47 2011 | Begegnungen am Morgen


Mein Morgen war heute schon voller Zusammenkünfte auf die eine oder andere Weise mit anderen Menschen.

Begegnung „warm good morning across the miles“

Zuerst wurde ich um kurz nach sechs geweckt. Telefonisch. Starthilfe sozusagen, und vielleicht ein bisschen Kontrolle, ob ich wirklich mich aus dem Traumland in die Realität bewege. Ich bin dann auch schon gestanden – sofort, als ich ganze Sätze sprechen konnte.

Ich war sogar dann noch richtig fleißig und aktiv, bevor ich das Haus verließ. [Frühstücksbrot gemacht, Tee in Flasche abgefüllt, Wäsche sortiert, in Maschine und die Wäsche von gestern abend in den Trockner, Omi Zeitung hochgelegt, Omi Papiermüll rausgebracht….]

Es hat bis ich dann draußen war, angefangen zu regnen. Auf dem Asphalt, sowie am Auto lief so eine gelbe Schliere von Blütenstaub herunter (dieser Blütenstaub hat mein Auto total eingesaut und ansonsten hat dieser auch so Schwierigkeiten gemacht (HNO_Auge!).

!!!HeHeHe – Sterbt! Sterbt! Sterbt ihr Pollen!!!

Begegnung *EKELhaft* auf der Straße


Dann auf der Fahrt ist etwas total Widerliches passiert. Buah…. Ist es mir schlecht geworden. Igitt!

Ich bin so vor mich hin-träumend hinter dem LKW eines Holzzentrums hergefahren (man kann schlecht überholen auf der Strecke), als ich viel zu spät so einen

gut-mittel-großen Haufen

auf der Straße entdeckte. Gerade als es schon rappelte und das Überfahren ich auch so richtig spürte (ich glaube ich hab es sogar knacksen gehört!), denn ich konnte wirklich nicht mehr woanders hin, erkannte ich, dass das ein etwas größeres, totes Tier war. Zum Glück war es schon tot! Aber mir ist es so schlecht geworden, bäh…. Ekelhaft…

keine Ahnung was es war, das war nicht mehr an dem Braun-grau-rote-durchtränkten Fellknäul zu identifizieren, es war auf jedem Fall größer als eine Katze.

Ich glaube ich war das Auto, das es endgültig zur Straßenpizza verarbeitete. Ich hab 10 Minuten komische Geräusche im Auto gemacht

[*Iiieeh! Buäh! Kotz! Würg *Schüttel* Hüstel* Iiieeh! Pfui! *Schüttel*]

und musste einige Male an meiner Flasche ansetzten, bis dieses Widerlinggefühl weg war.

[Ich krieg schon wieder eine Gänsehaut, wenn ich mich nur an diese Geräusch erinnere – Iiiieeeeehhhh!]

Begegnungen auf einem Schiff

Auf der Fähre dann angekommen, habe ich zuerst mal ein Schenkebuch und mein Frühstück unter den Arm geklemmt, und mich in den Aufenthaltsraum begeben. Der war schon ordentlich voll. Bei so einem Wetter, mag ja auch keiner draußen auf den Bänken sitzten. Da saß ich dann und Mampfte und hab Leute beaobachtet. Neben mir setzte sich ein Rothaariger, der ein Buch las, dessen Titel ich so sehr interessant fand „Theoretische Informatik – kurz gefasst“ – Sorry: Häh? Was soll denn DAS sein – „Machen und Realisieren“ lautet die Devise und nicht nur Theorien hier aufstellen! Daher kommen also diese ganzen Menschen in der Branche, die dann „nur“ reden und aber nicht wissen wovon… *grins* Na gut, ich bin still, ich glaube ich wurde soeben etwas ungerecht. Der sah auch sehr nach Professor aus – dann ist das natürlich klar, warum man die Theorie studiert… [Also, nun aber – Aus, Kiara – pfui, aus…)

Unten, stand vor mir so ein kleiner Transporter, der hatte den ganzen Laderaum voll mit Schwangerschaftstest und Fertilisationstests, und zwar von den unterschiedlichsten Marken – sowie Kondome und Gleitgel und andere Mittelchen, welche mit Schwangerwerden oder Nicht-Schwangerwerden zu tun haben. Das sah mal sehr lustig aus, durch die Fenster.

Und daneben ein Ausflug mit einem Bus von der Krabbelgruppe X-stadt Marienkäfer (ohne Flax, die hatten alle die gleichen Jacken mit Flock-Print an, sah das süß aus, als die Alle aus dem Bus purzelten – die Kleinen!)

Ich hätte die beiden Insassen des Auslieferungsfahrzeuges anquatschen sollen, vielleicht hätte ich ein paar Sachen ja bekommen. Man weiß ja nie – so 10 Schwangerschaftstests auf Vorrat oder so….

Und im Büro, im Büro begegnen mir sowieso ständig komische Leute….

Das sind dann die Begegnungen der dritten Art

😉

Ich bin übrigens die vierte Art. Nur mal so…

Ich freue mich jetzt dann zuerst mal auf mein Mittagessen (Kartoffel-Karotten-Suppe).

Mit dem Trinken klappt es übrigens ganz toll, ich bin so supi stolz auf mich. Habe jetzt heute erst eine Tasse Kaffee getrunken und bereits 1,3 Liter Tee (Kräuter und Früchte) und Wasser getrunken.

Hab mich gestern abend gewogen (ohne Schuhe, aber mit Kleidung): 61,4 kg

[Ich sag jetzt nicht, was ich dazu sagen will! Will meine 54 kg wieder!]

Bald ist das Kortison aufgebraucht…. Und dann kann ich hoffentlich wieder alle meine Sachen anziehen (mit einem guten Gefühl bitte, und nicht mit dem Gefühl, dass das Wasser dann einfach woanders hingedrückt wird, wo halt Platz ist…und ohne Kneifen).

Jetzt hab ich dann bald das „medizinische Idealgewicht – Körpergröße minus 100 aber wer bitte will das denn schon (außer die Mediziner und die Künstler aus der Neuzeitepoche, die gerne nackte Damen mit barocken Rundungen pinseln!)

Auf eine Hose freu ich mich schon ganz besonders!

Und nach dem Mittagessen lasse ich es nochmals richtig krachen hier im Office.

Ich freue mich auf heute Abend um neun Uhr. Da bin ich in meiner Wohnung verabredet mit Herrn Mister.

Schönen Mittag noch ihr Mäuse und Mäuseriche….

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