..kein zurück, jetzt heisst es wirklich neu durchstarten…



Ich habe ihn am Sonntagnachmittag gebeten, zum mir zu kommen.

Um fünf kam er, und wir haben geredet. Es war ein gutes Gespräch. Wir haben es beendet und waren beide einer Meinung. Ich habe zu ihm dann gesagt, dass ich noch meine Sachen bei ihm wegbringe, damit ich ihm nicht bei einer neuen Frau im weg stehe. Beim Verabschieden hatten wir beide wässrige Augen aber keiner hat geweint.

Ich hab Betti Bescheid gesagt, und UschMusch auf den AB gesprochen.

Drei Stunden später bin ich zu ihm.
Als ich ziemlich nüchtern mein Zeugs einsammelte, liefen bei ihm die Tränen. Das hat mich ein bisschen überrascht, den sonst hat er mir ja sehr viel die eiskalte Schulter gezeigt, und jetzt „Trauer“?
Ich hab mich zu ihm gesetzt, und weil er heulte, hat es bei mir auch die Schleussen geöffnet. Hab ihn in den Arm genommen, und gemeint, dass es wirklich jetzt das Beste ist, und das alles gut wird.
Wir haben dann noch sehr viel geredet. Es ging bei ihm sehr viel darum, dass er wohl selbst nicht weiss, was bei ihm los ist. Hier kann ihm nur keiner helfen, dass muss er selbst rausfinden.
Es wurde lang und spät.
Ich bin dann nach Hause, und wir haben gesagt, wir sprechen am Montag weiter.
Das haben wir auch getan. Es war wieder ein gutes und langes Gespräch. Ich habe viel für mich geklärt bekommen, obwohl ich es eigentlich ja so schon geahnt habe. Aber jetzt ist es halt nicht mehr nur eine Ahnung.

Das einzigste was ich nach wir vor sehr schade finde, ist, dass ich von ihm nie die Gelegenheit bekam, ihm zu zeigen, dass mit beenden der Geschicht mit den zwei Wohnsitzten, ich auch wieder entspannter geworden bin. Jeder hat es bemerkt, und ich habe viele Komplimente bekommen. Aber er hat sich vor fast jeder Gelegenheit gesperrt.
Er hat sich dann wieder eine Hintertür offen gehalten, über die ich am Besten aber nicht nachdenke.
So nach dem Motto, ich soll jetzt erst mal abwarten, er müsse sich halt im Kopf auch mal klar über alles werden, und dann sehen wir mal…
Tut mir leid.
Ich hatte genug on und off.

Er wollte dann am Montag, dass ich noch einmal bleibe, und wir uns noch einmal bis wir einschlafen im Arm halten. Ich wollte das aber nicht, weil ich nicht am Dienstag-morgen vor der Arbeit die traurige Abschiedsszene haben wollte.
Deshalb hab ich meinen Kram geschnappt und bin dann raus. Er hat mich begleitet. Vor meinem Auto haben wir uns nochmal ganz fest in den Arm genommen und er hat mich nochmal küssen müssen. Es war so ein richtiger Filmkuss. Aber vielleicht bilde ich mir das auch nur ein.

Jetzt muss ich mir nicht mehr einreden, dass etwas so oder so ist, ohne es geklärt zu haben. Jetzt ist es klar.

Hoffe, dass mein Leben jetzt nicht einsam und langweilig wird.
Aber deshalb werde ich auch mein Tagebuch weiter schreiben, und ich werde meinen Counter wieder beginnen. Hab in einem Buch über Trennungsverabeitung das mit dem 60-Tages Zeitraum gelesen. Mal sehen, wie weit ich in diesen 60 Tagen komme.

Jetzt geht es darum, die Zukunft zu entdecken, ohne die Ungewissheit, was wäre wenn ich ihn…. sondern jetzt ist es klar:
Ich ohne ihn für mich alleine…

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