburtstagsgeschenk von TJ an mich, noch im Arbeitszimmer stehen.

Dazu wollte ich schon lange mal was klar stellen: Auf dem Bild sind fast nur Fotos von mir. TJ hat eine Colage daraus gemacht. Auf zwei Bildern ist auch mein Ex abgebildet. Am Anfang, als mein Ex und ich uns trennten konnte ich das Bild nicht ansehen und hab es an der Wand umgedreht. Es hing im Flur. Irgendwann habe ich es ins Büro verfrachtet, und hab es hingelegt, so dass ich es nicht sehen musste, mit dem Vorsatz, meinen Ex herauszuschneiden und durch Bilder von mir zu ersetzten. Es kam nie dazu. Als ich mit Mister zusammenkam, habe ich mir dann immerhin schon mal Bilder von mir herausgesucht, die rein sollten. Aber zum reinmachen bin ich nicht gekommen. Irgendwann habe ich den Basteltisch auf welchem das Bild lag von mir aufgeräumt, dabei habe ich das Bild aufgestellt und an die Wand gelehnt. Und siehe da: Ich stelle fest, dass mir der Ex gar nichts mehr ausmacht. Keine Gefühlsregung. Es ist so, wie wenn da ein Pferdeposter oder so hängen würde. Wäre mir genauso egal.

Ich verstehe aber Mister. Mich würde das auch nicht positiv Stimmen. Ich habe gleich am Montagabend vor einer Woche schon meinen Ex entfernt. Und nicht mal das hat etwas ausgelöst bei mir. Gar nichts. Das ist nicht mal mehr Gefühlskalt, was ich da gefühlt habe – das war Gleichgültigkeit.

Dafür konnte ich erst heute die Tüte und den Karton ausräumen mit meinen Sachen, die ich bei Mister hatte, und die er mir letzten Sonntag mitgegeben hat. Weil ich jedes mal, wenn ich ein Stück herausnahm wieder heulen musste, weil mir wieder dieses <ich habe es verkackt>Gefühl kam. Ausserdem hatte ich Angst, dass er alle Briefe und alle Geschenke von mir an ihn auch an mich zurückgegeben hat. Das wäre dann eine Nummer zu hart für mich gewesen. Mister ist einfach noch so in meinem Herz, dass es mich wirkliche Überwindung kostete die Sachen auszuräumen.

Morgen teste ich den Staubi. Muss so langsam sein.

Schönen Abend, meine Mäuse und Mäuseriche.

Komisch, die Schrift ist seltsam. Die macht keine zwei Punkte auf die Umlaute – hmmmmhmmmm komisch.

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